Was habt ihr VOR dem PickUp für ein Fahrzeug bewegt?
13 Jahre 5 Monate her - 13 Jahre 5 Monate her #132729
von Redneck
Ich glaub, daß wir beide da mal anstossen werden am Treffen!!!! :prost:
Mal was anderes: Sollten wir das schöne Thema vielleicht in die Plauderecke verschieben? Dann könnten sich nicht nur Ranger-Fahrer dran beteiligen und es wird vielleicht von mehr Pickup-Fahrern gelesen, nur so eine Idee. Wie ihr möchtet...
Bis dahin, Gruß aus Weiden, Jürgen
Toyota Hilux 2.8
www.stoapfaelzer-4wheelers.com
Redneck antwortete auf Was habt ihr VOR dem PickUp für ein Fahrzeug bewegt?
Hey Martin! Und die Betonung liegt auf knapp... :lol:bin ja erst knapp 50
Ich glaub, daß wir beide da mal anstossen werden am Treffen!!!! :prost:
Mal was anderes: Sollten wir das schöne Thema vielleicht in die Plauderecke verschieben? Dann könnten sich nicht nur Ranger-Fahrer dran beteiligen und es wird vielleicht von mehr Pickup-Fahrern gelesen, nur so eine Idee. Wie ihr möchtet...
Bis dahin, Gruß aus Weiden, Jürgen
Toyota Hilux 2.8
www.stoapfaelzer-4wheelers.com
Letzte Änderung: 13 Jahre 5 Monate her von Redneck.
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
13 Jahre 5 Monate her #132755
von PJ0709
Gruß
Robert
Fahrzeug:
Ford Ranger XLT DoKa 2012
PJ0709 antwortete auf Was habt ihr VOR dem PickUp für ein Fahrzeug bewegt?
ursprünglich war das ein thema im ranger board und bezog sich nur auf den ranger; aber nach den doch sehr heiteren und schönen beiträgen werden wir es mal in die plauderecke verfrachten, damit alle PU freunde hier im forum mal ihre auto-geschichte erzählen können 
@ jürgen
klasse idee :daumen:
@ jürgen
klasse idee :daumen:
Gruß
Robert
Fahrzeug:
Ford Ranger XLT DoKa 2012
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
13 Jahre 5 Monate her #132768
von fagus
fagus antwortete auf Was habt ihr VOR dem PickUp für ein Fahrzeug bewegt?
Jetzt darf ich ja auch :cool:
1. Trabant P 601 Limousine BJ 1988, gefahren von 1993-1993 (wurde mir von einer 1100er GSX-R zerstört)
2. Trabant P 601 Limousine BJ 1986, gefahren von 1993-1994
3. VW Polo II Coupe 1,3 BJ 1986, gefahren von 1994-1996
4. BMW E30 325i Limousine BJ 1990, gefahren von 1996-2001 (Original-Zustand, läuft wohl immer noch)
5. BMW E39 528i Limousine BJ 1997, seit 2001 (Original-Zustand, bleibt bis zum Schluß, wird jetzt von meiner Frau gefahren),
nebenbei mal VW Caddy I 1,6D BJ 1992
6. Mazda BT-50 L-Cab BJ 2009, seit 2010 (bleibt auch bis zum Schluß)
Gruß
Marko
1. Trabant P 601 Limousine BJ 1988, gefahren von 1993-1993 (wurde mir von einer 1100er GSX-R zerstört)
2. Trabant P 601 Limousine BJ 1986, gefahren von 1993-1994
3. VW Polo II Coupe 1,3 BJ 1986, gefahren von 1994-1996
4. BMW E30 325i Limousine BJ 1990, gefahren von 1996-2001 (Original-Zustand, läuft wohl immer noch)
5. BMW E39 528i Limousine BJ 1997, seit 2001 (Original-Zustand, bleibt bis zum Schluß, wird jetzt von meiner Frau gefahren),
nebenbei mal VW Caddy I 1,6D BJ 1992
6. Mazda BT-50 L-Cab BJ 2009, seit 2010 (bleibt auch bis zum Schluß)
Gruß
Marko
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
13 Jahre 5 Monate her #132775
von Postman
L200 / Triton Magnum 03/2009
Postman antwortete auf Was habt ihr VOR dem PickUp für ein Fahrzeug bewegt?
Ja dann kommt hier auch mal mein rollender Lebenslauf.....
