{"id":45,"date":"2010-06-13T19:05:22","date_gmt":"2010-06-13T17:05:22","guid":{"rendered":"https:\/\/wp.pickuptrucks.de\/inhalte\/pickup-info\/berichte\/item\/sonstige-pickup-2"},"modified":"2026-07-13T15:23:54","modified_gmt":"2026-07-13T13:23:54","slug":"sonstige-pickup-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pickuptrucks.de\/inhalte\/berichte\/item\/sonstige-pickup-2\/","title":{"rendered":"Sonstige Pickup"},"content":{"rendered":"<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>International Harvester (IHC)<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" style=\"margin: 10px; float: left;\" title=\"IHC Pickup\" alt=\"1951_IHC\" src=\"https:\/\/www.pickuptrucks.de\/inhalte\/images\/stories\/pickups\/Sonstige\/1951_IHC.jpg\" height=\"151\" width=\"200\" \/>1902 fusionierte die McCormick Harvesting Co. Und die Deering Harvester Co. Zur International Harvester Corporation. Die Firma war von Anfang an auf den Bau von Nutzfahrzeugen spezialisiert, haupts\u00e4chlich verlie\u00dfen landwirtschaftliche Maschinen die Werkshallen. Der Auto Wagon von 1908 und 1910 darf wohl als erster Pickup im eigentlichen Sinne \u00fcberhaupt gelten. Mit einem gut ausgebauten, fl\u00e4chendeckenden&nbsp; H\u00e4ndlernetz war die Kundschaft zum gro\u00dfen Teil Farmer.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>1920 \/ 21 wurde die S-Serie eingef\u00fchrt, ein 3,2 Liter gro\u00dfer Vierzylinder leistete 35 PS.<\/p>\n<p>Er besa\u00df luftgef\u00fcllte Reifen, was eine gro\u00dfe Verbesserung im Fahrverhalten und im Fahrtkomfort darstellte, denn bis dahin waren Vollgummireifen \u00fcblich gewesen. In Zeiten der Wirtschaftskrise waren die International zwar gut, aber teuer, was viele zu Chevrolet oder Ford wechseln lie\u00df, da diese einfach billiger waren. Eine Zusammenarbeit mit der Firma Willy\u00b4s erwies sich f\u00fcr beide Seiten als positiv,&nbsp; International\u00b4s D1 wurde mit einer verbesserten Version des Willy\u00b4s Sechszylinders angetrieben.<\/p>\n<p>1947 wurde die KB \u2013 Serie eingef\u00fchrt, zwei Jahre sp\u00e4ter folgte die Model L- Serie. Diese waren schnell als zuverl\u00e4ssige Arbeitstiere bekannt und beliebt. Der neue Sechszylinder-Motor, genannt \u201eSilver Diamond\u201c, mit 101 PS aus 3,6 Liter, hielt sich bis in die 70er Jahre hinein. Auf die \u201eR-Serie\u201c von 1953 folgte 1956 die \u201eS-Serie\u201c mit dem \u201eBlack Diamond\u201c Reihensechszylinder mit nunmehr 3,9 Liter Hubraum und 141 PS.<\/p>\n<p>1959 f\u00fchrt man die \u201eB-Serie\u201c ein und wurde mit dem 4.4 Liter gro\u00dfen V8-Motor und 155 PS wieder konkurrenzf\u00e4hig. Dieses Modell war recht erfolgreich, so dass bis 1968 keine wesentlichen \u00c4nderungen mehr stattfanden.<\/p>\n<p>Ab 1969 erschien die \u201eD-Serie\u201c, die sich optisch stark an den Gel\u00e4ndewagen \u201eScout\u201c anlehnte. Die Verkaufszahlen sanken immer weiter, so dass man sich ab 1975 entschlo\u00df, nur noch gr\u00f6\u00dfere LKW\u00b4s zu produzieren.