Reifenempfehlung?

Mehr
3 Jahre 8 Monate her #278648 von S t e f a n
BFG MT nach 6 Jahren so hart, unfahrbar bei Nässe. Restprofil 8mm.
Soviel dazu....

Es gibt für alles eine Lösung. Denken und machen!!

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
3 Jahre 8 Monate her #278655 von Floppyk
Floppyk antwortete auf Reifenempfehlung?

Dynomike schrieb: Um das mal wieder hochzukramen:

Wie bist Du mit dem Falken zufrieden?

Grüße
Jörg

Ich kann nicht klagen. Auf der Straße auch bei Nässe kein Problem. Im Matsch bin ich trotz Treckerfurchen ohne Sprerren durchgekommen. Das war so viel Matsch und Wasser, dass man dort zu Fuß nicht freiwillig lang gehen würde.
Aber mir fehlt der Vergleich zu echten MT-Reifen.
Was den Verbrauch angeht, ist es ähnlich. Mit den serienmäßigen Dunlop Sommerreifen bin ich nur 700 Km gefahren. Jetzt mit den Falken habe ich bei zahmer Fahrweise ziemlich genau 8 L/100 mit Automatik auf der Bahn verbrannt.
Es kommt auf der Straße kein unsicheres Gefühl auf. Ich hätte mir allenfalls ein aggressiveres Profil gewünscht. Würde besser aussehen.

Daher war der Falke ein Supertipp, auch weil ich nun mehrfach gelesen habe, dass diese groben Goodrich im Winter nichts taugen und somit als Ganzjahresreifen wohl eher nichts taugen.
Allzuviele Alternativen gibt es ja in dem Format 265/18 auch nicht.

PS: Will jemand einen Satz Dunlop Grandtreck 265/60 R18 110H mit belegbarer 700 Km Laufleistung fürn Hunni haben? Waren als Erstreifen bei Neukauf drauf.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
3 Jahre 5 Monate her - 3 Jahre 5 Monate her #279353 von Floppyk
Floppyk antwortete auf Reifenempfehlung?
Ich muss meine Aussagen zu Reifen, vielleicht auch generell, etwas revidieren. Neulich im Revier bin ich in einer Treckerspur gerutscht, die voll Wasser war. Das wars dann. Selbst mit untergelegten Sandbords kein Rauskommen. Die Reifen haben sich vollkommen mit Matsche zugesetzt, so dass diese nicht einmal auf die Anfahrhilfen klettern wollten.
Man gut das ich einen (dehnbaren) Bergegurt dabei hatte, so war das Anziehen auf wenigen Metern mit dem Schlepper sanft und problemlos.
Mein Fazit - wer mit Matsch rechnen muss, braucht ohne wenn und aber volles MT-Reifenprofil. Wer nicht ständig die Komplettbereifung wechseln will, muss dann in der Konsequenz auch dauerhaft mit den MT-Reifen und allen Nachteilen auf die Straße.
Schade eigentlich, denn mein damals gewählter Kompromiss mit den Falken AT-Reifen hat mir gerade auf der Straße gut gefallen, insbesondere weil ich sehr selten ins Gelände muss. Somit auch leider kein Anlass genug die Falken runter zu schmeißen und gegen MT zu tauschen.

Noch ein Nachtrag zum Bergegurt:
Wer ins Gelände fährt, dem kann ich nur dringend empfehlen einen sog. "Bergegurt" auf den Truck zu legen. Zudem sind diese lang genug und haben Schlaufen an beiden Enden. Der Hauptgrund ist seine Dehnbarkeit. Würde der Bauer mit einer Kette am Trecker ankommen, besteht große Gefahr, dass der Anfahrruck Ösen und Träger verbiegen könnte, denn die Kette dehnt nicht und ist starr, wie auch der Trecker unnachgiebig zieht.
So ein Bergegurt hat eine bewusste Dehnung, die Belastungsspitzen wunderbar abfängt. Das geht dass erstaunlich sanft.
Der zweite Grund ist das Rausziehen mit einem ähnlich gleichwertigen Zugfahrzeug, was bei schlechter Traktion Schwung holen muss und in der Folge einfach voll in die Dehnung fährt.

