Den Traum erfüllen

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10 Jahre 9 Monate her #180625 von bb
bb antwortete auf Den Traum erfüllen
Hallo Regina,
wenn du irgendwo wohnst und arbeitest, wo es keine Parkplatzprobleme gibt, ist so ein großer Truck eine feine Sache. Aber in der Großstadt kannst du Parkhäuser und Innenstadtparkplätze weitgehend vergessen.
Die asiatischen bzw europäischen Fahrzeuge mit 5m bis 5,4m Länge und gut 1,80m Breite sind dagegen richtig handlich.
Allerdings werden die seit Jahren nicht mehr mit Benzinmotor in Europa angeboten, so dass nur Diesel beloben. Die US Zwillinge von Toyota und Nissan (Hilux und Frontier) mit Benzinmotoren werden als Einzelimport zu teuer im Vergleich zu den EU-Fahrzeugen. Den Aufpreis würde ich nicht zahlen wollen.
Bei Neukauf gibt es reichlich Rabatte, beim Ford Ranger waren zuletzt um 30% üblich, beim Navara als Auslaufmodell rund 25% und auch Toyota war ungewöhnlich entgegenkommend. Isuzu und Mitsubishi Preise habe ich nicht im Blick.
Aufgrund der hohen Rabatte war es kaum teurer, sich einen Neuwagen zu kaufen, statt eines jungen Gebrauchten, bei dem der Verkäufer sich an den Listenpreisen orientiert hat, denn nach 3 Jahren mit 70000 bis 100000km ist die Garantie vorbei und es kommen Wartungskosten, vielleicht auch Reparaturen zum Gebrauchtpreis dazu.

Bernhard

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10 Jahre 9 Monate her #180652 von ReginaSK
ReginaSK antwortete auf Den Traum erfüllen
Moin!

Danke für die vielen und vor allem wirklich guten Antworten :anbeten:

ich denke Größe und Parkplätze sollten nicht so das riesige Problem darstellen. Vielleicht muss ich dann 1x öfter um den Block fahren, aber den Preis zahl ich gerne. Zum Truck selber bleibt für mich noch zu sagen, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit eine der "typischen" Marken wie Dodge, Chevy, Ford oder GMC wird...ist einfach wohl vom Gefühl her zu begründen ;)

Wenn ich das Objekt der Begierde nun eingrenzen möchte, dann darf ich eigentlich mit dem Punkt anfangen, nach dem Bedarf zu fragen. Die schlichte Antwort auf die Frage, warum ich einen fahren möchte wäre "Weil es Spaß macht"..Ich brauche weder Crew, noch Mega Cab. Der Chevy Colorado oder Dodge Dakota sind da in Anbetracht meiner Kriterien wohl die beste Wahl.

Habt ihr eure denn steuerlich als LKW eingetragen oder als PKW? Zu den Voraussetzungen streiten sich ja auch die Geister. Ob mit nicht mehr als 3 Dreipunktgurten und Ladewand ausgestattet oder mindestens 50% Ladefläche etc...alles schon gehört.
Letztendlich ist ein LKW doch steuerlich günstiger, in der Versicherung dann aber viel teurer, oder? Dass das pauschal nicht bei jeder Versicherung identisch gesehen und verrechnet wird, ist mir dabei klar. ;)

Vielen Dank nochmal :daumen:

Lieben Gruß Dennis

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10 Jahre 9 Monate her #180654 von Redneck
Redneck antwortete auf Den Traum erfüllen
Servus Dennis!

So, wie Du schreibst, favorisierst Du den Chevrolet Colorado oder den Dodge Dakota, beides sehr schöne Pickups! Keine Kleinwagen, aber halt auch etwas handlicher als ein RAM oder Silverado! In Amerika nennt man sie "Midsize-Trucks" und darunter versteht man sowas wie die meisten hier im Forum auch fahren, also Ranger, Hilux, Navara, Amarok, D-Max und Co. Wobei der Dodge Dakota für einen Midsize-Pickup recht groß ausfällt und einen Tick größer ist als der Rest. Dafür ist er auch mit V8 zu haben.

