Der Ernst des Lebens

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11 Jahre 11 Monate her #158998 von Max S.
Der Ernst des Lebens wurde erstellt von Max S.
Hallo liebe Gemeinde der Spritfressenden Giganten. Nun ist es für mich bald so weit. Mein Abi wird nächstes Jahr geschrieben sein und ich muss mich so langsam auf die Arbeitswelt vorbereiten.

Ich würde mich gerne bei einer Firma bewerben, falls es sowas gibt in Deutschland, die die amerikanischen Pickups umrüstet/aufbereitet /tuned und der gleichen. Durch meine Zeit in Amerika habe ich diese Trucks einfach so in mein Herz geschlossen, dass ich jetzt gerne hier meine Liebe weiter zeigen möchte und diese für die deutschen Straßen vorbereiten will. Ich habe mich schon ein wenig informiert über Berufe etc. Aber leider sind mir nur zwei schmieden bekannt die derartiges vollbringen, (nahe Hamburg und München).


Kennt vielleicht jemand von euch jemanden der jemanden kennt der gerade auszubildende in seiner v8 Werkstatt :-) sucht? Nehmt mir bitte nicht alle Illusionen, da ich in diesem Thema richtig interessiert bin würde ich, wenn ich das mögliche Kleingeld hätte, meine eigene "Dodge Klinik" aufmachen :D

Wäre nett wenn sich vielleicht jemand meldet der noch so verrückt ist wie ich :)
PS: irgendwie muss ja die dodge ram Cummins crew cab finanziert werden :woohoo:

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11 Jahre 11 Monate her - 11 Jahre 11 Monate her #159014 von bb
bb antwortete auf Der Ernst des Lebens
Hi Max,
eine Ausbildung im KFZ Handwerk finde ich eine sehr gute Idee. Aber ich würde die Suche etwas breiter anlegen. Es gibt eine Reihe guter Werkstätten, die sich auf 4x4 Fahrzeuge spezialisiert haben. Auch dort lernt man, Komponenten zu reparieren statt zu tauschen. Die Spezialisierung auf US Trucks kann danach ja immer noch erfolgen. Wichtig ist, dass ein umfassendes Grundwissen vorhanden ist, das nicht nur auf die Eisenschweine bezogen ist.

Wenn du dazu schreibst, in welcher Gegend du wohnst, ist das einfacher mit Tipps.

Bernhard
Letzte Änderung: 11 Jahre 11 Monate her von bb.

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11 Jahre 11 Monate her - 11 Jahre 11 Monate her #159054 von WolfStryker
Hallo Max,

ich bin zwar dafür, dass Abiturienten ein Hochschulstudium aufnehmen, aber es gibt sicher auch andere Wege.

Wie findet man nun Werkstätten amerikanischer "Giganten"? Ich habe das an einem Beispiel für dich gemacht. Mein Ausgangsfahrzeug ist der Dodge RAM. Dieser wird von AEC in Europa vertrieben: www.aeceurope.com/de/%C3%BCber-uns.aspx
Auf deren Internetseite ist eine Händler/Werkstatt-Liste zu finden: www.aeceurope.com/de/haendler.aspx

Jetzt kannst du über ganz Deutschland verstreut, anrufen und fragen, ob sie ausbilden, Besuche absolvieren und Bewerbungen abgeben.

Hier ein Unternehmen aus München, die eine Werkstatt haben. Ob die ausbilden, muss du erfragen: www.automagnus.de/information/business.html

Viel Erfolg.
Wolfgang

Ford Ranger 3.2 L, Automatik, Doka, Wildtrak mit Kabine von Geocar
Letzte Änderung: 11 Jahre 11 Monate her von WolfStryker.

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11 Jahre 11 Monate her #159064 von Erna
Erna antwortete auf Re:Der Ernst des Lebens
Was Google nicht so alles weiß - kaum fassbar.

Für manche ist ein Studium halt nix, Wolfgang ^^


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Wenn ich nicht hier bin, bin ich auf'm Sonnendeck...

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11 Jahre 11 Monate her #159067 von m.lo
m.lo antwortete auf Der Ernst des Lebens
Abiturienten an die Hochschule würde ich bei so vielen die nur noch studieren um des Studierens willen nicht pauschal unterschreiben, aber keiner sollte sich zu weit unter Wert verkaufen.

Mit Abitur hast du zumindest die meisten Möglichkeiten offen. Wichtig ist vor allem, dass du dir selbst die Frage (ehrlich) beantworten kannst ob du dass, was du dir vorstellst auch in 10,15 Jahren noch machen willst, wohin du dich entwickelt hast oder ob es überhaupt Entwicklungsmöglichkeiten gibt. Du hast ein paar Arbeitsjahre vor dir, und das Arbeitsleben ist schon lange kein einfaches "ich habe das gelernt, jetzt mache ich das in Routine bis zur Rente". Du musst dir einen Weg überlegen wo du anfangen willst und was das Ziel oder zumindest die Richtung sein soll.
Auch auf die Gefahr des Illusionen-Raubens: fertige Autos importieren, paar Anbauteile ändern, einen anderen Tacho einbauen und das Ding an jemanden verkaufen klingt nach etwas, an der genau eine Person was verdient: Der Chef des Ladens. Der Rest sind normale KFZ-Mechaniker, nur dass sie andere Fahrzeuge verarzten und vielleicht mechanisch noch besser sind als die dressierten Austausch-Äffchen moderner Vertragswerkstätte.

Bei deinem Vorhaben sehe ich den doch extrem kleinen Fokus als Risiko. Auf unseren Straßen werden niemals Stahlkolosse in größeren Mengen rumrollen. Das ist eine sehr kleine Nische die wohl recht gut unter den Importeuren aufgeteilt ist, und die sich in den nächsten Jahren mit den kommenden Richtlinien und Regeln auch mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht vergrößert. Eher im Gegenteil auch ganz schnell mal von klein zu winzig werden oder komplett verschwinden kann. Selbst in Amerika wo der Ursprung ist werden die Motoren schon kleiner.
Da kommt dann das Google-Auto, die Konzerne und ein paar Ökofritzen haben etwas Einfluss, die Spritpreise steigen deutlich um Elektromobilität voran zu treiben und schon ist der mögliche Kundenkreis fast komplett verschwunden.

Seine Ausbildung im Nachhinein verändern ist ja heutzutage fast ein Ding der Unmöglichkeit, daher würde ich immer möglichst hoch ansetzen. Hinterher kann man immer noch bewusst ein, zwei Schritte zurück machen.
Also vielleicht statt "US-Pickup importieren und umrüsten" als Ziel eher "Maschinenbau studieren, in das Ursprungsland gehen und dort mitentwickeln"? :)

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11 Jahre 11 Monate her #159076 von MitSchuhbischHi
...kann m.lo´s Meinung nur unterstreichen :daumenhoch:

Die Sache mit dem Import kannst du immer noch anfangen, wenn du mal 30 bist und merkst, das war doch nicht so das richtige bis 67, dann fängst nur noch ganz schwer nochmal von vorne an... :dry:

Gruß Immanuel

L200 BJ 2010, BFG AT KO2 265/70 R17, Trailmaster FW +50mm,H&R Spurv.+60mm, ARB Bullbar, ARB Roof Rack, Dachscheinwefer v/h, ARB Markise 1250, stabo xm5003 CB-Funke, Safari Snorkel, 12000er Dragon-Winch, TMax Doppelbatterie

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