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Hudson<\/strong><\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" style=\"margin: 10px; float: right;\" title=\"Hudson Pickup\" alt=\"1946_Hudson\" src=\"https:\/\/www.pickuptrucks.de\/inhalte\/images\/stories\/pickups\/Sonstige\/1946_Hudson.jpg\" height=\"150\" width=\"200\" \/>Bereits im Jahre 1909 wurde die Hudson Motor Car Company gegr\u00fcndet. Dessen \u201eSuper Six\u201c \u2013 Motor galt als Revolution, da er eine ausgewuchtete Kurbelwelle besa\u00df und so f\u00fcr eine enorme Laufruhe sorgte. Der Terraplane \u2013 Pickup, dessen stromlinienf\u00f6rmiges Design optisch schon enorm was hermachte, z\u00e4hlt heute zu den vielleicht sch\u00f6nsten Pickups, die je gebaut wurden. Er lief von 1934 \u2013 37 vom Band. Sein 3.5 Liter Reihensechszylinder lieferte 80 PS an die Kurbelwelle. Es gab zwei Gr\u00f6\u00dfen, die 90er Serie und das gr\u00f6\u00dfere \u201eBig Boy\u201c \u2013 Modell, das auf den Namen Model 98 h\u00f6rte.<\/p>\n<p>Die Produktion wurde 1942 durch den zweiten Weltkrieg unterbrochen, aber nach Kriegsende 1945 wieder aufgenommen. Hudson war einer der letzten unabh\u00e4ngigen Hersteller, aber auch er musste 1954 mit Nash fusionieren und wurde zu American Motors. Das Hudson \u2013 Firmen \u2013 Emblem hielt sich aber noch bis 1957.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Studebaker<\/strong><\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" style=\"margin: 10px; float: left;\" title=\"Studebaker Pickup\" alt=\"1954_Studebaker\" src=\"https:\/\/www.pickuptrucks.de\/inhalte\/images\/stories\/pickups\/Sonstige\/1954_Studebaker.jpg\" width=\"200\" \/>Um die Jahrhundertwende galt der Hersteller als der gr\u00f6\u00dfte Wagenbauer der Welt. Zu Beginn der 20er Jahre wurden haupts\u00e4chlich PKW\u00b4s hergestellt, w\u00e4hrend&nbsp; in den 30er Jahren auch leichte Nutzfahrzeuge produziert wurden. Durch Annehmlichkeiten wie seitlichen Ausstellfenstern, einem zweiten Scheibenwischer oder einem verstellbarem Sitz bot Studebaker mehr Extras als die Konkurrenz, lie\u00df die Fahrzeuge aber auch im Durchschnitt 25% teuerer werden als die Mitbewerber. Auch eine Einzelradaufh\u00e4ngung wurde als Alternative zur sonst \u00fcblichen Starrachse angeboten, sehr modern f\u00fcr die damalige Zeit. Die Fahrzeuge der Konkurrenz waren nur mit Starrachse zu haben.<\/p>\n<p>1941 wurde der Truck M5 eingef\u00fchrt, der gr\u00f6\u00dftenteils neu war. Sein 2,8 Liter Sechszylinder lieferte 80 PS. Die Serie 2R bis 1953 \u00e4hnelte sehr dem Design der Advance-Serie von Chevrolet. In den 50er Jahren musste Studebaker wie alle anderen Hersteller auch ums \u00dcberleben k\u00e4mpfen. Die 2R-Serie wurde 1955 in \u201eE-Serie\u201c umbenannt, der V8 mit 3.7 Liter und Automatikgetriebe, das optional erh\u00e4ltlich war, wurde ein gro\u00dfer Erfolg. Die Karosserie blieb bis auf ein paar Details nahezu unver\u00e4ndert bis 1959. Aufgrund der \u00fcberm\u00e4chtig werdenden Konkurrenz sah man sich aber 1963 gezwungen, die Produktion einzustellen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>REO<\/strong><\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" style=\"margin: 10px; float: right;\" title=\"REO Truck\" alt=\"Reo_Truck\" src=\"https:\/\/www.pickuptrucks.de\/inhalte\/images\/stories\/pickups\/Sonstige\/Reo_Truck.jpg\" height=\"146\" width=\"200\" \/>Der Name REO setzt sich zusammen aus den Anfangsbuchstaben des Gr\u00fcnders, Mr. Ranson Eli Olds, der zuerst die Firma Oldsmobile, sp\u00e4ter die REO Motor Car Company gegr\u00fcndet hat. Schon 1915 war der Speedwagon als Truck ausgelegt und weniger als PKW. In den 30er Jahren wurde eine ganze Reihe leichterer Pickups produziert. Bereits 1940 stellte man die Produktion der leichteren Baureihen schon wieder ein und konzentrierte sich mehr auf mittelschwere und schwere LKW\u00b4s. REO wurde 1957 vom LKW-Hersteller White aufgekauft.