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Hat jemand Erfahrungen mit Casamaki?
- Reisetommy
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23 Jan 2026 15:05 #1
von Reisetommy
Hat jemand Erfahrungen mit Casamaki? wurde erstellt von Reisetommy
Hallo rundum,
viel tut sich ja in dieser Forensektion grade nicht; aber ich versuch's trotzdem mal.
Nämlich: Ich hirne ja gerade an einem Wohnkabinenprojekt auf dem D-Max I, den ich mir für genau diesen Zweck angeschafft habe. Weil mir eigentlich nichts, was ich bisher fertig gesehen habe, so richtig zusagt, außerdem, weil ich die aufgerufenen Preise meist unangemessen finde und zudem, weil ich mich gern selbst verwirkliche, möchte ich auf jeden Fall zumindest den Ausbau selbst machen. Ob ich die Kabine auch selbst baue oder eine fertige Leerkabine kaufe, steht aber noch nicht fest. – Und da ist mir vor ein paar Tagen online ein (zumindest mir) recht neuer, kleiner Hersteller von Kabinen über den Weg gelaufen. Die kommen aus Sachsen, fertigen auch da und bieten Custom-Made-Kabinen an. Auf ihrer Eigenpräsentation auf YouTube kamen sie mir so ein bisschen semiprofessionell vor. Kann aber natürlich auch täuschen. Daher die Frage:; Kennt jemand die Firma? Oder hat gar schon eine Kabine dort machen lassen?
Vielen Dank!
viel tut sich ja in dieser Forensektion grade nicht; aber ich versuch's trotzdem mal.
Nämlich: Ich hirne ja gerade an einem Wohnkabinenprojekt auf dem D-Max I, den ich mir für genau diesen Zweck angeschafft habe. Weil mir eigentlich nichts, was ich bisher fertig gesehen habe, so richtig zusagt, außerdem, weil ich die aufgerufenen Preise meist unangemessen finde und zudem, weil ich mich gern selbst verwirkliche, möchte ich auf jeden Fall zumindest den Ausbau selbst machen. Ob ich die Kabine auch selbst baue oder eine fertige Leerkabine kaufe, steht aber noch nicht fest. – Und da ist mir vor ein paar Tagen online ein (zumindest mir) recht neuer, kleiner Hersteller von Kabinen über den Weg gelaufen. Die kommen aus Sachsen, fertigen auch da und bieten Custom-Made-Kabinen an. Auf ihrer Eigenpräsentation auf YouTube kamen sie mir so ein bisschen semiprofessionell vor. Kann aber natürlich auch täuschen. Daher die Frage:; Kennt jemand die Firma? Oder hat gar schon eine Kabine dort machen lassen?
Vielen Dank!
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23 Jan 2026 15:42 #2
von OffRoad-Ranger
Grüße von Werner, dem Fahrer der:
1. 2477ccm díosal, Der Grüne
2. 3959ccm gásailín, Der Schwarze
3. 2499ccm díosal, Der Weiße
4. 1328ccm gásailín, Der Kleine
5. 2477ccm díosal, Der Blaue
OffRoad-Ranger antwortete auf Hat jemand Erfahrungen mit Casamaki?
Servus Tommy,
zu Casamaka kann ich dir leider nicht weiterhelfen.
Aber Eigenbau oder zumindest Selbstausbau finde ich sehr spannend und interessant!
zu Casamaka kann ich dir leider nicht weiterhelfen.
Aber Eigenbau oder zumindest Selbstausbau finde ich sehr spannend und interessant!
Grüße von Werner, dem Fahrer der:
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23 Jan 2026 16:27 - 23 Jan 2026 16:28 #3
von OffRoad-Ranger
Grüße von Werner, dem Fahrer der:
1. 2477ccm díosal, Der Grüne
2. 3959ccm gásailín, Der Schwarze
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5. 2477ccm díosal, Der Blaue
OffRoad-Ranger antwortete auf Hat jemand Erfahrungen mit Casamaki?
Servus Tommy,
aah, du bist ReiseRex.
Schön daß du auch zu den Pickupfahrern gefunden hast.
aah, du bist ReiseRex.
Schön daß du auch zu den Pickupfahrern gefunden hast.
Grüße von Werner, dem Fahrer der:
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Letzte Änderung: 23 Jan 2026 16:28 von OffRoad-Ranger.
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- Casamaki
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18 Mai 2026 13:00 #4
von Casamaki
Casamaki antwortete auf Hat jemand Erfahrungen mit Casamaki?