Start 1981 auf 4 Rädern:
Manta A 1,6 N
Manta B GT/E , 1,9E 105 PS !!! Ne echte Rarität :cool:
Corsa A 1,3 S , 70 PS
Manta B GT/E , 2,0 110 PS
Kadett E 1,3 N 60 PS ...... wat ne Mühle
Calibra 2,0 16V , 150 PS
Astra F Caravan 1,6 S , 75 PS
seit 2010 den L200 / Triton
und seit 2011 noch nen Vectra A 1,6 (Erbstück)
Und nun meine Mopeds seit 1978:
Herkules M5 Mofa
Kreidler RM Mokick
Kreidler RS KKR
Yamaha RD 400
Yamaha DT 175 MX
Yamaha SR 500
Yamaha XZ 550
Kawasaki GPZ 750 (keine Unitrack)
Kawasaki GPZ 900 R
seit 1996 Kawasaki ZZR 1100 C Modell
und aktuell ist Ende Januar 2013 ne Honda Wave 125 cc dazugekommen
(parkt dauerhaft auf Koh Samui / Thailand)
Gruß Peter / Postman
Start 1981 auf 4 Rädern:
Manta A 1,6 N
Manta B GT/E , 1,9E 105 PS !!! Ne echte Rarität :cool:
Corsa A 1,3 S , 70 PS
Manta B GT/E , 2,0 110 PS
Kadett E 1,3 N 60 PS ...... wat ne Mühle
Calibra 2,0 16V , 150 PS
Astra F Caravan 1,6 S , 75 PS
seit 2010 den L200 / Triton
und seit 2011 noch nen Vectra A 1,6 (Erbstück)
Und nun meine Mopeds seit 1978:
Herkules M5 Mofa
Kreidler RM Mokick
Kreidler RS KKR
Yamaha RD 400
Yamaha DT 175 MX
Yamaha SR 500
Yamaha XZ 550
Kawasaki GPZ 750 (keine Unitrack)
Kawasaki GPZ 900 R
seit 1996 Kawasaki ZZR 1100 C Modell
und aktuell ist Ende Januar 2013 ne Honda Wave 125 cc dazugekommen
(parkt dauerhaft auf Koh Samui / Thailand)
Gruß Peter / Postman
L200 / Triton Magnum 03/2009
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
13 Jahre 5 Monate her #132776
von Redneck
Toyota Hilux 2.8
www.stoapfaelzer-4wheelers.com
Redneck antwortete auf Was habt ihr VOR dem PickUp für ein Fahrzeug bewegt?
Hallo Leute!
Da war der Robert wieder schneller als der Blitz….
Ich setze mal den letzen Satz, den ich schreiben wollte, ganz nach oben. Eigentlich wollte ich ja nur ein paar Zeilen schreiben, aber nun ist doch ein kleiner Roman draus geworden. Wen´s langweilt, einfach überlesen!
Angefangen hab ich mit einem Scirocco I, einem Fiesta XR2, einem Corsa und einem fett krassem 3er Bäemwääh. Darauf möchte ich mal nicht näher eingehen, da es Autos waren, die nicht zu Ende konstruiert waren, ihnen fehlte ein entscheidendes Detail, nämlich der Allradantrieb. Auf diesen kam ich mehr durch Zufall, hatte zu dieser Zeit eigentlich mit Allrad und Gelände überhaupt nix am Hut. Zwar bin ich wie viele hier schon immer ein Fan von Daktari und Colt Seavers gewesen, aber in den ersten Jahren meiner vierrädrigen Fortbewegung standen dann auch eher das weibliche Geschlecht, Discos und solche Sachen im Vordergrund. Wie hier ja auch bei einigen anderen schon zu lesen war.
Irgendwann bekam ich mal einen Mitsubishi Pajero angeboten, schwarz, Cabrio, mit 275er Walzen. Ich hatte keine Ahnung von Felgen, Reifen und Allrad, aber das Auto sah einfach geil aus und alle anderen Kumpels fuhren tiefergelegte – also warum nicht mal was anderes? Mädelstechnisch war der 4Wheeler kein Nachteil, also wurde der nächste dann auch wieder einer, ein Daihatsu Feroza. Schön knuffig, mit dem damals ersten 16-Ventiler-Benziner in einem Geländewagen! Da er mir ein bisschen zu brav aussah, schraubten wir 30x9,5er Reifen drauf, und weil mir das Fahrverhalten wurscht war, natürlich mit MT´s, mit denen ich dann so durch den oberpfälzer Winter eierte…. Geld für´s Höherlegen hatte ich nicht mehr übrig, also musste es halt ohne gehen. Ging auch, solange hinten keine 2 Personen drin saßen, dann hörte man doch hässliche Gummi-auf-Metall-Geräusche aus dem Radkasten!