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>MACK<\/strong><\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"margin: 10px; float: left;\" title=\"Mack Pickup\" alt=\"1935_Mack_Pickup\" src=\"https:\/\/www.pickuptrucks.de\/inhalte\/images\/stories\/pickups\/Sonstige\/1935_Mack_Pickup.jpg\" height=\"149\" width=\"200\" \/>Die Geschichte der 5 Br\u00fcder Mack begann mit der Herstellung von Pferdewagen. 1915 erfolgte dann die Gr\u00fcndung der Mack Bros. Motor Car Company. Das zog einen Umzug von New York nach Allentown in Pennsylvania nach sich. Das Unternehmen fusionierte mit anderen Herstellern, aber der Name Mack blieb am erfolgreichsten und wurde 1922 zur Mack Truck Inc.<\/p>\n<p>1938 brachte das Unternehmen einen eigenen Pickup auf den Markt, der sich ED nannte. Im Gegensatz zur Konkurrenz, deren Pickups eigentlich nur auf umgebauten PKW\u00b4s basierten, war der Mack Truck eine der robustesten Pickups aller Zeiten.&nbsp; Sein 3.5 Liter Sechszylinder leistete 67 PS und war bei harten Eins\u00e4tzen \u00fcberaus beliebt und zuverl\u00e4ssig. Nach dem Krieg verlegte man die Produktion nur noch auf mittelschwere und schwere Trucks. So hinterlie\u00df der Mack Pickup ein kleines, aber dennoch feines&nbsp; Erbe.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Diamond T.<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"margin: 10px; float: right;\" title=\"Diamond T Pickup\" alt=\"1948diamondt201\" src=\"https:\/\/www.pickuptrucks.de\/inhalte\/images\/stories\/pickups\/Sonstige\/1948diamondt201.jpg\" height=\"150\" width=\"200\" \/>Das Unternehmen wurde 1905 in Chicago gegr\u00fcndet, ab 1911 wurden nur noch Trucks gebaut, wie z.B. das Model 80 von 1936-38. Der Nachfolger war der T 201. Er war extrem robust in s\u00e4mtlichen Baugruppen und leistete 91 PS. Auch er war f\u00fcr die schweren Aufgaben, die die l\u00e4ndliche Bev\u00f6lkerung an ihn stellte, bestens ger\u00fcstet und geno\u00df deshalb einen guten Ruf. Mit Einstellung der 201er &#8211;&nbsp; Serie 1949 wurden dann nur noch gr\u00f6\u00dfere LKW\u00b4s produziert. Auch Diamond T. wurde vom LKW-Hersteller White aufgekauft und fusionierte sp\u00e4ter mit REO.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Buddy Stewart<\/strong><\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"margin: 10px; float: left;\" title=\"Buddy Stewart Pickup\" alt=\"1936_stewart_buddy\" src=\"https:\/\/www.pickuptrucks.de\/inhalte\/images\/stories\/pickups\/Sonstige\/1936_stewart_buddy.jpg\" height=\"113\" width=\"200\" \/><\/p>\n<p>Die Stuart Motor Corporation stellte von 1912 \u2013 1941 in New York leichte bis mittelschwere Pickups her, bevor sie im Krieg die Produktion einstellte.