Ford Ranger wiltrak 2.0 Bi Turbo Zahnriemen Riss

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2 Jahre 1 Monat her #283802 von SirTobi
Bei den Franzosen war laut Aussage der hohe Anteil an Biosprit mit für den Zahnriemenausfall verantwortlich. Vielleicht führen viel Kurzstrecke und die damit einhergehenden häufigen (auch abgebrochenen) Regenerationen zu dem Zahnriemenschaden? Keiner weiß es.
Auch von einer Häufung im Zusammenhang mit Ford zu sprechen halte ich für sehr gewagt.
In jedem Markenspezifischen Forum findet sich eine erhebliche Zahl an Fahrzeugen mit den selben Schäden - ist auch eigentlich klar, denn Leute mit Fahrzeugen die reibungslos funktionieren haben keinen Grund zu schreiben.
Ich war die Tage bei dem Wechsel eines Ölbadriemens an einem Transit dabei. Kein Wunder das es so viel kostet, der Dünnblechdeckel kommt verbogen in den Schrott (ein Schnäppchen für >200€), alles ist total verbaut und sogar für die gefühlt 25 Schrauben des Deckels gibt es eine Anbauvorschrift, die jedem Zylinderkopf zur Ehre gereicht.
Da bin sogar ich entsetzt, denn bis vor ein paar Jahren habe ich den Zahnriemenwechsel an meinem Audi V8 noch für kompliziert gehalten.

Wildtrack 3.2l Ez:11/2017
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2 Jahre 1 Monat her - 2 Jahre 1 Monat her #283806 von PUrist
Wo ist das Wagnis, wenn bekannte und objektivierbare Probleme benannt werden; insbesondere, wenn Ford selbst diese Probleme höchst offiziell einräumt und von einer erforderlichen, breit angelegten und langfristig geplanten, Offensive zur Qualitäts-Verbesserung berichtet, modellübergreifend?
Da muss man vielleicht Fanboy sein, wenn man sogar gegen Ford selbst argumentiert
In meinem unmittelbaren Umfeld, u. a. im jagdlichen Einsatz, sind Pickups seit vielen Jahren weit verbreitet, lange bevor das in Mode kam. Nach recht gemischter Marken-Auswahl blieb nach massiven Problemen noch ein Raptor übrig. Nissans, Mitsubishi, Toyota und Isuzu haben sich über die vielen Jahre gehalten.
Wie immer, die Nutzung entscheidet. Da wurde kein Fahrzeug geleast. Ein Fahrzeug für den harten Einsatz muss gekauft werden und auf Langzeit-Nutzung ausgerichtet sein.
Natürlich gibt’s zufriedene Ranger-Fahrer. Aber das Risiko-Potential fährt mit und man muss Glück haben. Bei uns hatte das bisher nur einer, seit nur zwei Jahren. Dass der Raptor in Thailand gefertigt wird, mit anderen Fertigungsbedingungen, spielt da ggf. mit rein.
Umso bedauerlicher, da die Auswahl bei den PU’s bekanntermaßen aktuell immer geringer wurde.

Ich finde es einfach schade um den Ranger. Ford muss halt seine Hausaufgaben machen.

Und wenn - neben allen sonstigen technischen Problemen - der Zahnriemen sogar beim Ranger im Ölbad läuft, dann dürfen einen die Probleme damit auch nicht mehr wundern.
Da entschuldigen andere Hersteller, die das auch so billig bauen bzw. gebaut haben, das doch nicht.
Ein Zahnriemen im Ölbad spart konstruktiv eine nochmalige, gesonderte Abdichtung. Das ist bei nüchterner Betrachtung schlichtweg konstruktiver Billigbau und am Ende großer Mist. Es fallen höhere Kosten bei der Wartung an, die dann die Kunden tragen. Ganz abgesehen davon, was damit schief gehen kann.
Die Probleme sind Ford schon seit den Ecoboost-Motoren bestens bekannt, sich auflösende Riemen, Partikel und Verstopfungen im Ölkreislauf sowie gerissene Riemen.
Auch bei Verwendung des vorgeschriebenen Öls, kommen zwei Fehler-Variablen mehr ins Spiel: Zulieferer-Qualität des Kunststoff-Riemens und Öl-Qualität plus Serienstreuung. Dazu noch die Fehler-Quelle beim Ölwechsel. Da sind auch Ford-Werkstätten mal überFordert.
Hätte ich nicht gedacht, dass der Mist sogar im Ranger verbaut wird.

Grüße
————————
Navara D40 - Bj. 2010
Letzte Änderung: 2 Jahre 1 Monat her von PUrist.

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2 Jahre 1 Monat her #283807 von ALF-SON
Die Probleme mit Ford werden sich in ein paar Jahren sowieso erledigt haben, da sich Ford langsam aus Europa zurück zieht. Besser ist es denn die Qualität hat sich die letzten Jahre nicht verbessert. Aber bei anderen Herstellern ist es auch nicht viel besser, siehe VW. Es zählt nur noch die Dividende für die Aktionäre und nicht mehr der Kunde. Wir müssen halt damit leben. Gruß aus Thüringen Alf-Son

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2 Jahre 1 Monat her #283812 von JN75

dirkvader71 schrieb: Die fragwürdige Qualität bei Ford/ VW Pickups und der Preis bzw. die Garantiepolitik haben mich einen Blick über den Tellerrand nach Korea werfen lassen
Den Musso gibt es schon seit einigen Jahren mit 5 Jahren Garantie
Kia will auch einen pickup auf den Markt bringen und die haben ja sogar 7 Jahre


Sorry, aber das hässliche Ding will ich nicht geschenkt bekommen,
nicht mein Geschmack. Wenn dann würde ich wirklich auf einen Kia Pickup warten, da Kia sehr gute und ansehnliche Fahrzeuge baut.