"Weil es Spaß macht", ist doch Argument genug! Aus genau diesem Grund fährt hier die überwiegende Zahl der Mitforisten einen! Wir hatten sogar über Jahre zwei davon, gebraucht hätten wir eigentlich keinen davon. Ist halt unser Hobby, und ein Hobby sollte jeder haben! ;)

All diese Pickups dieser Marken kommen aus einem Drittland (USA) und werden als LKW eingeführt und verzollt. Heißt, es steht auch LKW in den Papieren. Da ich berufsbedingt viel mit KFZ-Steuer zu tun habe und auch schon mehrfach den ganzen Steuerkram mehrfach selbst hinter mir habe, sieht es momentan so aus:

- Du hast nur noch bei einem Zwei- oder max. Dreisitzer (bei durchgehender Sitzbank, also vom Aufbau her SingleCab) eine Chance auf die Versteuerung nach Gewicht.

- Schon bei den XtraCabs, Extended Cabs oder ähnlichen (also den klassischen 1,5-Kabinern mit verlängerter Kabine und längerer Ladefläche) sind mehr als zwei Sitzplätze eingetragen und der Zoll versteuert auch nach Sitzplätzen. Somit hast du wenig Chance auf die Gewichtsbesteuerung. Willst Du das trotzdem, mußt Du die hinteren Sitzplätze austragen lassen, heißt: Sitze raus, Gurte raus, Gurtpunkte zuschweissen. Austragen lassen, neue Papiere ausstellen lassen, fertig. Alles, was so in Foren geschrieben wird bez. 50% - Regel, Sitzplätzen, Gesamtbild, Gewicht, Höchstgeschwindigkeit usw. entspricht manchmal nur Halbwissen. Die Ladefläche muß wesentlich länger sein als die Fahrgastzelle, es gibt genaue Dienstanweisungen. Ich mußte selbst vorfahren und man hat mir die Gewichtsbesteuerung aberkannt, also hab ich umgebaut. Ob es übrigens Notsitze oder vollwertige Sitze sind und ob man da anständig sitzen kann oder nicht, interessiert überhaupt nicht.

Das alles kannst Du aber vorher erfragen, bei einem Benziner mit einem Sechszylinder würde ich erst mal fragen, ob der ganze Aufwand überhaupt lohnt! In einem Steuerrechner kannst Du ja vorher erfragen, wie viel der Pickup an KFZ-Steuer kosten würde, oder einfach mal beim zuständigen Hauptzollamt anrufen!

- Nimmst Du einen echten Viertürer, also einen Doppelkabiner (DoubleCab), dann hast Du sowieso keine Chance auf Gewichtsbesteuerung und wirst automatisch wie ein PKW, nämlich nach Hubraum, versteuert.

Das alles ist unverständlich, aber leider rechtmäßig. Denn das Zulassungsrecht hat in Deutschland nichts mit dem Steuerrecht zu tun.

Bei einigen Pickups konnte oder kann man umschreiben auf PKW in den Papieren. Das ist aber meines Wissens für so Exoten wie Chevy Colorado oder Dakota nicht möglich. Müßtest mal bei der SK - Handelsgesellschaft nachfragen, die sind da recht fit. Ein Einzelgutachten wäre aber wahrscheinlich zu teuer. LKW-Versicherungen sind bei den meisten Versicherungen teuerer, aber nicht grundsätzlich bei allen. Da lohnt echt ein Vergleich, kann eine Menge Kohle sparen! Es gibt auch die Möglichkeit der Versicherung als "Lieferwagen im Werkverkehr", ein Hintertürchen, das doch einige Hunderter sparen kann. Mein Hilux ist auch so zugelassen! Vericherungen haben Handelsspielraum, einfach mal bei verschiedenen anfragen. Als wir unseren Chevy s 10 versichert haben, war das auch nicht so leicht, denn es gibt einfach sehr wenige davon in Deutschland. Was aber auch wieder ein Vorteil ist, denn genau aufgrund der geringen Stückzahlen kann man eben gut handeln und vergleichen! Letztlich will jede Versicherung ja auch was verdienen, und ein guter Vertreter kriegt das hin!