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p><strong><br \/><\/strong><\/p>\n<p><strong>Powell<\/strong><\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"margin: 10px; float: right;\" title=\"Powell Pickup\" alt=\"1956_Powell_Pickup01\" src=\"https:\/\/www.pickuptrucks.de\/inhalte\/images\/stories\/pickups\/Sonstige\/1956_Powell_Pickup01.jpg\" height=\"145\" width=\"200\" \/>Die Pickups dieses Kleinherstellers waren eine kurzlebige Kuriosit\u00e4t. Die Gebr\u00fcder Powell wollten in den USA der 50er Jahre einen preiswerten Pickup bauen, dessen Verkaufspreis bei rund 1000 Dollar lag. Dazu setzten sie die Karosserie ihrer Pickups auf die \u00fcberholten Chassis der 1941er Plymouth \u2013 PKW. Diese war aus Stahlblech geformt, die Front war aus Fiberglas. Auf die Ladefl\u00e4che konnte ein Campingaufsatz gesetzt werden.<\/p>\n<p>Nach ca. 800 Fahrzeugen war aber schon 1956 Ende, obwohl noch Auftr\u00e4ge f\u00fcr \u00fcber 100 Fahrzeuge in der Schublade lagen! Es mangelte eher an geeigneten Chassis der Plymouth \u2013 PKW\u00b4s.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong><em>So viel zu den historischen Herstellern der Pickups. Viele Namen sind heute nicht mehr bekannt, wer noch ein Fahrzeug eines dieser Hersteller besitzt, kann sich gl\u00fccklich sch\u00e4tzen. Nicht nur in Amerika, auch in Japan und anderswo wurden schon seit langer Zeit Pickups hergestellt.<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em> <\/em><\/p>\n<p><strong>Ssangyong<\/strong><strong><em>&nbsp;<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em> <\/em><\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"margin: 10px; float: left;\" title=\"Musso Sports Pickup\" alt=\"Musso_Sports\" src=\"https:\/\/www.pickuptrucks.de\/inhalte\/images\/stories\/pickups\/Sonstige\/Musso_Sports.jpg\" height=\"150\" width=\"200\" \/>Die Firma Ssangyong wurde 1954 gegr\u00fcndet, ab 1986 stieg die Ssangyong Group ins Unternehmen ein. 1991 ging man eine nicht lange w\u00e4hrende Partnerschaft mit Mercedes ein, 1997 \u00fcbernahm der Daewoo Konzern die Mehrheit. 2000 wurde die Firma ein weiteres mal verkauft, im Jahr 2009 wurde sogar kurzzeitig mal die Produktion eingestellt, aber kurz darauf wieder aufgenommen.<\/p>\n<p>Den Musso, der unter anderem mit einem 2.9 Liter Mercedes-Lizenz \u2013 Diesel verkauft wurde, gab es auch in einer Pickup-Version, dem Musso Sport. Er wurde bis 2005 produziert, dann \u00fcbernahm der Actyon Sport die Nachfolge des Musso Pickups. Er ist hierzulande eher selten anzutreffen, sein mutiges, au\u00dfergew\u00f6hnliches Design trifft nicht jedermanns Geschmack, so dass es ein Exot bleiben wird.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Bandeirante <\/strong><\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"margin: 10px; float: right;\" title=\"Toyota Bandeirante Pickup\" alt=\"Bandeirante\" src=\"https:\/\/www.pickuptrucks.de\/inhalte\/images\/stories\/pickups\/Sonstige\/Bandeirante.jpg\" height=\"150\" width=\"200\" \/>Diese brasilianische&nbsp; Firma baute lange Zeit den Landcruiser J4 von Toyota in Lizenz.<\/p>\n<p>Die ersten wurden schon 1959 von Brasilien importiert und in Baus\u00e4tzen geliefert, um dann im Werk in Sao Paulo in Brasilien zusammengebaut zu werden. Als Motoren standen Benziner und Diesel zur Verf\u00fcgung, wie im japanischen J4 auch. Ab 1962 begann man dann mit dem Bau des J4 mit im eigenen Land hergestellten Teilen. Bis 1968 wurden s\u00e4mtliche Teile in Brasilien in Eigenregie gebaut, eine zeitlang verbaute man sogar Mercedes Dieselmotoren. Ab 1994 dann allerdings wieder ausschlie\u00dflich Toyota-Motoren.