Irgendwann las ich in einer Offroad etwas von einem Mahindra. Ist ein indischer Nachbau des originalen Willy´s Overland aus den 50er Jahren. Planenverdeck und –Türen, erster Gang nicht synchronisiert, absolut kultige Optik. Und das beste: ein Händler direkt vor der Haustüre, keine 20 km entfernt! Also hin und probegefahren. Eine Bekannte mitgeschleppt (meine heutige Frau), Probefahrt gemacht. Irres Feeling, Ganghebel gefühlt 2 m lang, ebenso lange Schaltwege. Zittrige Tachonadel, ich glaubte schon 200 zu fahren, die Nadel zitterte sich so um die 80 ein. Es zog ein wenig, Heizung fast nicht vorhanden. Ein Auto für Männer. Also musste der her! Und damit er noch kultiger aussah, gleich noch auf 31er Reifen gestellt und 7 cm höhergelegt. Damit waren zwar das Fahrverhalten und vor allem die Fahrleistungen mit den irrwitzigen 64 Saugdiesel-PS noch bescheidener, aber egal. Bloß kein Weichei sein!
Mein Händler, selbst erfahrener Offroader mit einem Mahindra mit 35er Reifen und Sperren, sagte mir gleich, in welche Richtung es ging, wenn man so ein Auto fährt… nämlich ins Gelände! Auf dem ersten Geländewagentreffen meines Lebens sah ich die Fahrer von Mahindra-Kollegen und anderen 4Wheelern Dinge tun, die wohl mein Leben nachhaltig beeinflussten – mein Händler wurde später ein guter Freund und er fuhr voraus, ich folgte ihm, ängstlich und doch fasziniert, was das Auto alles kann! Und das war im Gelände eine ganze Menge! Es gab fast nichts, was den ultrakurzen und ultrakurz übersetzten Mahindra aufhalten konnte! Dieses Auto fühlt sich im Gelände pudelwohl, je härter, umso besser. Auf der Straße hingegen eher weniger, und ich hatte sonst kein anderes Auto!
Nach drei Jahren, in denen ich ihn im Sommer geliebt hatte, wenn man ohne Türen und Verdeck durch die Gegend fuhr, dafür aber im Winter verflucht, wenn man mit 3 Jacken innen Eis kratzte, hatte ich dann genug. Der Mahindra hatte den Kampf gewonnen, er war härter als ich.
Also musste was komfortableres her, aber wieder was robustes. Die Wahl fiel auf einen Toyota Landcruiser, einen KJ 70 mit dem damals bärenstarken 3-Liter-Diesel. Tolles Auto, so nach und nach rüstete ich dann auch etwas auf, verpasste ihm zuerst 31er, dann 33er Reifen, breite 10“-Felgen, OME-Fahrwerk, Bodylift, Eigenbau-Heckstoßstange, Dachgepäckträger usw… Das war automobile Fortbewegung nach meinem Geschmack! Als ich dann 96 zum ersten Treffen unserer Stoapfälzer-4Wheelers fuhr und dort noch mehr Verrückte traf, mit denen ich teilweise heute noch zusammen bin, wusste ich, dass das nicht nur ein Spleen ist, sondern sich zu einer Art von Freizeitgestaltung entwickelte. Wir hatten eine Kiesgrube an einem Baggersee, fuhren Gelände, grillten, zelteten – einfach eine schöne Zeit.
Da auch meine Freundin (meine heutige Frau) langsam Gefallen fand an solchen Autos, legte sie sich einen Nissan Pickup zu, mit dem berauschenden 80 – Saugdiesel-PS. Aber ansonsten ein sehr gutes und zuverlässiges Fahrzeug, das schon viele harte Einsätze, Trials und Trophys vor unserer Zeit hinter sich hatte.
