Renault bringt Pickup auf Navara-Basis

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8 Jahre 3 Wochen her #244168 von BigPit
Hallo Christoph, schön mal was zu dem Auto zu hören. ich sehe in den Kooperationen der Hersteller kein Problem, im Gegenteil und wenn Renault sich wenig Mühe in der Abgrenzung gibt, so wir das Auto dennoch seine Liebhaber finden.
Da die Unterschiede zw. den Marken, auch in Punko Qualität, gering sind,. kann die Nähe zur Werkstatt des Vertrauen den Ausschlag geben.
Suchte ich einen PU und hätte eine gute Renaultniederlassung in der Nähe, die wissen was sie tun, warum nicht.

In dem Sinne viel Spaß mit dem Auto und hier im Forum.

Pit

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8 Jahre 3 Wochen her #244177 von Chris81

Redneck schrieb: Mich würde da interessieren, ob die Verkäufer auf diesen Pickup geschult sind, wenn Kundschaft kommt! Bei den wenigen Stückzahlen, die verkauft werden, glaube ich das eher weniger. VW oder Ford haben Nutzfahrzeugabteilungen, die sich um die Kundschaft kümmern - ist das bei Renault auch so? Wenn nicht, dann wird die Kunschaft wohl schon mehr über den Alaskan wissen als die Verkäufer... :lol: Was hast Du da für Erfahrungen gemacht?

Gruß aus der Oberpfalz, Jürgen


Also zuerst möchte ich anmerken, dass die "Niederlassung" in meiner Nähe genau der Grund ist warum ich überhaupt Alaskan fahre.
Klar ich wollte einen Pickup, aber dass es nun gerade ein Renault-Modell wurde liegt daran dass ich hier in der Nähe ein sehr freundliches und kompetentes Renault-Autohaus habe, bei welchem sich die Ganze Sippe mit Autos eindeckt (Meine Eltern fahren Koleos, mein Bruder Clio) und wir sind da nicht erst seit gestern Kunden.
Das ist eine gewisse Vertrauensbasis und die möchte ich nicht missen.
Der Vertriebschef des Autohauses ist der Bruder des Inhabers und sozusagen "hinein gewachsen", sie haben das Autohaus vom Vater übernommen.
Jehner Verkäufer hat nach eigenen Angaben (die durchaus Stimmig sind) eine Schulung zum Alaskan bekommen, genau wie sein Bruder (der "Obermechaniker" und Inhaber des Ganzen). Es ist also nicht so als wüsste da niemand bescheid. Dennoch war mein Alaskan der Erste den sie dort verkauft und "in die Finger" bekommen hatten. Also keine großen Erfahrungswerte.
Alles in Allem wussten die aber dort schon bescheid über das Fahrzeug, allerdings hatte ich nach 2 Wochen Google-Recherche, Check von Mobile.de usw. in einigen Belangen deutlich mehr Wissen als der Vertriebsmensch.
Richtig Ahnungslos scheinen mir eher die in der deutschen Zentrale zu sein... Ich meine, es gibt nichtmal eine offizielle Angabe zur Wattiefe eines Serien-Alaskan - und die kann sich ein Autohändler nicht aus den Fingern saugen...

2018er Alaskan Intens dci190 in Phönix Blau.

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8 Jahre 3 Wochen her - 8 Jahre 3 Wochen her #244183 von Redneck
Nabend!

Wundert mich wenig. Genau, wie ich gedacht habe. Weil alle einen Pickup haben, muß die eigene Marke natürlich auch einen haben. Also mal den Navara ein wenig "gerenault" und in den Verkaufsraum gestellt! Finde ich schade. Wenn man schon was anbietet, dann sollte man es nicht so halbherzig machen!

Umso besser, daß Du ein Autohaus des Vertrauens hast! Das ist schon was wert und auf jeden Fall von Vorteil! Daß ihr alle Renault fahrt, ist noch besser! :daumen:

Bei Ford ist die teilweise Unfähigkeit des Herstellers genauso. Da ist es auch wichtig, ein gutes Autohaus zu haben, das sich für die Kunden auch mal stark macht! (was leider nicht überall der Fall ist, wenn man so mitliest) :rolleyes:

Gruß, Jürgen
Letzte Änderung: 8 Jahre 3 Wochen her von Redneck.