Hallo Reisetommy, hallo in die Runde,
wir haben den Beitrag zufällig gesehen und möchten uns gerne direkt und offen dazu melden. Zunächst einmal: Wir können den Ansatz sehr gut nachvollziehen. Wer ein Wohnkabinenprojekt plant, insbesondere auf einem Fahrzeug wie dem D-Max, schaut natürlich ganz genau hin. Es geht um viel Geld, um Gewicht, um Dichtigkeit, Stabilität, Alltagstauglichkeit, Ausbauqualität und am Ende auch um das gute Gefühl, mit der richtigen Entscheidung unterwegs zu sein.
Gerade wenn man viel selbst machen möchte, ist es absolut verständlich, dass man verschiedene Hersteller vergleicht, Preise kritisch hinterfragt und wissen möchte, wer hinter einer Kabine eigentlich steht. Deshalb nehmen wir die Frage keineswegs negativ auf – im Gegenteil. Solche Überlegungen sind genau die richtigen, bevor man sich für eine Leerkabine, einen Teilausbau oder eine komplette Lösung entscheidet.
Kurz zu uns: Casamaki ist bewusst keine anonyme Großserienproduktion, sondern eine Manufaktur für individuelle Wohnkabinen, Leerkabinen, Absetzkabinen und Festaufbauten. Wir fertigen in Sachsen und arbeiten sehr stark projektbezogen. Das bedeutet: Bei uns geht es nicht darum, ein Standardprodukt möglichst oft zu kopieren, sondern gemeinsam mit dem Kunden eine Lösung zu entwickeln, die zum Fahrzeug, zum Reiseverhalten, zum Budget und zum gewünschten Eigenanteil passt.
Dass unsere Eigenpräsentation auf YouTube vielleicht an der einen oder anderen Stelle etwas „semiprofessionell“ wirken kann, nehmen wir mit einem Schmunzeln und auch als ehrliches Feedback mit. Wir sind tatsächlich eher aus der Werkstatt- und Manufakturpraxis heraus gewachsen als aus einer Hochglanz-Marketingwelt. Uns ist aber wichtig: Entscheidend ist am Ende nicht, ob jedes Video perfekt produziert ist, sondern wie sauber geplant, gebaut, verklebt, gedämmt, montiert und gelöst wird. Genau daran lassen wir uns gerne messen.
Für dein konkretes Projekt wäre aus unserer Sicht besonders spannend, einmal gemeinsam zu klären:
Welche Kabinengröße passt realistisch zum D-Max?
Wie viel Gewicht soll am Ende wirklich übrig bleiben?
Welche Teile möchtest du selbst ausbauen und wo wäre eine fertige Leerkabine sinnvoll?
Welche Anforderungen hast du an Dämmung, Möbelbau, Befestigung, Durchstieg, Elektrik, Wasser, Stauraum und Nutzung im Sommer/Winter?
Und ganz wichtig: Wo möchtest du bewusst Geld sparen, ohne später an der falschen Stelle Kompromisse zu machen?
Gerade bei Selbstbau-Projekten ist eine gute Leerkabine oft ein sinnvoller Mittelweg: Man bekommt eine saubere, stabile und dichte Basis und kann den Innenausbau trotzdem selbst gestalten. Ob das für dich passt oder ob ein anderer Weg besser wäre, kann man aber seriös erst beurteilen, wenn man Fahrzeug, Zielgewicht, Nutzung und Ausbauwunsch kennt.
Falls du möchtest, laden wir dich sehr gerne zu uns nach Dölzig ein. Dann kannst du dir unsere Arbeit direkt anschauen, Fragen stellen, Materialien sehen, Aufbauten vergleichen und auch ganz offen ansprechen, was dich an bestehenden Lösungen stört. Wir sind da nicht empfindlich – ehrliche Fragen führen meistens zu den besten Projekten.
Alternativ kannst du uns auch auf der Abenteuer & Allrad besuchen. Dort kann man erfahrungsgemäß sehr gut ins Gespräch kommen, sich verschiedene Ansätze ansehen und ein Gefühl dafür bekommen, welcher Hersteller und welche Bauweise wirklich zum eigenen Projekt passen.
Unser Angebot wäre also ganz unkompliziert: Melde dich gerne direkt bei uns, komm vorbei oder sprich uns auf der Messe an. Wir erklären dir transparent, was wir machen, was wir bewusst nicht machen, wo die Kosten entstehen und welche Variante für dein D-Max-Projekt aus unserer Sicht sinnvoll wäre. Danach kannst du immer noch in Ruhe entscheiden, ob Casamaki für dich der richtige Partner ist.