Irgendwann fing mal der Steuerwahnsinn an, und mein Landcruiser kostete damals schon eine Menge Kohle, die ich nicht mehr bereit war zu zahlen. Auf einem Treffen lernte ich einen Typen kennen, der einen Chevy K30 verkaufen wollte. Einfach nur geil, der Colt-Seavers-Truck (nur von Chevrolet statt von GMC) mit dem 6.2 Liter Diesel-V8, einem Hammersound und riesigen 36“ Hummer-Reifen! Der „Haben-wollen“-Effekt stellte sich binnen 3 Sekunden ein, Bedenkzeit: keine. Nachdem der Landcruiser verkauft war, holte ich den Chevy, reparierte mit einem Kumpel zusammen das nötigste und genoß die Zeit damit. Daß der Vorbesitzer heute noch lacht in Anbetracht des Idioten, der die verbastelte Kiste gekauft hat, ärgert mich heute manchmal noch leicht! Die Flecktarn-Lackierung der Army gefiel mir damals nicht sonderlich, deshalb lackierten wir ihn um. In Mintgrün. Nicht schön, aber die Farbe war billig und bald kannte mich mit dem Auto fast jeder! Wenn er mal ohne Probleme lief, gab es nichts geileres auf der Welt, als damit rumzucruisen und den Song „The unknown Stuntman“ von Lee Majors zu spielen. Meistens lief er aber schlecht oder nicht, so dass wir jede Woche etwas anderes reparieren mussten! Was, das würde den Rahmen hier sprengen und wäre eine Extra-Story für die, die sich für so einen Army-K30 interessieren…
Nach einem Jahr hatte ich die Schnauze voll von dem Teil und tauschte ihn gegen einen Wrangler. Meine Frau hatte sich inzwischen auch von ihrem Nissan getrennt und war auf einen 4.0 Liter Jeep Wrangler umgestiegen, den wir über 8 Jahre gefahren haben. Ihr ganzer Stolz. Nun hatten wir zwei Wrangler. Aufgemotzt, Bodylift, Fahrwerk, größere Räder. Ihrer war so, wie er es von der Optik her versprach. Schnell, stark und durstig. Meiner eigentlich nur letzteres, denn unter der Haube mit den 33ern werkelte nur der 2.5 Liter, da half auch die geilste Optik nichts, um nicht bei jeder kleinsten Steigung in den 3. Gang zurückschalten zu müssen! Ging mir dann doch ein wenig auf den Geist, die blöden Sprüche meiner Frau…
Also wieder weg mit dem Jeep, ein Kumpel und Vereinskamerad wollte ihn unbedingt haben. Ich stieg um auf Nissan Pickup, diesmal ein Benziner. Nicht sehr viel kräftiger als der alte Diesel, dafür umso durstiger! Aber ein gutes Auto, mit Bodylift und 32ern auf 10“ Chromfelgen sah er klasse aus. Da ich zu jener Zeit nur auf 4x4 ohne besondere Vorlieben fixiert war, und irgendwie das Leben auch noch etwas unkomplizierter war, sah ich den Landrover meines Kumpels. Tolle Kiste, eckig, hoch, sah nach Abenteuer aus. Dauerte nicht lange und ich saß am Steuer eines 90er Defenders. Nach ungefähr 1 km Probefahrt war klar, so was musste her! Ein „Daktari“-Auto, man glaubte schon im Stadtverkehr auf dem Weg von Mombasa nach Timbuktu zu sein! Mit OME, MT´s und anderen Kleinigkeiten machte er uns auf Urlaubstouren viel Freude, von der Qualität her halt irgendwie „very british“… Das Feeling komplett machte der obligatorische Reifen auf der Motorhaube. Zwar immer noch nicht in Afrika gewesen, dafür aber beim Einparken Null Überblick nach vorne, vor allem meine Frau nicht.
Irgendwann zog es mich dann doch wieder zu Jeep, also holte ich mir einen Wrangler, diesmal aber auch einen 4.0 liter und in rot. Auf der ersten Fahrt – natürlich zum Offroadcenter, um ihn höherzulegen und auf vernünftige Räder zu stellen – schämte ich mich fast mit den Flexscheiben an den Achsen… Danach sah er gut aus, nicht übertrieben, mit 31ern. Und trotzdem konnte ich meiner Frau wieder nicht folgen, ihr älterer 4.0 Liter war einfach stärker als mein neuerer, den die strenger werdenden Abgasnormen einiges an Leistung gekostet hatten! Naja, fuhr ich halt wieder hinter ihr her, man gewöhnt sich ja an alles… :blush:
Da unser alter Jeep dann doch irgendwann in die Jahre kam, überlegten wir, was denn nun her sollte. Die Wahl fiel auf einen Chevrolet s10 Pickup, den wir in der weit von der Oberpfalz entfernten Eifel, nämlich in Bitburg, holten. Mit größeren Reifen und Bodylift begleitete er uns über 9 Jahre zuverlässig durch dick und dünn und machte uns auf US-Car-Treffen und auch im Alltag viel Freude.
Bedingt durch den EU-Beitritt Tschechiens und einer daraus resultierenden Sozialabfrage, bei der ich mich ,damals noch unverheiratet und Kinder- und Hauslos, schon in München am Flughafen sitzen sah, wurden zwei Amis dann doch untragbar. Also verkaufte ich den Wrangler und legte mir einen Mitsubishi L200 „American Sport“ zu. Das Glück war mir aber hold, es bot sich die Möglichkeit, in meinem Heimatort zu bleiben. Durch den L200 landete ich 2003 hier im Forum und bin seitdem hier dabei. Irgendwann fuhr ich aufs erste Treffen und lernte bis heute viele nette Pickupfahrer kennen, mit denen man Kontakt hält, auf Treffen und sogar in den Urlaub fährt.
