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Rost an der Heckklappe
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05 Aug 2026 10:17 #11
von Oggi
Grüße, Oggi
Mitsubishi L200 Club Cab Sportivo, Super Select, BJ 2013, 178PS,
Oggi antwortete auf Rost an der Heckklappe
Nicht unübliche Stelle von versenkten Türgriffen.
Ein Problem des "Spaltmaßes", hier von dem verchromten Klappengriff.
Zu eng eingepaßt, dann kommen noch Vibrationen/Elastizität des Bleches oder ein "schnappen lassen" des Griffs dazu.
Lack beschädigt > Wasser > unterrosten.
Gehört zum Thema Fertigungsqualität und wird bei Lkw's nicht so sehr priorisiert.
Man kann einem Bauarbeiter ein Ballkleid anziehen aber es sieht trotzdem nach einem Tag aus wie die S...
Ein Problem des "Spaltmaßes", hier von dem verchromten Klappengriff.
Zu eng eingepaßt, dann kommen noch Vibrationen/Elastizität des Bleches oder ein "schnappen lassen" des Griffs dazu.
Lack beschädigt > Wasser > unterrosten.
Gehört zum Thema Fertigungsqualität und wird bei Lkw's nicht so sehr priorisiert.
Man kann einem Bauarbeiter ein Ballkleid anziehen aber es sieht trotzdem nach einem Tag aus wie die S...
Grüße, Oggi
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06 Aug 2026 08:30 #12
von Pfau8
V8 STATT YOGA.
2001er Chevrolet Silverado 2500 HD aus Louisiana
6,0 V8 (Benziner) mit Ext. Cab und Schneckenhaus
Verbrauch 6 - 8l Super/100 PS
Dreigangautomatik
Musikalisch
Pfau8 antwortete auf Rost an der Heckklappe
Hm.
Bei diesem Thema liegt mir seit Jahren was auf der Zunge, was ich aber aufgrund des großen Potenzials für Missverständnisse oder Wortverdrehereien (übrigens unabhängig vom Forum) noch nie öffentlich gesagt habe. Ich versuche es jetzt trotzdem mal, weil mein Punkt eine weitere Perspektive im Gesamtbild einer Diskussion darstellt, die sich in KFZ-Foren gerne entfaltet.
Eins vorab: es handelt sich um die Perspektive von meiner Frau und mir. Ist also kein Naturgesetz, kein Dogma, auch nix mit Zeigefinger vorgebracht, sondern einfach ein Standpunkt, der mir in vielen Diskussionen zu kurz kommt.
Als wir uns unseren PickUp vor 10 Jahren (gebraucht) angeschafft haben, wollten wir einen robusten Gebrauchsgegenstand für genau solche Einsatzzwecke. Ein Auto, welches ganz bewusst keinen Schönheitswettbewerb gewinnen würde, sondern dessen Qualtitäten eher auf der versteckten Seite liegen. Und so wurde es eine robuste Konstruktion mit einem antiquierten, zigzigzig-fach bewährten Motorenkonzept zum Preise des Exotenstatus.
Der Wagen war da bereits 15 Jahre alt, hatte 100tsd mls im Süden der USA gelaufen, und sah nach dem ersten Winter in D von unten komplett rehbraun aus,. Als wir uns zum ersten Mal drunter gelegt haben, waren wir unangenehm gespannt auf den ersten TÜV-Termin. Doch seit 10 Jahren winken die Tester nur lachend ab: der Rost sei nur oberflächlich, und das Auto würde uns locker überleben - selbst wenn wir alles so lassen würden.
Deswegen fahren wir mit einem Auto durch die Welt (quer durch Europa bis hin nach Nordafrika), bei dem der Rost keine Show sondern Realität ist. Dass der Dicke uns noch nie im Stich gelassen hat, wo Andere (bei Rudelreisen) längst aufgaben, soll auch noch erwähnt sein.