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Ford Ranger DoKa XLT in Indianapolis Blau, 285/75R16 Delta WP Felgen, Michaelis Höherlegung 40mm, Bodylift 30mm, Bushwacker Fender Flares, Carryboy Hardtop, 60mm Spurverbreiterung, Schnorkel, ASFIR Unterfahrschutz,

www.spritmonitor.de/de/detailansicht/620922.html

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2 Jahre 1 Monat her #283813 von JN75

PUrist schrieb: Wo ist das Wagnis, wenn bekannte und objektivierbare Probleme benannt werden; insbesondere, wenn Ford selbst diese Probleme höchst offiziell einräumt und von einer erforderlichen, breit angelegten und langfristig geplanten, Offensive zur Qualitäts-Verbesserung berichtet, modellübergreifend?
Da muss man vielleicht Fanboy sein, wenn man sogar gegen Ford selbst argumentiert
In meinem unmittelbaren Umfeld, u. a. im jagdlichen Einsatz, sind Pickups seit vielen Jahren weit verbreitet, lange bevor das in Mode kam. Nach recht gemischter Marken-Auswahl blieb nach massiven Problemen noch ein Raptor übrig. Nissans, Mitsubishi, Toyota und Isuzu haben sich über die vielen Jahre gehalten.
Wie immer, die Nutzung entscheidet. Da wurde kein Fahrzeug geleast. Ein Fahrzeug für den harten Einsatz muss gekauft werden und auf Langzeit-Nutzung ausgerichtet sein.
Natürlich gibt’s zufriedene Ranger-Fahrer. Aber das Risiko-Potential fährt mit und man muss Glück haben. Bei uns hatte das bisher nur einer, seit nur zwei Jahren. Dass der Raptor in Thailand gefertigt wird, mit anderen Fertigungsbedingungen, spielt da ggf. mit rein.
Umso bedauerlicher, da die Auswahl bei den PU’s bekanntermaßen aktuell immer geringer wurde.

Ich finde es einfach schade um den Ranger. Ford muss halt seine Hausaufgaben machen.

Und wenn - neben allen sonstigen technischen Problemen - der Zahnriemen sogar beim Ranger im Ölbad läuft, dann dürfen einen die Probleme damit auch nicht mehr wundern.
Da entschuldigen andere Hersteller, die das auch so billig bauen bzw. gebaut haben, das doch nicht.
Ein Zahnriemen im Ölbad spart konstruktiv eine nochmalige, gesonderte Abdichtung. Das ist bei nüchterner Betrachtung schlichtweg konstruktiver Billigbau und am Ende großer Mist. Es fallen höhere Kosten bei der Wartung an, die dann die Kunden tragen. Ganz abgesehen davon, was damit schief gehen kann.
Die Probleme sind Ford schon seit den Ecoboost-Motoren bestens bekannt, sich auflösende Riemen, Partikel und Verstopfungen im Ölkreislauf sowie gerissene Riemen.
Auch bei Verwendung des vorgeschriebenen Öls, kommen zwei Fehler-Variablen mehr ins Spiel: Zulieferer-Qualität des Kunststoff-Riemens und Öl-Qualität plus Serienstreuung. Dazu noch die Fehler-Quelle beim Ölwechsel. Da sind auch Ford-Werkstätten mal überFordert.
Hätte ich nicht gedacht, dass der Mist sogar im Ranger verbaut wird.


Kannst Du bitte mal den Link teilen, in dem Ford Mängel einräumt und eine Offensive starten möchte. Nur aus Interesse. Übrigens gibt es sehr viele Ford und andere Motoren in denen Riemen im Öl laufen.
Z.B. der gute 5.0L V8 und eigentlich alle 2,7L, 3.0 und 3.5L V6. Dort werden die Ölpumpen durch einen Riemen im Öl angetrieben.
Dort ist bisher noch nichts negatives zu lesen.


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2 Jahre 1 Monat her #283814 von Bad_Pike
Moin,

das ist echt hart, Nicht mal das es den Zahnriemen in mittlerer Alterstufe plötzlich dahin rafft, sondern das es kein Entgegenkommen seitens des Herstellers gibt. So wenigstens ein bisschen.

Die 2.0 Luftpumpe in meinem Raptor hat jetzt knapp 14.300 runter, Und hat jetzt das 2. mal neues Öl bekommen.(Vor der eigentlichen, 1. Inspektion,
enmal nach 6400 und jetzt bei etwa 14.000.)
Das Intervall pegelt sich so bei 8000-8500 Km ein, so wie bei meinem Astra J auch (Viel Stadtverkehr).
Ich hab die Suppe auch mehrmals analysieren lassen, was ich auch beibehalten werde. Ich hoffe so, einem derartigen Event zuvor zu kommen.

Umwege erweitern die Ortskenntniss...

Ranger Raptor 2022, 2.0L Biturbo 213 PS.

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