<\/p>\n<p>\u00c4u\u00dferlich blieben die Bandeirantes ziemlich unver\u00e4ndert. Ab 1983 wurden dann auch Pickups auf J4-Basis mit rechteckigen statt runden Scheinwerfern gebaut. 1999 f\u00fchrte man einen Doppelkabiner ein, den es bis jetzt vom J4 noch nicht gegeben hatte. Die waren bisher nur als Single-Cab erh\u00e4ltlich. Nun hatte man auch die M\u00f6glichkeit, mehr Personen und Ladung durch die unwegsamen Regenw\u00e4lder Brasiliens zu transportieren.<\/p>\n<p>In den 90er Jahren wurde das Importverbot f\u00fcr Autos aufgehoben, da jetzt auch modernere und g\u00fcnstigere Autos importiert werden konnten, sank die Nachfrage nach den Bandeirante J4 kontinuierlich. Die Motoren waren alle in die Jahre gekommen und erf\u00fcllten die strenger werdenden Abgasvorschriften nicht mehr. Deshalb lie\u00df Toyota eine Studie durchf\u00fchren, ob nicht ein anderer, modernerer Diesel geeignet w\u00e4re, sich den Vorschriften anzupassen. Man erkannte aber schnell, dass das die M\u00fche nicht wert w\u00e4re, denn auch die Optik der Fahrzeuge wollte nicht mehr so recht in die neuere Zeit passen. 2001 rollte deswegen der letzte Bandeirante vom Band.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Mahindra<\/strong><\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"margin: 10px; float: left;\" title=\"Mahindra Pickup\" alt=\"Mahindra\" src=\"https:\/\/www.pickuptrucks.de\/inhalte\/images\/stories\/pickups\/Sonstige\/Mahindra.jpg\" height=\"137\" width=\"200\" \/>Die Mahindra &amp; Mahindra Ltd. (M&amp;M) mit Firmensitz in Mumbai ist einer der bedeutendsten Automobilhersteller in Indien und wurde bereits 1945 gegr\u00fcndet.<\/p>\n<p>Produziert werden Pickups, leichte Nutzfahrzeuge und Threewheeler. Schon 1947 wurden die ersten Teile von CJ-Jeeps und Willy\u00b4s Overland nach Indien importiert, zwei Jahre sp\u00e4ter begann man mit der Montage.<\/p>\n<p>1954 kam ein Lizenzvertrag mit Kaiser-Jeep und American Motors zustande, er beinhaltete eine gemeinsame Produktion von Jeep-Modellen in Indien. Von der CJ-Baureihe werden auch Pickups hergestellt, die es sowohl als Einzel-, als auch als Doppelkabiner mit 4 T\u00fcren gab. Nach Deutschland wurden sie ausschlie\u00dflich mit einem 4 Zylinder \u2013 Diesel geliefert, gefertigt von Mahindra durch einen Lizenzvertrag mit dem franz\u00f6sichen Automobilhersteller Peugeot. Nach dem CJ kam ein modernerer Nachfolger, die Nachfrage blieb aber mangels fl\u00e4chendeckendem H\u00e4ndlernetz, immer strenger werdenden Abgasvorschriften und auch teilweise schlechter Verarbeitungsqualit\u00e4t sehr gering.<\/p>\n<p>Das war ein grober \u00dcberblick \u00fcber die sonstigen Hersteller von Pickups. Nat\u00fcrlich gibt es sicherlich noch viel mehr, auch der indische Hersteller Trax, Lada, Skoda oder Fiat hatten und haben Pickup-Modelle im Programm. Nicht erw\u00e4hnt wurden hier die Frontlenker \u2013 Versionen, wie von Jeep, Landrover oder Volvo, die im weitesten Sinne auch als Pickups z\u00e4hlen, aber eben nicht die typische Form eines Pickups haben, wie wir sie uns vorstellen. Viele der Modelle gab und gibt es als Allrad oder ohne, momentan dr\u00e4ngen die chinesischen Hersteller mit Marken wie Gonow auf den europ\u00e4ischen Markt. Sie bieten Pickups zu billigen Preisen an, st\u00e4ndig r\u00fccken neue Modelle nach. Auch VW dr\u00e4ngt 2010 mit dem Amarok auf den Markt. Neben den werksseitigen Pickups gibt es auch von vielen Herstellern Kleinserien von Pickups, die meistens vom jeweiligen PKW \u2013 Modell abgeleitet sind. Oder Tuner und Bastler machen aus handels\u00fcblichen Gel\u00e4ndewagen und PKW\u00b4s Pickups, wie z.B. der \u201eBrute\u201c von Jeep.