Um den Chevy ein wenig zu schonen, kauften wir uns noch einen Kia Sorento dazu. Der Chevy durfte dann in der kalten Jahreszeit Winterschlaf halten. 2008 verkaufte ich den L200 nach Italien, wo er hoffentlich heute noch fährt. Die Wahl stand zwischen einem Nissan D40 oder einem Toyota Hilux. Aufgrund der Probleme der Nissans der ersten Serie entschied ich mich für einen Hilux, und nach nunmehr 5 absolut problemlosen Jahren habe ich diese Entscheidung auch noch keine Sekunde bereut. Für die US-Car-Treffen hatten wir ja unseren Chevy.
Doch auch der schönste Chevy kommt mal in die Jahre, und irgendwann stellt sich die Frage: entweder einiges an Kohle investieren, um ihn die nächsten Jahre zu behalten, oder verkaufen. Letztes Jahr ärgerte er uns mit einigen Kleinigkeiten, also entschieden wir uns für den Verkauf. Bedingt durch die relativ geringe Anzahl der s10 in Deutschland fürchtete ich schon, den nie loszuwerden, wer kauft heute noch einen 4.3 Liter Benziner? Doch das Gegenteil war der Fall: nachdem erst lange Zeit keiner angerufen hat, kam dann einer nach dem anderen zum Probe fahren! Viele Quatscher, viele Besserwisser, viele „umsonst-haben-woller“ und einer, der ihn dann mitnahm.
Was also kaufen? Einen Fullsize-Chevy? Zu groß, zu durstig, und einen Pickup haben wir ja schon. Also bestellten wir einen Jeep Wrangler, mit diesen Fahrzeuge hatten wir eigentlich immer Glück. Nach 3 Monaten war er auch schon da, der neue 3.6er mit dem PentaStar V6 und ordentlichen 284 PS. Den Sorento gaben wir in Zahlung. Die erste Fahrt mit unserem neuen Jeepchen war natürlich – klar – zum „pimpen“. Diesmal nach München zu ORZ, einem der bekanntesten Tuner der Szene. Nun steht er auf großen Reifen und ist verdammt hoch geworden, aber solange ich noch nicht zu alt bin, werde ich den Fahrersitz wohl noch erklimmen können! Ich hoffe, er wird uns wieder eine lange Zeit begleiten… Den Hilux werde ich wohl noch zwei, drei Jahre fahren, mal sehen. Daß ich wieder einen Pickup kaufe, ist klar. Welchen, weiß ich noch nicht. Der Ford Ranger wäre mein Favorit, mal sehen, was Toyota als Hilux-Nachfolger so auf die Beine stellt!
So, Leute, nun tun mir die Finger weh, das war mal meine Automobilgeschichte. Auch wenns nicht so aussieht, in knapp, denn um alles, was man mit diesen Autos schon erlebt hat, aufzuschreiben, reicht wohl hier der Rahmen nicht… Ich hoffe, ich habe euch nicht gelangweilt, naja, und wer´s nicht bis zu diesem Satz geschafft hat, auch kein Problem. Beamte können sich auch mal kurz fassen – hier wäre der Versuch fast fehlgeschlagen!
Viele Grüße aus der Oberpfalz, Jürgen
Da war der Robert wieder schneller als der Blitz….
Ich setze mal den letzen Satz, den ich schreiben wollte, ganz nach oben. Eigentlich wollte ich ja nur ein paar Zeilen schreiben, aber nun ist doch ein kleiner Roman draus geworden. Wen´s langweilt, einfach überlesen!
Angefangen hab ich mit einem Scirocco I, einem Fiesta XR2, einem Corsa und einem fett krassem 3er Bäemwääh. Darauf möchte ich mal nicht näher eingehen, da es Autos waren, die nicht zu Ende konstruiert waren, ihnen fehlte ein entscheidendes Detail, nämlich der Allradantrieb. Auf diesen kam ich mehr durch Zufall, hatte zu dieser Zeit eigentlich mit Allrad und Gelände überhaupt nix am Hut. Zwar bin ich wie viele hier schon immer ein Fan von Daktari und Colt Seavers gewesen, aber in den ersten Jahren meiner vierrädrigen Fortbewegung standen dann auch eher das weibliche Geschlecht, Discos und solche Sachen im Vordergrund. Wie hier ja auch bei einigen anderen schon zu lesen war.
Irgendwann bekam ich mal einen Mitsubishi Pajero angeboten, schwarz, Cabrio, mit 275er Walzen. Ich hatte keine Ahnung von Felgen, Reifen und Allrad, aber das Auto sah einfach geil aus und alle anderen Kumpels fuhren tiefergelegte – also warum nicht mal was anderes? Mädelstechnisch war der 4Wheeler kein Nachteil, also wurde der nächste dann auch wieder einer, ein Daihatsu Feroza. Schön knuffig, mit dem damals ersten 16-Ventiler-Benziner in einem Geländewagen! Da er mir ein bisschen zu brav aussah, schraubten wir 30x9,5er Reifen drauf, und weil mir das Fahrverhalten wurscht war, natürlich mit MT´s, mit denen ich dann so durch den oberpfälzer Winter eierte…. Geld für´s Höherlegen hatte ich nicht mehr übrig, also musste es halt ohne gehen. Ging auch, solange hinten keine 2 Personen drin saßen, dann hörte man doch hässliche Gummi-auf-Metall-Geräusche aus dem Radkasten!