Viele Grüße
das Casamaki-Team
wir haben den Beitrag zufällig gesehen und möchten uns gerne direkt und offen dazu melden. Zunächst einmal: Wir können den Ansatz sehr gut nachvollziehen. Wer ein Wohnkabinenprojekt plant, insbesondere auf einem Fahrzeug wie dem D-Max, schaut natürlich ganz genau hin. Es geht um viel Geld, um Gewicht, um Dichtigkeit, Stabilität, Alltagstauglichkeit, Ausbauqualität und am Ende auch um das gute Gefühl, mit der richtigen Entscheidung unterwegs zu sein.
Gerade wenn man viel selbst machen möchte, ist es absolut verständlich, dass man verschiedene Hersteller vergleicht, Preise kritisch hinterfragt und wissen möchte, wer hinter einer Kabine eigentlich steht. Deshalb nehmen wir die Frage keineswegs negativ auf – im Gegenteil. Solche Überlegungen sind genau die richtigen, bevor man sich für eine Leerkabine, einen Teilausbau oder eine komplette Lösung entscheidet.
Kurz zu uns: Casamaki ist bewusst keine anonyme Großserienproduktion, sondern eine Manufaktur für individuelle Wohnkabinen, Leerkabinen, Absetzkabinen und Festaufbauten. Wir fertigen in Sachsen und arbeiten sehr stark projektbezogen. Das bedeutet: Bei uns geht es nicht darum, ein Standardprodukt möglichst oft zu kopieren, sondern gemeinsam mit dem Kunden eine Lösung zu entwickeln, die zum Fahrzeug, zum Reiseverhalten, zum Budget und zum gewünschten Eigenanteil passt.
Dass unsere Eigenpräsentation auf YouTube vielleicht an der einen oder anderen Stelle etwas „semiprofessionell“ wirken kann, nehmen wir mit einem Schmunzeln und auch als ehrliches Feedback mit. Wir sind tatsächlich eher aus der Werkstatt- und Manufakturpraxis heraus gewachsen als aus einer Hochglanz-Marketingwelt. Uns ist aber wichtig: Entscheidend ist am Ende nicht, ob jedes Video perfekt produziert ist, sondern wie sauber geplant, gebaut, verklebt, gedämmt, montiert und gelöst wird. Genau daran lassen wir uns gerne messen.
Für dein konkretes Projekt wäre aus unserer Sicht besonders spannend, einmal gemeinsam zu klären:
Welche Kabinengröße passt realistisch zum D-Max?
Wie viel Gewicht soll am Ende wirklich übrig bleiben?
Welche Teile möchtest du selbst ausbauen und wo wäre eine fertige Leerkabine sinnvoll?
Welche Anforderungen hast du an Dämmung, Möbelbau, Befestigung, Durchstieg, Elektrik, Wasser, Stauraum und Nutzung im Sommer/Winter?
Und ganz wichtig: Wo möchtest du bewusst Geld sparen, ohne später an der falschen Stelle Kompromisse zu machen?
Gerade bei Selbstbau-Projekten ist eine gute Leerkabine oft ein sinnvoller Mittelweg: Man bekommt eine saubere, stabile und dichte Basis und kann den Innenausbau trotzdem selbst gestalten. Ob das für dich passt oder ob ein anderer Weg besser wäre, kann man aber seriös erst beurteilen, wenn man Fahrzeug, Zielgewicht, Nutzung und Ausbauwunsch kennt.
Falls du möchtest, laden wir dich sehr gerne zu uns nach Dölzig ein. Dann kannst du dir unsere Arbeit direkt anschauen, Fragen stellen, Materialien sehen, Aufbauten vergleichen und auch ganz offen ansprechen, was dich an bestehenden Lösungen stört. Wir sind da nicht empfindlich – ehrliche Fragen führen meistens zu den besten Projekten.
Alternativ kannst du uns auch auf der Abenteuer & Allrad besuchen. Dort kann man erfahrungsgemäß sehr gut ins Gespräch kommen, sich verschiedene Ansätze ansehen und ein Gefühl dafür bekommen, welcher Hersteller und welche Bauweise wirklich zum eigenen Projekt passen.
Unser Angebot wäre also ganz unkompliziert: Melde dich gerne direkt bei uns, komm vorbei oder sprich uns auf der Messe an. Wir erklären dir transparent, was wir machen, was wir bewusst nicht machen, wo die Kosten entstehen und welche Variante für dein D-Max-Projekt aus unserer Sicht sinnvoll wäre. Danach kannst du immer noch in Ruhe entscheiden, ob Casamaki für dich der richtige Partner ist.