Viele Grüße, Jürgen
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10 Jahre 9 Monate her #180657 von marcoj
marcoj antwortete auf Den Traum erfüllen
Hallo,

was ein Vorteil bei PKW-Zulassung ist, das du unbesorgt Sonntags mit Anhänger durch die Gegend fahren darfst.
Beim LKW ist das teilweise vom Bundesland abhängig.

Gruß
Marco

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10 Jahre 9 Monate her #180660 von Mproper
Mproper antwortete auf Den Traum erfüllen
Danke für die bisher sehr informativen Antworten!
Ok die letzte nicht so, denn das gilt eigentlich nur für Gewerbliche für private gibts tatsächlich eine Ausnahmeklausel... müßt ich jetzt aber suchen...
Ich schließ mich einfach mal hier an, ich bin ja in einer ähnlichen Situation. Habe zwar schon länger einen Pickup aber einen Kleinen und da der mir vorne mittlerweile etwas zu eng ist, suche ich halt einen würdigen NAchfolger. Und klar habe ich auch sofort an US Pickups gedacht, es gibt ja eigentlich keien Alternative, zumindest für mich nicht. in Europa gibt es keinen vergleichbaren, der Amamrok fällt von Haus aus aus, weil zu neu und zu modern. Ich will schon die Technik überschauen können, auf Japaner bin ich nicht fit.
Meine Vorstellungen sind Folgende: Pritsche so groß wie beim Caddy oder ein wenig größer, also 1,80 ca, auch nicht so hoch, das man noch gut dran kommt, Single Cab, weil ich bin ja kein Taxi, Baujahr bis 90, bis dann brauchte man diesen OBD Mist noch nicht, gute Ersatzteilversorgung, einfache technik, so das man gut alles selber machen kann. Länge so um 5-5,50m. Der Caddy ist ca 4,50 und dafür schon ein Ladewunder, allerdings schon nicht mehr so ganz wendig. Wir haben noch ein anderes Auto, aber er soll schon als Daily Driver zu gebrauchen sein, allerdings brauche ich nicht zur Arbeit zu fahren, ich aknn zu Fuß gehen, und im jahr komme ich so auf ca 5-7000km das ist also nicht viel, so das sich das nachrüsten einer Gasanlage nicht lohnen würde, es lohnt sich fast noch nicht mal ein Diesel. Soll er auch nicht sein.
Mein traum ist ein El Camino, allerdings sind die zu teuer, mein Budget wird maximal 10000 öre sein. Von Ford bin ich nicht so angetan, aber das kann auch an dem alten Vorurteil liegen. ein bissel habe ich mich in sowas wie ein Silverdo Stepside verguggt. Passen zur Not 3 Mann rein, die Pritsche ist genau richtig, von der Länge usw.
das zur Form...
Vom Motor her bin ich noch nicht so gut informiert, auf was ich da achten soll, aber das bekomme ich auch noch raus, welchen man garnicht nehmen darf und welcher eine Klare Empfehlung ist, zuerst wollte ich unbedingt einen Schalter, aber da die noch seltener sind, kanns ruhig ein Automatic sein, der S10 wäre auch noch was, aber dann gerne mit dem 6 Zyl. Motor. ein wenig Spaß muß ja sein.

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10 Jahre 9 Monate her #180667 von Redneck
Redneck antwortete auf Den Traum erfüllen
Servus!

Wenn der Pickup nicht zu hoch bauen soll zwecks Beladung, dann gibt´s bei den Amis 2 Möglichkeiten: Entweder Du nimmst einen Heckantriebs-Pickup, die bauen mal grundsätzlich einen Tick niedriger als die Allradmodelle, haben meist auch kleinere und niedrigere Reifen aufgezogen. Oder Du nimmst halt einen Midsize-Truck, schau Dir mal alle Modelle an. Sie gibt´s alle als SingleCab mit langer Ladefläche, für Deine Zwecke also völlig ausreichend. Wenn Du den Platz hinter den Sitzen nicht brauchst, ist so einer genau das richtige Auto für Dich! In Amerika lieben sie ihre SingleCabs, ich hatte bisher einen, nämlich den Chevy K30 von der Army, und den fand ich eher unpraktisch. Hatte ne durchgehende Sitzbank (3-Sitzer), aber alles, was man so mitnimmt, steht entweder unmittelbar neben Dir (Sporttasche, Einkäufe, etc.) oder muß eben hinten auf der Ladefläche verstaut werden! Aber das muß jeder selbst wissen...