Irgendwann las ich in einer Offroad etwas von einem Mahindra. Ist ein indischer Nachbau des originalen Willy´s Overland aus den 50er Jahren. Planenverdeck und –Türen, erster Gang nicht synchronisiert, absolut kultige Optik. Und das beste: ein Händler direkt vor der Haustüre, keine 20 km entfernt! Also hin und probegefahren. Eine Bekannte mitgeschleppt (meine heutige Frau), Probefahrt gemacht. Irres Feeling, Ganghebel gefühlt 2 m lang, ebenso lange Schaltwege. Zittrige Tachonadel, ich glaubte schon 200 zu fahren, die Nadel zitterte sich so um die 80 ein. Es zog ein wenig, Heizung fast nicht vorhanden. Ein Auto für Männer. Also musste der her! Und damit er noch kultiger aussah, gleich noch auf 31er Reifen gestellt und 7 cm höhergelegt. Damit waren zwar das Fahrverhalten und vor allem die Fahrleistungen mit den irrwitzigen 64 Saugdiesel-PS noch bescheidener, aber egal. Bloß kein Weichei sein!
Mein Händler, selbst erfahrener Offroader mit einem Mahindra mit 35er Reifen und Sperren, sagte mir gleich, in welche Richtung es ging, wenn man so ein Auto fährt… nämlich ins Gelände! Auf dem ersten Geländewagentreffen meines Lebens sah ich die Fahrer von Mahindra-Kollegen und anderen 4Wheelern Dinge tun, die wohl mein Leben nachhaltig beeinflussten – mein Händler wurde später ein guter Freund und er fuhr voraus, ich folgte ihm, ängstlich und doch fasziniert, was das Auto alles kann! Und das war im Gelände eine ganze Menge! Es gab fast nichts, was den ultrakurzen und ultrakurz übersetzten Mahindra aufhalten konnte! Dieses Auto fühlt sich im Gelände pudelwohl, je härter, umso besser. Auf der Straße hingegen eher weniger, und ich hatte sonst kein anderes Auto!
Nach drei Jahren, in denen ich ihn im Sommer geliebt hatte, wenn man ohne Türen und Verdeck durch die Gegend fuhr, dafür aber im Winter verflucht, wenn man mit 3 Jacken innen Eis kratzte, hatte ich dann genug. Der Mahindra hatte den Kampf gewonnen, er war härter als ich.
Also musste was komfortableres her, aber wieder was robustes. Die Wahl fiel auf einen Toyota Landcruiser, einen KJ 70 mit dem damals bärenstarken 3-Liter-Diesel. Tolles Auto, so nach und nach rüstete ich dann auch etwas auf, verpasste ihm zuerst 31er, dann 33er Reifen, breite 10“-Felgen, OME-Fahrwerk, Bodylift, Eigenbau-Heckstoßstange, Dachgepäckträger usw… Das war automobile Fortbewegung nach meinem Geschmack! Als ich dann 96 zum ersten Treffen unserer Stoapfälzer-4Wheelers fuhr und dort noch mehr Verrückte traf, mit denen ich teilweise heute noch zusammen bin, wusste ich, dass das nicht nur ein Spleen ist, sondern sich zu einer Art von Freizeitgestaltung entwickelte. Wir hatten eine Kiesgrube an einem Baggersee, fuhren Gelände, grillten, zelteten – einfach eine schöne Zeit.
Da auch meine Freundin (meine heutige Frau) langsam Gefallen fand an solchen Autos, legte sie sich einen Nissan Pickup zu, mit dem berauschenden 80 – Saugdiesel-PS. Aber ansonsten ein sehr gutes und zuverlässiges Fahrzeug, das schon viele harte Einsätze, Trials und Trophys vor unserer Zeit hinter sich hatte.