Ich habe mal ein Set mit Schäkel und Handschuhen in einer Tragetasche gekauft. Kostet gute 100 € und sollte in jedem Geländewagen liegen. Es gibt unzählige Ausführungen.
Es ist wichtig ausdrücklich ein Bergegurt zu kaufen und kein Zurrgurt. Letztere sind nicht dehnbar. Bergegurte werden auch als kinetische Gurte angeboten. Es sind meistens Gurte, selten Seile. Für die Aufbewahrung halte ich Gurte für besser. Man kann sie platzsparend aufrollen und bei Bedarf einfach auswerfen. Zudem verknoten sie nicht. Ist es ein Set in einer Tasche passt es wunderbar hinter der Rücksitzbank.
Letzte Änderung: 3 Jahre 5 Monate her von Floppyk.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
3 Jahre 5 Monate her - 3 Jahre 5 Monate her #279357 von da Andi
da Andi antwortete auf Reifenempfehlung?

Floppyk schrieb: Ich muss meine Aussagen zu Reifen, vielleicht auch generell, etwas revidieren. Neulich im Revier bin ich in einer Treckerspur gerutscht, die voll Wasser war. Das wars dann. Selbst mit untergelegten Sandbords kein Rauskommen. Die Reifen haben sich vollkommen mit Matsche zugesetzt, so dass diese nicht einmal auf die Anfahrhilfen klettern wollten.
Man gut das ich einen (dehnbaren) Bergegurt dabei hatte, so war das Anziehen auf wenigen Metern mit dem Schlepper sanft und problemlos.
Mein Fazit - wer mit Matsch rechnen muss, braucht ohne wenn und aber volles MT-Reifenprofil. Wer nicht ständig die Komplettbereifung wechseln will, muss dann in der Konsequenz auch dauerhaft mit den MT-Reifen und allen Nachteilen auf die Straße.
Schade eigentlich, denn mein damals gewählter Kompromiss mit den Falken AT-Reifen hat mir gerade auf der Straße gut gefallen, insbesondere weil ich sehr selten ins Gelände muss. Somit auch leider kein Anlass genug die Falken runter zu schmeißen und gegen MT zu tauschen.

Auch ein BFG mit gröberem Profil und auch ein MT können sich so zuschmoddern, dass sie nur noch durchdrehen - aber wahrscheinlich später ;) Daher immer die Frage nach dem persönlichen Nutzungsprofil. (Wenn solche Situationen die absolute Ausnahmen sind und keinen zweiten Reifensatz rechtfertigen: auch mit Schneeketten lässt sich nochmal viel retten - wenn man sie vorher aufzieht)

Floppyk schrieb: Noch ein Nachtrag zum Bergegurt:
Wer ins Gelände fährt, dem kann ich nur dringend empfehlen einen sog. "Bergegurt" auf den Truck zu legen. Zudem sind diese lang genug und haben Schlaufen an beiden Enden. Der Hauptgrund ist seine Dehnbarkeit. Würde der Bauer mit einer Kette am Trecker ankommen, besteht große Gefahr, dass der Anfahrruck Ösen und Träger verbiegen könnte, denn die Kette dehnt nicht und ist starr, wie auch der Trecker unnachgiebig zieht.
So ein Bergegurt hat eine bewusste Dehnung, die Belastungsspitzen wunderbar abfängt. Das geht dass erstaunlich sanft.
Der zweite Grund ist das Rausziehen mit einem ähnlich gleichwertigen Zugfahrzeug, was bei schlechter Traktion Schwung holen muss und in der Folge einfach voll in die Dehnung fährt.

Ich habe mal ein Set mit Schäkel und Handschuhen in einer Tragetasche gekauft. Kostet gute 100 € und sollte in jedem Geländewagen liegen. Es gibt unzählige Ausführungen.
Es ist wichtig ausdrücklich ein Bergegurt zu kaufen und kein Zurrgurt. Letztere sind nicht dehnbar. Bergegurte werden auch als kinetische Gurte angeboten. Es sind meistens Gurte, selten Seile. Für die Aufbewahrung halte ich Gurte für besser. Man kann sie platzsparend aufrollen und bei Bedarf einfach auswerfen. Zudem verknoten sie nicht. Ist es ein Set in einer Tasche passt es wunderbar hinter der Rücksitzbank.


Vollkommene Zustimmung - aber Vorsicht: es gibt kinetische und starre Bergegurte! Entscheidend ist das "kinetisch", ob dann Bergegurt oder -seil ist egal. Aber mit einem starren Bergegurt (auch Baumgurt genannt) auf keinen Fall Vollgas anreißen! Die starren sind aber z.B. als Verlängerung sinnvoll (für eine Winde/kinetische Bergehilfe) oder zum "normalen" Abschleppen.

Hier ein guter Überblick
Letzte Änderung: 3 Jahre 5 Monate her von da Andi.
Folgende Benutzer bedankten sich: Floppyk

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Moderatoren: OffRoad-Ranger
Ladezeit der Seite: 0.052 Sekunden