Hier mal zwei Bilder, einmal von meinem K30 SingleCab...


Die Ladefläche ist halt sehr hoch, heißt, Du mußt alles auf die Ladefläche packen, was man so mitnimmt. Geht mit Hilfe einer Pickup-Staubox oder Alukiste, ist aber vom Beladen her eher unpraktisch, jedenfalls empfand ich das so. Leider leben wir halt nicht in Kalifonien, wo meistens schönes Wetter ist...

Und unser s10, er hatte eine entgegen der Fahrtrichtung öffnende Tür auf der Fahrerseite. Zwar auch nicht megamäßig Platz hinter dem Fahrersitz und nur einen Notsitz, der in die Seitenwand geklappt war, aber immerhin reichts für einen EInkaufskorb bei schlechtem Wetter...




Die Ladeflächenlänge war übrigens 1,80 m.

Für einen gut restaurierten El Camino oder Ford Ranchero (das Gegenstück von Ford) legt man heute schon ein paar Tausender hin! Noch dazu sind die ohne Allrad, würde ich bei einem Pickup hierzulande nicht empfehlen (außer, man fährt ihn nur im Sommer)... Vorteil der beiden: Man kann sie schon mit H-Kennzeichen fahren.

Der Silverado Stepside ist schon ein tolles Auto. Als Stepside sowieso! Sieht einfach cooler aus mit der nach innen versetzten Ladefläche! Mein Kumpel hatte einen, tolles Fahrzeug!


Auch der Dodge als SingleCab ist ein relativ kompaktes Fahrzeug, hier mit der kurzen Ladefläche von einem Vereinskameraden. Gibt ihn auch noch mit einer langen Ladefläche...


Du kannst natürlich auch gleich in die vollen gehen, wie ein Freund von mir... Chevrolet Silverado 3500 Dually mit langer Ladefläche und als Doppelkabine! Größer geht kaum... ;)


Die älteren Fahrzeuge wie z.B. ein s10 sind natürlich auch schon ein paar JAhre alt, er wurde bis 2003 gebaut. Danach kam dann der Colorado.Und auch die älteren Amis haben ein paar Macken, Rost ist auch ein Thema. Die Motoren sind klasse, der 4.3 Liter Fortec-V6 läuft bei guter Pflege ewig, auch das Automatikgetriebe ist sehr gut, nur bei Anhängerbetrieb sollte man rechtzeitig einen zusätzlichen Ölkühler nachrüsten.

Ich finde, bei den Amis bist Du definitiv mit einem Automatik besser bedient. Sie haben genug Power und Hubraum, deswegen ist eine Automatik in meinen Augen die bessere Wahl - und auch häufiger anzutreffen als ein Schalter. Der s10 hat eine Viergangautomatik, die Amis sind da erst seit kurzem etwas moderner, mein alter K30 hatte noch eine 3-Gang-Automatik. Was sie nicht mögen, ist langes Vollgasfahren, das kostet Sprit und fördert den Verschleiß! Am besten gemütlich cruisen, dann hat man lange Freude mit diesen Fahrzeugen!

Für die von Dir angepeilten 10000 Euros wird Du keinen perfekten Truck bekommen, aber zumindest was brauchbares. Wirklich schlecht ist keiner der Motoren aus dem Amiland, egal, welcher Hersteller. Nur Ford hatte nach dem 7.3 Liter Powerstroke-Diesel mal eine zeitlang Probleme mit dem Diesel-V8, das war glaub ich der 6.0 Liter (bin mir aber beim Hubraum jetzt nicht ganz sicher). Die Benziner sind bei allen langlebig und robust. Auch bei Chevrolet würde ich den Benziner dem Diesel vorziehen. Die ältere K-Serie hatte den 5.7 Liter V8, die etwas neueren aus dem letzten JAhrzehnt dann den 5.3 Liter, der moderner und sparsamer und auch ein sehr guter Motor ist.

Gruß, Jürgen
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