Irgendwann fing mal der Steuerwahnsinn an, und mein Landcruiser kostete damals schon eine Menge Kohle, die ich nicht mehr bereit war zu zahlen. Auf einem Treffen lernte ich einen Typen kennen, der einen Chevy K30 verkaufen wollte. Einfach nur geil, der Colt-Seavers-Truck (nur von Chevrolet statt von GMC) mit dem 6.2 Liter Diesel-V8, einem Hammersound und riesigen 36“ Hummer-Reifen! Der „Haben-wollen“-Effekt stellte sich binnen 3 Sekunden ein, Bedenkzeit: keine. Nachdem der Landcruiser verkauft war, holte ich den Chevy, reparierte mit einem Kumpel zusammen das nötigste und genoß die Zeit damit. Daß der Vorbesitzer heute noch lacht in Anbetracht des Idioten, der die verbastelte Kiste gekauft hat, ärgert mich heute manchmal noch leicht! Die Flecktarn-Lackierung der Army gefiel mir damals nicht sonderlich, deshalb lackierten wir ihn um. In Mintgrün. Nicht schön, aber die Farbe war billig und bald kannte mich mit dem Auto fast jeder! Wenn er mal ohne Probleme lief, gab es nichts geileres auf der Welt, als damit rumzucruisen und den Song „The unknown Stuntman“ von Lee Majors zu spielen. Meistens lief er aber schlecht oder nicht, so dass wir jede Woche etwas anderes reparieren mussten! Was, das würde den Rahmen hier sprengen und wäre eine Extra-Story für die, die sich für so einen Army-K30 interessieren…
Nach einem Jahr hatte ich die Schnauze voll von dem Teil und tauschte ihn gegen einen Wrangler. Meine Frau hatte sich inzwischen auch von ihrem Nissan getrennt und war auf einen 4.0 Liter Jeep Wrangler umgestiegen, den wir über 8 Jahre gefahren haben. Ihr ganzer Stolz. Nun hatten wir zwei Wrangler. Aufgemotzt, Bodylift, Fahrwerk, größere Räder. Ihrer war so, wie er es von der Optik her versprach. Schnell, stark und durstig. Meiner eigentlich nur letzteres, denn unter der Haube mit den 33ern werkelte nur der 2.5 Liter, da half auch die geilste Optik nichts, um nicht bei jeder kleinsten Steigung in den 3. Gang zurückschalten zu müssen! Ging mir dann doch ein wenig auf den Geist, die blöden Sprüche meiner Frau…
Also wieder weg mit dem Jeep, ein Kumpel und Vereinskamerad wollte ihn unbedingt haben. Ich stieg um auf Nissan Pickup, diesmal ein Benziner. Nicht sehr viel kräftiger als der alte Diesel, dafür umso durstiger! Aber ein gutes Auto, mit Bodylift und 32ern auf 10“ Chromfelgen sah er klasse aus. Da ich zu jener Zeit nur auf 4x4 ohne besondere Vorlieben fixiert war, und irgendwie das Leben auch noch etwas unkomplizierter war, sah ich den Landrover meines Kumpels. Tolle Kiste, eckig, hoch, sah nach Abenteuer aus. Dauerte nicht lange und ich saß am Steuer eines 90er Defenders. Nach ungefähr 1 km Probefahrt war klar, so was musste her! Ein „Daktari“-Auto, man glaubte schon im Stadtverkehr auf dem Weg von Mombasa nach Timbuktu zu sein! Mit OME, MT´s und anderen Kleinigkeiten machte er uns auf Urlaubstouren viel Freude, von der Qualität her halt irgendwie „very british“… Das Feeling komplett machte der obligatorische Reifen auf der Motorhaube. Zwar immer noch nicht in Afrika gewesen, dafür aber beim Einparken Null Überblick nach vorne, vor allem meine Frau nicht.
Irgendwann zog es mich dann doch wieder zu Jeep, also holte ich mir einen Wrangler, diesmal aber auch einen 4.0 liter und in rot. Auf der ersten Fahrt – natürlich zum Offroadcenter, um ihn höherzulegen und auf vernünftige Räder zu stellen – schämte ich mich fast mit den Flexscheiben an den Achsen… Danach sah er gut aus, nicht übertrieben, mit 31ern. Und trotzdem konnte ich meiner Frau wieder nicht folgen, ihr älterer 4.0 Liter war einfach stärker als mein neuerer, den die strenger werdenden Abgasnormen einiges an Leistung gekostet hatten! Naja, fuhr ich halt wieder hinter ihr her, man gewöhnt sich ja an alles… :blush:
Da unser alter Jeep dann doch irgendwann in die Jahre kam, überlegten wir, was denn nun her sollte. Die Wahl fiel auf einen Chevrolet s10 Pickup, den wir in der weit von der Oberpfalz entfernten Eifel, nämlich in Bitburg, holten. Mit größeren Reifen und Bodylift begleitete er uns über 9 Jahre zuverlässig durch dick und dünn und machte uns auf US-Car-Treffen und auch im Alltag viel Freude.
