17 Zoll und Stress mit dem Tüv´er

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18 Jahre 9 Monate her #55148 von Tremlord
Hallo!
Ich hab mal wieder Glück mit meinen 17´er Felgen. Ich habe jetzt 265/60R17 Strassenreifen drauf und wollte, da mein Tacho 10-20km/h nach oben abweicht gern auf 265/70R17 General Grabber AT2 umsteigen. Mein Tüv´i macht nun Stress von wegen Überstehen(!?), Schleifen oder Tachoangleichung...! In der OffRoad stand letztens drinnen, das es ohne Probleme passen würde!? Hat einer die Reifen schon verbaut und mal mit einem GPS nachgemessen, wegen der Geschwindigkeit? Bin hier mit diesen kleinkarrierten Tüv-Menschen noch am Verzweifeln! Mußte schon meine Spurplatten abbauen, weil die Reifen 5mm!!! überstanden...! :cry: Vielen Dank für eure Hilfe...!
...by der René!

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18 Jahre 9 Monate her #55149 von Roland 200
ich würde wiedermal sagen :D dranbaun losfahren und arschlecken !

oder du fährst du einem anderen tüv

gruß roland

www.l200-club.eu Ich bin dabei

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18 Jahre 9 Monate her #55154 von Tremlord
Moin Roland...
Draufziehen und los ist hier bei uns nicht so einfach. Wir haben jede Menge kaputte die an den Wochenenden Rennen fahren (VW Passat VR6 BiTurbo mit 480PS), dementsprechend sind auch die Kontrollen nicht ohne. Hab das mit meinen VW Caddy hinter mir...3Punkte, 75Euro und Stilllegung des KFZ. Mein Kumpel fährt nen Patrol und hat alles was man sich vorstellen kann eingetragen bekommen. Den sein Tacho geht nach dem Mond...! Ich will jetzt mal zu einem anderen Tüv´er, mal sehen was der sagt...!
...by René

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18 Jahre 9 Monate her #55157 von mkone
Hi René.

Das mit dem Tacho hängt einzig und alleine vom Durchmesser der Kompletträder ab.
Da deine 17 Zöller größer sind als die Serienräder zeigt der Tacho auch weniger an, da die mit 1 Umdrehung mehr Strecke zurücklegen.
Die wirst ohne Justierung wahrscheinlich nirgens eingetragen bekommen... :?

Und dass dein Tacho zuviel anzeigt ist auch normal. Das ist aus Gründen der Geschwindigkeits-Einhaltung so gedacht.
Normal sind´s 40 km/h ca. 5, und nimmt mit steigender Geschwindigkeit zu.

Wie gesagt, das ist so gewollt und muss auch bei den größeren Rädern dann wieder so sein!

Wegen dem schleifen hilft nur BL oder ggf. Flex...

Gruß, Mike

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18 Jahre 9 Monate her #55158 von schwarzer Drachen
hallo mike

Wie gesagt, das ist so gewollt und muss auch bei den größeren Rädern dann wieder so sein!

stimmt so nicht ganz!

der tacho darf nicht nachgehen! (also weniger als gefahren anzeigen) nach oben (zuviel anzeigen) gibt es eine toleranz (wieviel % genau entzieht sich gerade meiner kenntniss) er darf aber bei neuen reifen auch ganz genau gehen! (bei neuen, weil 1cm mehr profiltiefe er dann schon wieder "nachgehen" würde!)

werner seiner ist wohl auch strichgenau.

gruß tomas

Manche Menschen sind der lebende Beweis dafür, das ein komplettes Versagen des Gehirns nicht zwangsläufig zum Tod führt!

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18 Jahre 9 Monate her #55160 von Redneck
Servus!
Die Toleranz nach oben liegt bei 8%. Das ist nicht sonderlich viel, aber da ja jeder Tacho normalerweise vorgeht (mehr anzeigt, als Du wirklich fährst), ist eine Nummer größer immer drin!

Du änderst bei Deinen Reifen nur den Querschnitt, d.h., der Reifen ist trotz gleicher Breite höher. Ist bei mir auch so, ich fahre statt 265/70 R16 (Serie) nun 265/75 R16. Der Reifen ist ungefähr 2,5 cm höher, ich mußte auch zu einer Tachoüberprüfung. Das sollte aber kein Problem sein. Wenn Du die Prüfbescheinigung hast, ist der Eintrag unter Berücksichtigung anderer Faktoren (Freigängigkeit, Lenkeinschlag usw.) kein Problem.

Wenn sich Dein TÜV-Mann weigert, so was einzutragen, dann such Dir einen anderen, fahr da vorher hin, sprich mit ihm, ob er Einzelabnahmen macht (weiß jetzt nicht, ob bei Dir eine Freigabe da ist), denn das macht nicht jeder TÜVler. Muß er übrigens auch nicht, das liegt in seinem Ermessen!
Es gibt aber genügend TÜV-Stationen, die Einzelabnahmen machen, nur sprich, wie gesagt, vorher mit ihnen, denn die wollen mit einbezogen werden, sind dann meistens auch viel freundlicher als wenn Du sie mit den Reifen vor vollendete Tatsachen stellst.

Sollte der Abrollumfang jenseits der erlaubten Toleranz von 8% sein, wird es schwierig. Dann mußt Du entweder einen sehr toleranten Prüfer haben, oder die Achsübersetzung ändern, was aber sehr kostenintensiv ist (mehr als einen Tausender pro Achse!). Diese veränderte Achsübersetzung kompensiert dann quasi den veränderten Abrollumfang.

Das größte Problem an den neueren Autos ist das veränderte Abgasverhalten, und ein Einzelabgasgutachten ist fast unbezahlbar!

Ein Wort möcht ich noch sagen zu Rolands Lösung:
halte ich für gar nicht gut, denn sicher kann man sagen: draufschrauben und Ar...lecken, so fahren in Deutschland sicher auch viele rum! Das würde ich vielleicht bei ein paar Scheinwerfern so machen, aber niemals bei Reifen und Felgen! Das geringere Problem ist die Polizei (kriegst halt ´ne Mängelanzeige) oder der TÜV (schraubt man halt wieder kleinere drauf), das größte Problem ist ein Verkehrsunfall!
Und zwar spielt es keine Rolle, ob schuld oder nicht schuld! Was ist, wenn die Versicherung sich weigert, zu zahlen? Und das vielleicht auch noch bei einem Personenschaden? Da wirst Du Deines Lebens nicht mehr froh! Es heißt dann, mit eingetragenen Rädern mit vorschriftsmäßigem Abrollumfang wär so was nicht passiert! Da hilft Dir kein Anwalt und gar nichts! Das hat nichts mit kleinkariert oder Spießigkeit zu tun, aber ob es das wert ist, ein Leben lang zu zahlen, muß jeder selber entscheiden!

Gruß, Jürgen

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