Mittwoch, 06 Juli 2022 11:39

Pickups oder SUV?

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Pickups oder SUV? Foto von Athena: https://www.pexels.com/de-de/foto/pickup-auf-der-autobahn-2994335/

So einen Pickup zu fahren, macht schon Spaß. Voraussetzung dabei ist natürlich, dass sich die Gegend für einen solchen Geländewagen überhaupt lohnt. Natürlich lässt sich ein solches Gefährt in Bad Bergzabern schon einigermaßen ausfahren. Die Fahrt durch den Erlenbach, kurz bevor er die Stadt erreicht, könnte doch interessant sein. Aber kaum steigt man aus, schon hört man, dass man da einen coolen SUV fahre. Tun wir das? Faszinierend.

Wenn der SUV ein Pickup ist

Wir haben einen für einen VW Touareg Leasing-Angebote bekommen und entsprechend zugeschlagen. Ist dieser nun ein SUV oder ein Pickup? Und wo liegen die Unterschiede?

Für Personen, die mit der Materie nur rudimentäre Berührungspunkte haben, ist eine Unterscheidung schwierig. Das geht bei der optischen Ähnlichkeit los und endet mit dem Fakt, dass dadurch die Begriffe fröhlich durcheinander geworfen und synonym verwendet werden.

Dabei ist es eigentlich einfach:

Das SUV – das SUV, da das Wort eine Abkürzung für „Sports Utility Vehicle“ also „sportliches Nutzfahrzeug“ ist und auch vehicle (oder Vehikel) Neutrum ist – stimmt rein von der Optik mit so manchem Pickup überein.

Um wirklich als Geländewagen klassifiziert zu werden, muss das Fahrzeug einige Regularien erfüllen.

Hierzu zählen:

-   Allradantrieb

-   Differenzialsperre (oder ähnliches)

-   Die Fähigkeit eine Böschung von mehr als 25 Grad (vorne) und mehr als 30 Grad (Heck) überstehen zu können (Böschungswinkel)

-   Die Fähigkeit, einen Berg, der mindestens 30 Prozent Steigung hat, hochfahren zu können (Steigungswinkel)

-   Der sogenannte Rampenwinkel muss mindestens 20 Grad, gerne auch mehr, betragen.

-   Unter den Achsen muss eine Bodenfreiheit von mindestens 18 Zentimetern bestehen. Die Freiheit zwischen den Achsen muss mindestens 20 Zentimeter betragen.

Kann der Wagen mindestens fünf dieser Punkte erfüllen, kann man mit Fug und Recht von einem Geländewagen oder Pickup-Truck reden.

Außerdem verfügt ein Pickup-Truck über die charakteristische, große und vor allem separate Ladefläche, welche dem SUV abgeht.

Vor- und Nachteile von Pickups und SUVs.

Sicherlich, ein Pickup fährt sich nicht so komfortabel wie ein SUV, wobei sich hier einiges getan hat. Dafür ist die Fahrt durch Wald, Wiese, Fluss und über sonstiges unwegsames Gelände mit einem Pickup deutlich angenehmer.  Entsprechend hat hier das sportliche Nutzfahrzeug das Nachsehen, da die Konstruktion nicht komplett auf das Offroad-Fahren ausgelegt war. Zwar hieß es gerade noch, dass die Fahrt durch unwegsames Gelände angenehmer sei, wenn man den Pickup verwendete, allerdings kann das Fahrverhalten dennoch ziemlich rumpelig sein. Aber das gehört zum Fahrgefühl hinzu.

Was sich allerdings nicht wegdiskutieren lässt, sind die Tatsachen, dass die Modellauswahl für Pickups mit „Überschaubar“ zu umschreiben wäre. Auch gestaltet sich die Parkplatzsuche alles andere als einfach, was unter anderem an dem großen Wendekreis liegt, den der Wagen sein Eigen nennt. Und dann wäre da noch der hohe Kraftstoffverbrauch, was gerade in den aktuellen Zeiten ein deutlicher Nachteil ist.

Aber gut, dafür ist der Pickup auch ein Arbeitstier. Er mag gut aussehen, aber er kann seinen Hintergrund als Auto, das in Forst-, Land- und Bauwirtschaft seinen Einsatz fand, nicht verstecken. Dies sieht man an den schon angesprochenen Transportmöglichkeiten, wie auch daran, dass der Wagen über die Möglichkeit verfügt, schwere Gegenstände oder Sperrgut vergleichsweise bequem von einem Ort zum anderen zu bringen.  Die Sitzposition ist auch erhöht, was einem einen ganz anderen Überblick über die Straßensituation gibt.

Und wir müssen festhalten: So ein Pickup ist schon ein beeindruckendes Stück Automobiltechnologie. Allerdings: Die Autopflege kann etwas anstrengend sein.

Fazit

Ob sich ein Pickup, ein SUV oder vielleicht eine ganz andere Art von Auto für den Leser lohnt, muss er selbst entscheiden. Für einen SUV oder einen Pickup wäre es auf jeden Fall angezeigt, sich vorher Gedanken zu machen, wo man das Auto abstellen könnte. Wobei – wenn der Wagen geleast wurde und man sich für das Restwertleasing entschieden hat, besteht immerhin die Möglichkeit, innerhalb von 14 Tagen von seinem Widerrufsrecht Gebrauch zu machen. Dieses gibt es beim Kilometerleasing nicht, dafür ist es aber Usus, diese Option zumindest anzubieten.

Quellen:

https://www.pickuptrucks.de/inhalte/berichte/item/350-24-abenteuer-allrad-in-bad-kissingen

https://www.ganz-hamburg.de/hamburgs-ganze-autos/nuetzliche-tipps-gruendliche-reinigung-pflege-auto.html

Read 181 times Last modified on Sonntag, 04 September 2022 20:23

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