Bedingt durch den EU-Beitritt Tschechiens und einer daraus resultierenden Sozialabfrage, bei der ich mich ,damals noch unverheiratet und Kinder- und Hauslos, schon in München am Flughafen sitzen sah, wurden zwei Amis dann doch untragbar. Also verkaufte ich den Wrangler und legte mir einen Mitsubishi L200 „American Sport“ zu. Das Glück war mir aber hold, es bot sich die Möglichkeit, in meinem Heimatort zu bleiben. Durch den L200 landete ich 2003 hier im Forum und bin seitdem hier dabei. Irgendwann fuhr ich aufs erste Treffen und lernte bis heute viele nette Pickupfahrer kennen, mit denen man Kontakt hält, auf Treffen und sogar in den Urlaub fährt.
Um den Chevy ein wenig zu schonen, kauften wir uns noch einen Kia Sorento dazu. Der Chevy durfte dann in der kalten Jahreszeit Winterschlaf halten. 2008 verkaufte ich den L200 nach Italien, wo er hoffentlich heute noch fährt. Die Wahl stand zwischen einem Nissan D40 oder einem Toyota Hilux. Aufgrund der Probleme der Nissans der ersten Serie entschied ich mich für einen Hilux, und nach nunmehr 5 absolut problemlosen Jahren habe ich diese Entscheidung auch noch keine Sekunde bereut. Für die US-Car-Treffen hatten wir ja unseren Chevy.
Doch auch der schönste Chevy kommt mal in die Jahre, und irgendwann stellt sich die Frage: entweder einiges an Kohle investieren, um ihn die nächsten Jahre zu behalten, oder verkaufen. Letztes Jahr ärgerte er uns mit einigen Kleinigkeiten, also entschieden wir uns für den Verkauf. Bedingt durch die relativ geringe Anzahl der s10 in Deutschland fürchtete ich schon, den nie loszuwerden, wer kauft heute noch einen 4.3 Liter Benziner? Doch das Gegenteil war der Fall: nachdem erst lange Zeit keiner angerufen hat, kam dann einer nach dem anderen zum Probe fahren! Viele Quatscher, viele Besserwisser, viele „umsonst-haben-woller“ und einer, der ihn dann mitnahm.
Was also kaufen? Einen Fullsize-Chevy? Zu groß, zu durstig, und einen Pickup haben wir ja schon. Also bestellten wir einen Jeep Wrangler, mit diesen Fahrzeuge hatten wir eigentlich immer Glück. Nach 3 Monaten war er auch schon da, der neue 3.6er mit dem PentaStar V6 und ordentlichen 284 PS. Den Sorento gaben wir in Zahlung. Die erste Fahrt mit unserem neuen Jeepchen war natürlich – klar – zum „pimpen“. Diesmal nach München zu ORZ, einem der bekanntesten Tuner der Szene. Nun steht er auf großen Reifen und ist verdammt hoch geworden, aber solange ich noch nicht zu alt bin, werde ich den Fahrersitz wohl noch erklimmen können! Ich hoffe, er wird uns wieder eine lange Zeit begleiten… Den Hilux werde ich wohl noch zwei, drei Jahre fahren, mal sehen. Daß ich wieder einen Pickup kaufe, ist klar. Welchen, weiß ich noch nicht. Der Ford Ranger wäre mein Favorit, mal sehen, was Toyota als Hilux-Nachfolger so auf die Beine stellt!
So, Leute, nun tun mir die Finger weh, das war mal meine Automobilgeschichte. Auch wenns nicht so aussieht, in knapp, denn um alles, was man mit diesen Autos schon erlebt hat, aufzuschreiben, reicht wohl hier der Rahmen nicht… Ich hoffe, ich habe euch nicht gelangweilt, naja, und wer´s nicht bis zu diesem Satz geschafft hat, auch kein Problem. Beamte können sich auch mal kurz fassen – hier wäre der Versuch fast fehlgeschlagen!
Viele Grüße aus der Oberpfalz, Jürgen
Toyota Hilux 2.8
www.stoapfaelzer-4wheelers.com
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
13 Jahre 5 Monate her - 13 Jahre 5 Monate her #132779
von PJ0709
Gruß
Robert
Fahrzeug:
Ford Ranger XLT DoKa 2012
PJ0709 antwortete auf Was habt ihr VOR dem PickUp für ein Fahrzeug bewegt?
:respekt: ich dachte bisher immer, dass nur frauen soviel schreiben können; ach halt, beamter, alles klar... :undweg:
aber schöne historie. nur mit dem daihatsu feroza warst dann wohl nicht der "abschlepper"; konnten ja keine mitfahren :oops:
aber schöne historie. nur mit dem daihatsu feroza warst dann wohl nicht der "abschlepper"; konnten ja keine mitfahren :oops:
Gruß
Robert
Fahrzeug:
Ford Ranger XLT DoKa 2012
Letzte Änderung: 13 Jahre 5 Monate her von PJ0709.
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
Ladezeit der Seite: 0.069 Sekunden