Viele Grüße
das Casamaki-Team
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28 Mai 2026 13:27 #5
von Reisetommy
Reisetommy antwortete auf Hat jemand Erfahrungen mit Casamaki?
Oh, danke für die Rückmeldung; Das finde ich ja gut, dass Ihr hier auch mitlest!
Tja, wir hatten ja zwischenzeitlich auch schon telefoniert; ein sehr angenehmes und nettes Gespräch, danke dafür!
Jaja, Ihr habt natürlich recht: man sollte schon halbwegs genau wissen, wo man hin will mit der Kabine. Ich gebe zu, dass ich da noch etwas am Schlingern bin.
Als wir telefoniert hatten war ich noch davon ausgegangen, dass es eine Hubdachkabine (mit Parallelhubdach) werden soll. Ihr hatte da entschieden abgeraten und gemeint, da würdet ihr nicht mitziehen wollen; es sei unvernünftig, eine stabile, dichte Kabine kaputtzumachen, indem man oben ein Hubdach mit Stoffbalg einsetzt. – Ich habe seither eine ganze Reihe von Skizzen und Zeichnungen gemacht, allerlei gerechnet und viel, viel nachgedacht. Und muss mich inzwischen Eurer Ansicht anschießen: Inzwischen ist die Hubdachoption doch in den Hintergrund gerückt: Ansatz war bei mir, wie oft, die Containertauglichkeit gewesen. Aber wenn ich ehrlich bin: Ich bin mir gar nicht sicher, ob ich die überhaupt nutzen werde; Südamerika zB steht zwar schon auf meiner Liste, aber ziemlich weit unten, Zudem gibt's auch dahin Ro-Ro-Fähren; einige Freunde von mir haben da durchaus gute Erfahrungen gemacht. – Und für viele andere Länder hat ein Festdach doch seine Vorteile; zudem wird ein gut gemachtes Festdach obenrum wohl eher leichter als ein Hubdach mit all der Mechanik und den notwendigen Verstärkungen im Dachbereich. - Und Gewicht ist das, was ich am allerwenigsten brauchen kann. Erstens generell; zweitens oben schon gar nicht; drittens weil eine Auflastung beim D-Max 1 (Serie 2950) eher schwierig ist, wenn überhaupt möglich ... – Dennoch schiebe ich in meinen Zeichnungen noch immer eifrig Linien und Wände hin und her, Einbauten vor und zurück. Unterschiedliche Grundrissvarianten haben halt immer ihre je unterschiedlichen Stärken und Schwächen. Aber abhängig vom geplanten Grundriss muss ja auch die Leerkabine gestaltet werden, Möglichst genau. Sonst beißt man sich hinterher in den A..., wenn das fertige Gehäuse da steht und dann doch die Tür an der falschen Stelle ist oder die Kühlbox wegen der Heckschräge nicht hineinpasst. – Und meine Ideen sind teilweise nicht ganz einfach unter einen Hut zu bekommen: Ich hab mir in den vergangenen 30 Jahren (berufsbedingt) schon wirklich sehr viele Kabinen angesehen, eine ganze Reihe auch gefahren, einige auch bewohnt. – Keine, wirklich keine hat mir bisher 100% gefallen. Das muss besser gehen! – Gerade jetzt, im neuen Explorer (Heft 03-26) ist eine Geschichte über eine Kabine (die Ellie Overland Terrafox) drin, die gar nicht so weit weg ist von dem, an dem ich gerade hirne: Da sind ein paar Ideen drin, die ich mir selber auch so ähnlich vorstelle. Leider wurde zu viel Wert auf teils zweckferne Stylingdetails gelegt, was die Nutzbarkeit reduziert. Außerdem (vielleicht auch genau deshalb) ist mir das Ding für die Größe (ich strebe eine ähnliche an) eindeutig zu schwer, da wurde nicht konsequent genug auf Leichtbau geachtet.
Es kann durchaus sein, dass ich nochmal bei Euch anfrage, wenn die Planung endgültig steht. – Ob wir dann zusammenkommen, wird letztlich davon abhängen, inwieweit mein Budget und Eure Preisvorstellungen in Deckung zu bringen sind. – Ich hatte ja schon mal mit einer Skizze (die den damaligen Stand des Entwurfs zeigt, aber kaum noch dem heutigen entspricht) angefragt und wollte einen ungefähren Preis für die Leerkabine haben. Den habe ich aber nicht bekommen – was ich insofern verstehe, weil ihr für ein so individuelles Erzeugnis keine Pauschalaussagen machen wollt.