Dies ist ein persönlicher Erfahrungsbericht, zur Heterogenisierung der Diskussion. Kein Midsizer-Bashing, keine versteckte Werbung für Amis, und vielleicht noch nicht einmal ein Vergleich von Äpfeln mit Äpfeln. Denn unser Dicker wiegt leer 2,8 to, und an dem Auto ist wirklich nichts dran. Selbst der Motorraum ist so leer, dass man an vielen Stellen den Asphalt sehen kann. Trotzdem, es sei als Erfahrungsbericht mit in den Ring geworfen.
Und nein, es geht nicht am Thema vorbei.
Ist nur ein wenig ausführlich geworden.
Euch allzeit gute Fahrt,
Pfau8
Bei diesem Thema liegt mir seit Jahren was auf der Zunge, was ich aber aufgrund des großen Potenzials für Missverständnisse oder Wortverdrehereien (übrigens unabhängig vom Forum) noch nie öffentlich gesagt habe. Ich versuche es jetzt trotzdem mal, weil mein Punkt eine weitere Perspektive im Gesamtbild einer Diskussion darstellt, die sich in KFZ-Foren gerne entfaltet.
Eins vorab: es handelt sich um die Perspektive von meiner Frau und mir. Ist also kein Naturgesetz, kein Dogma, auch nix mit Zeigefinger vorgebracht, sondern einfach ein Standpunkt, der mir in vielen Diskussionen zu kurz kommt.
Als wir uns unseren PickUp vor 10 Jahren (gebraucht) angeschafft haben, wollten wir einen robusten Gebrauchsgegenstand für genau solche Einsatzzwecke. Ein Auto, welches ganz bewusst keinen Schönheitswettbewerb gewinnen würde, sondern dessen Qualtitäten eher auf der versteckten Seite liegen. Und so wurde es eine robuste Konstruktion mit einem antiquierten, zigzigzig-fach bewährten Motorenkonzept zum Preise des Exotenstatus.
Der Wagen war da bereits 15 Jahre alt, hatte 100tsd mls im Süden der USA gelaufen, und sah nach dem ersten Winter in D von unten komplett rehbraun aus,. Als wir uns zum ersten Mal drunter gelegt haben, waren wir unangenehm gespannt auf den ersten TÜV-Termin. Doch seit 10 Jahren winken die Tester nur lachend ab: der Rost sei nur oberflächlich, und das Auto würde uns locker überleben - selbst wenn wir alles so lassen würden.
Deswegen fahren wir mit einem Auto durch die Welt (quer durch Europa bis hin nach Nordafrika), bei dem der Rost keine Show sondern Realität ist. Dass der Dicke uns noch nie im Stich gelassen hat, wo Andere (bei Rudelreisen) längst aufgaben, soll auch noch erwähnt sein.
Dies ist ein persönlicher Erfahrungsbericht, zur Heterogenisierung der Diskussion. Kein Midsizer-Bashing, keine versteckte Werbung für Amis, und vielleicht noch nicht einmal ein Vergleich von Äpfeln mit Äpfeln. Denn unser Dicker wiegt leer 2,8 to, und an dem Auto ist wirklich nichts dran. Selbst der Motorraum ist so leer, dass man an vielen Stellen den Asphalt sehen kann. Trotzdem, es sei als Erfahrungsbericht mit in den Ring geworfen.
Und nein, es geht nicht am Thema vorbei.
Ist nur ein wenig ausführlich geworden.
Euch allzeit gute Fahrt,
Pfau8
V8 STATT YOGA.
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06 Aug 2026 08:32 #13
von Pfau8
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Pfau8 antwortete auf Rost an der Heckklappe
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06 Aug 2026 08:43 #14
von Bigbär
Bigbär antwortete auf Rost an der Heckklappe
...sicher auch interessant...gehört aber nicht hierher
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06 Aug 2026 09:43 #15
von S t e f a n
Es gibt für alles eine Lösung. Denken und machen!!
S t e f a n antwortete auf Rost an der Heckklappe
Vom Rost an der Heckklappe zum Rost am Querträger.
Danke.
Gruß Stefan
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Gruß Stefan
Es gibt für alles eine Lösung. Denken und machen!!
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