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8 Jahre 3 Wochen her #244184 von bb
@Jürgen,
ich würde das nicht so negativ sehen. Renault und Nissan sind nun mal in den letzten 20 Jahren zu einem Konzern zusammengewachsen und es kommen immer mehr gemeinsame Produkte. Mercedes ist übrigens auch seit Jahren mit im Renault-Nissan im Boot. Und Mitsubishi, Lada, Dacia gehören mittlerweile auch dazu.
de.wikipedia.org/wiki/Daimler-Renault-Nissan-Allianz

Deutschland ist nicht der Kernmarkt für Renault Exoten, wie es derzeit der Alascan (noch?) ist. In Frankreich und in anderen Märkten, in denen Renault stark vertreten ist, werden sich die Verkaufszahlen mit Sicherheit anders entwickeln und man kauft sich eher einen als Renault verkleideten Nissan, als das Original. Langjährige PU Käufer in D werden jedoch zum Nissan greifen, weil sie schon immer Nissan fahren.
Der erste VW Pickup, der Taro (1989-1997) war eigentlich ein Hilux. Aber den haben viele gekauft, die sich niemals einen Toyota gekauft hätten. Das hat beiden Firmen Umsätze gebracht. Und ich bin sicher, die durchschnittlichen VW Werkstattmitarbeiter damals hatten vom Taro null Ahnung.

Ich finde es sehr clever, ein Grundmodell unter drei so unterschiedlichen Marken anzubieten. Wobei Nissan und Renault die preiswerteren Marktsegmente abdecken und MB mit der gleichen Basiskonstruktion bis in die Luxusklasse vordringen kann.

Gerüchte besagen, dass es ähnliche Ideen zum Nissan Titan gibt, wobei das jetzt vermutlich alles auf Eis gelegt wird, bis die Freakshow in USA aus dem Programm fliegt..

Bernhard


Bernhard

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8 Jahre 3 Wochen her #244186 von Chris81
Naja, dieses "verkleidespielchen" ist ja nicht neu.
Der Opel Frontera war auch ein ISUZU Trooper unter falscher Flagge, und wenn ich mich erinnere hat Ford auch schonmal irgend so ein Modell von Japanern bauen lassen (weiß nicht mehr welches) Dass Dacia die "alte" Renault-Nissan-Technik aufträgt ect. ist ja auch nichts neues... irgendwei konzentriert sich das immer weiter.
Wie war das noch, der Opel transporter der Baugleich mit nem Renault Trafic ist (da macht besagtes Autohaus auch Opel-Kundendienst) und der Kastenvagen von Daimler der eigentlich ein umgelabelter Renault Kangoo war...
Das gibts alles zuhauf.
Bei VW ja das selbe, nur dass da die "Klone" von Konzerntöchtern rausgebracht werden usw.
Ich schätze nur so amortisieren sich die Entwicklungskosten.
Der Titan ist auch ein schönes Teil, nur in Deutschland warhscheinlich nicht zu unterhalten... die Originale in den Staaten haben AFAIK nicht unter 5 Litern Hubraum. Bei der Diskussion gerade um Diesel Fahrverbote etc. und dann als Alternative nen 5,6 Liter Benzier, nunja.... Da wird der Markt noch kleiner sein als für die "normalen" Pickups.

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8 Jahre 3 Wochen her #244190 von bb
Beim Titan ging es um einen titanischem Benz PU für den US Markt, wo sowas in größeren Stückzahlen gekauft wird, vielleicht auch für ein paar Scheichs. MB würde den Titan kaum ins Verkaufsprogramm in der EU aufnehmen, so wenig, wie Ford hier seine F150 und größer anbietet.

Übrigens sind große, durstige V6 und V8 Benziner zulassungsrechtlich absolut perfekt für Fahrverbotszonen, denn die kommen mit den derzeit aktuellen Grenzwerten problemlos klar, völlig unabhängig vom Verbrauch, denn der ist dafür irrelevant. Nur bei den Parkplätzen gibt es klitzekleine Probleme.

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