Schaumermal ...
Gruß
Tommy
Tja, wir hatten ja zwischenzeitlich auch schon telefoniert; ein sehr angenehmes und nettes Gespräch, danke dafür!
Jaja, Ihr habt natürlich recht: man sollte schon halbwegs genau wissen, wo man hin will mit der Kabine. Ich gebe zu, dass ich da noch etwas am Schlingern bin.
Als wir telefoniert hatten war ich noch davon ausgegangen, dass es eine Hubdachkabine (mit Parallelhubdach) werden soll. Ihr hatte da entschieden abgeraten und gemeint, da würdet ihr nicht mitziehen wollen; es sei unvernünftig, eine stabile, dichte Kabine kaputtzumachen, indem man oben ein Hubdach mit Stoffbalg einsetzt. – Ich habe seither eine ganze Reihe von Skizzen und Zeichnungen gemacht, allerlei gerechnet und viel, viel nachgedacht. Und muss mich inzwischen Eurer Ansicht anschießen: Inzwischen ist die Hubdachoption doch in den Hintergrund gerückt: Ansatz war bei mir, wie oft, die Containertauglichkeit gewesen. Aber wenn ich ehrlich bin: Ich bin mir gar nicht sicher, ob ich die überhaupt nutzen werde; Südamerika zB steht zwar schon auf meiner Liste, aber ziemlich weit unten, Zudem gibt's auch dahin Ro-Ro-Fähren; einige Freunde von mir haben da durchaus gute Erfahrungen gemacht. – Und für viele andere Länder hat ein Festdach doch seine Vorteile; zudem wird ein gut gemachtes Festdach obenrum wohl eher leichter als ein Hubdach mit all der Mechanik und den notwendigen Verstärkungen im Dachbereich. - Und Gewicht ist das, was ich am allerwenigsten brauchen kann. Erstens generell; zweitens oben schon gar nicht; drittens weil eine Auflastung beim D-Max 1 (Serie 2950) eher schwierig ist, wenn überhaupt möglich ... – Dennoch schiebe ich in meinen Zeichnungen noch immer eifrig Linien und Wände hin und her, Einbauten vor und zurück. Unterschiedliche Grundrissvarianten haben halt immer ihre je unterschiedlichen Stärken und Schwächen. Aber abhängig vom geplanten Grundriss muss ja auch die Leerkabine gestaltet werden, Möglichst genau. Sonst beißt man sich hinterher in den A..., wenn das fertige Gehäuse da steht und dann doch die Tür an der falschen Stelle ist oder die Kühlbox wegen der Heckschräge nicht hineinpasst. – Und meine Ideen sind teilweise nicht ganz einfach unter einen Hut zu bekommen: Ich hab mir in den vergangenen 30 Jahren (berufsbedingt) schon wirklich sehr viele Kabinen angesehen, eine ganze Reihe auch gefahren, einige auch bewohnt. – Keine, wirklich keine hat mir bisher 100% gefallen. Das muss besser gehen! – Gerade jetzt, im neuen Explorer (Heft 03-26) ist eine Geschichte über eine Kabine (die Ellie Overland Terrafox) drin, die gar nicht so weit weg ist von dem, an dem ich gerade hirne: Da sind ein paar Ideen drin, die ich mir selber auch so ähnlich vorstelle. Leider wurde zu viel Wert auf teils zweckferne Stylingdetails gelegt, was die Nutzbarkeit reduziert. Außerdem (vielleicht auch genau deshalb) ist mir das Ding für die Größe (ich strebe eine ähnliche an) eindeutig zu schwer, da wurde nicht konsequent genug auf Leichtbau geachtet.
Es kann durchaus sein, dass ich nochmal bei Euch anfrage, wenn die Planung endgültig steht. – Ob wir dann zusammenkommen, wird letztlich davon abhängen, inwieweit mein Budget und Eure Preisvorstellungen in Deckung zu bringen sind. – Ich hatte ja schon mal mit einer Skizze (die den damaligen Stand des Entwurfs zeigt, aber kaum noch dem heutigen entspricht) angefragt und wollte einen ungefähren Preis für die Leerkabine haben. Den habe ich aber nicht bekommen – was ich insofern verstehe, weil ihr für ein so individuelles Erzeugnis keine Pauschalaussagen machen wollt.
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