<\/p>\n<p>Eine vollst\u00e4ndige Aufz\u00e4hlung aller Marken ist fast nicht m\u00f6glich, wer also noch den einen oder anderen kuriosen Hersteller anzubieten hat, kann das gerne tun! Dieser kleine Ausflug in die Geschichte der Pickups erhebt keinen Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit.<\/p>\n<p>{jcomments on}<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><strong>Sonstige Pickup<\/strong><\/span><br \/>(Autor: Redneck)<\/p>\n<p><strong>GMC<\/strong><\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" style=\"margin: 10px; float: right;\" alt=\"55_GMC_Pickup\" src=\"images\/stories\/pickups\/Sonstige\/55_GMC_Pickup.jpg\" width=\"200\" \/>Mitte der 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts trennte General Motors, der Mutterkonzern, die Produktion von mittelschweren und schweren LKW\u00b4s vom Hauptunternehmen ab, so das GMC Truck ein quasi eigenst\u00e4ndiges Unternehmen wurde. Die leichten Pickups von Chevrolet und GMC wurden weiterhin von GM vertrieben, w\u00e4hrend GMC mehr den Schwerpunkt auf mittelschwere und schwere LKW\u00b4s legte.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Die Baureihen von Chevrolet und GMC sind fast identische Fahrzeuge, deren markantestes Untescheidungsmerkmal ein anders gestalteter K\u00fchlergrill sowie andere Motoren waren. Das r\u00fchrte daher, dass die Firma von Anfang an mehr die schwereren Baureihen produzierte. Ab den 60er Jahren unterschieden sich die Pickups dann nur noch durch die leicht ver\u00e4nderte Optik, weshalb auf die einzelnen Baureihen hier nicht n\u00e4her eingegangen werden soll (s. Chevrolet). Trotz der gro\u00dfen \u00c4hnlichkeit hatte jeder der beiden Firmen ihre treue Kundschaft bis heute.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[283],"tags":[],"class_list":["post-45","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-berichte"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.pickuptrucks.de\/inhalte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.pickuptrucks.de\/inhalte\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.pickuptrucks.de\/inhalte\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pickuptrucks.de\/inhalte\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pickuptrucks.de\/inhalte\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=45"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.pickuptrucks.de\/inhalte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2002,"href":"https:\/\/www.pickuptrucks.de\/inhalte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45\/revisions\/2002"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.pickuptrucks.de\/inhalte\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=45"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pickuptrucks.de\/inhalte\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=45"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pickuptrucks.de\/inhalte\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=45"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}