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Ironman Feder vorne zu hart
- EifelJoerg
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Iron schrieb: Also ich kenne das garnicht. Meiner läuft einfach geradeaus, ohne irgendwie ambitionen zu haben nach Rechts-oder links wegzulaufen. Stimmt deine Spur/ Sturz?.
Mfg Iron
Der Pickup läuft schnurgerade. Das Aufschaukeln ist ein Wippen von vorne nach hinten. Bei Metal im Radio passt dann das Headbangen ganz gut, aber auf langen Strecken doch anstrengend
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- idealist
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Da ich die Vorderachse im Verdacht hatte, habe ich das Fahrwerk vorn wieder ausgebaut und auf Original zurückgerüstet. Ohne Erfolg, er hoppelt immer noch.
Hab hinten eine Luftfeder nachgerüstet, um ihn ganz sanft etwas anzuheben, damit er von der Schwerlastlage wieder abhebt. Ohne Erfolg.
Hab hinten andere Dämpfer eingebaut, wo man die Kennlinie leicht ändern kann. Ohne Erfolg.
Hab die originalen Räder wieder verbaut. Ohne Erfolg.
Hab Den Luftdruck von 0,8 bar bis 5 bar variiert. Ohne Erfolg.
Hab das Fahrwerk absichtlich "Verstimmt", durch das einseitige aufpumpen der Luftfeder. Ohne Erfolg.
Wollte jetzt hinten auch zurückbauen und dann noch mal schauen. Aber ich denke, das wird auch nichts bringen.
Meine Vermutung, dass die Eigenfrequenz des Fahrwerks im Bereich der Erregerfrequenz der Betonautobahn im genannten Geschwindigkeitsbereichs liegt. Fahr ich halt auf der A9 nur 95 oder 140.
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- EifelJoerg
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Danke Dir für den ausführlichen Bericht.
Das beruhigt mich schon ein bisschen.
Ich hatte dieses Hoppeln auch vor dem Ironman, aber lange nicht so stark. Hatte dann die verstellbaren Stoßdämpfer von Profender drin mit Serienfahrwerk. Damit ging es besser. Mit dem Ironman hatte ich gehofft noch besser zu werden, weil ja Federn und Dämpfer von einem Hersteller kommen und so optimal abgestimmt sein sollten.
Es scheint dann aber tatsächlich dem Konzept des L200 geschuldet zu sein. Die Fahrbahnresonanz und Eigenresonanz der Achsabstände passen da einfach nicht zusammen. In Baustellen kann das schon Mal doof werden...
Ob wir dafür eine Bescheinigung von Mitsubishi für den Motorsport Blau-Silber bekommen, dass wir nix dafür können dass wir schneller fahren?
idealist schrieb: Meiner BJ 2020 macht genau das gleiche. Verbaut ist ein OME (vorn ohne Zuladung, hinten 600kg Dauerlast), Habe 3,0t Lebendmasse. Die A9 ist unfahrbar geworden. Entweder 95 km/h oder 140km/h. Dazwischen ist ungesund. War am Anfang nicht so extrem.
Da ich die Vorderachse im Verdacht hatte, habe ich das Fahrwerk vorn wieder ausgebaut und auf Original zurückgerüstet. Ohne Erfolg, er hoppelt immer noch.
Hab hinten eine Luftfeder nachgerüstet, um ihn ganz sanft etwas anzuheben, damit er von der Schwerlastlage wieder abhebt. Ohne Erfolg.
Hab hinten andere Dämpfer eingebaut, wo man die Kennlinie leicht ändern kann. Ohne Erfolg.
Hab die originalen Räder wieder verbaut. Ohne Erfolg.
Hab Den Luftdruck von 0,8 bar bis 5 bar variiert. Ohne Erfolg.
Hab das Fahrwerk absichtlich "Verstimmt", durch das einseitige aufpumpen der Luftfeder. Ohne Erfolg.
Wollte jetzt hinten auch zurückbauen und dann noch mal schauen. Aber ich denke, das wird auch nichts bringen.
Meine Vermutung, dass die Eigenfrequenz des Fahrwerks im Bereich der Erregerfrequenz der Betonautobahn im genannten Geschwindigkeitsbereichs liegt. Fahr ich halt auf der A9 nur 95 oder 140.![]()
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- idealist
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das Problem mit dem Aufschwingen liegt am Radstand und den Spannungsfugen bei Betonautobahnen, beides 3m. Je nach Fahrwerk und Reifen verschiebt sich das "Headbangen" nach meinen Erfahrungen von 80km/h bis 120km/h. Mein Firmenwagen ID3 hat auch Ansätze von diesem Problem.
Fahrwerk: Unser L dienst als Camper und hat eine spezielle Art Hardtop hinten drauf. Nach 130k km war das Fahrwerk gut ausgeleiert. Darauf hin ist es ein Ironman 4x4 Foam Cell CKF geworden. Die Federn der VA sind für 0kg bis 80kg (B Feder) laut Hersteller. Nach Einbau war ca. 1cm bis zum Federwegsbegrenzer, nach 10 Monaten ist vllt noch 1 mm über. Die B-Federn fliegen also demnächst raus und A-Federn (0 - 50kg) rein. Ich hoffe, das Fahrverhalten wird dann wieder besser und die Federn strecken sich nicht wieder. Die Original Federn liegen zum Glück noch im Keller, falls die A-Federn auch nichts taugen. Beladen für 2 Wochen Urlaub verlieren wir ca. 30KG auf der VA.
Im Heck sind C-Federn (ab 300kg) verbaut. Haben sich über den Winter etwas gesetzt, was ok ist und normal im Fahrwerk.
Die Foam Cell Stoßdämpfer sind straff abgestimmt. Die Nitro Gas sind softer abgestimmt und würde ich jetzt kaufen.
Wie man an den Federn sieht, zahle ich auch Lehrgeld.
Grüße Ronny
L200 ClubCab mit Camper Hardtop
Ironman Foam Cell Fahrwerk / VA: A Federn / HA: C Federn / 265/65 R17 / OE (Rival) Unterfahrschutz
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