Fahrverhalten mit BF Goodrich

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8 Jahre 9 Monate her #230512 von hakl
Vielen Dank für eure ausführlichen Antworten.
Ich überlege jetzt, ob ich mir 2 Eisenplatten hinten reinlege. Jeweils an den Seiten mir Ösen verehen, damit ich 1. die Platten an meinen Schwerlastösen verankern kann- 2. die Platten bei Nichtbenutzung mit einer Katze hochheben und verstauen kann.
Zu was für einem Gewicht würdet ihr mir raten.
Wohin mit den Platten? direkt über die Achse oder ganz nach hinten?
Vielen Dank schon mal.
Gruss Hannes

so long hannes

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8 Jahre 9 Monate her #230514 von bb
Direkt über der Achse, je weiter hinten, desto größer die zusätzlichen Fliehkräfte in Kurven.
Aber achte auf Ladungssicherung.
Wie schwer du es haben willst, kannst du mit ein paar Sack Zement, Gehwegplatten oder ähnlich herausfinden.

Bernhard

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8 Jahre 9 Monate her - 8 Jahre 9 Monate her #230523 von OffRoad-Ranger
Hej,

ich hab heute zufällig eine Ladung Streusalz geholt.
Beim Einladen wurde ich noch gefragt:
Solange die Säcke auf der Ladefläche liegen brauchst du sie nicht verwenden, denn so ist die Hinterachse gut beschwert.

Hab die Säcke zuhause natürlich trotzdem abgeladen.
Permanentallrad in meinem Magnum (Baujahr 2002) sei Dank, kann der Winter ruhig kommen. :rolleyes:

Grüße von Werner, dem Fahrer der:
1. 2477ccm díosal, Der Grüne
2. 3959ccm gásailín, Der Schwarze
3. 2499ccm díosal, Der Weiße
4. 1328ccm gásailín, Der Kleine
5. 2477ccm díosal, Der Blaue
Letzte Änderung: 8 Jahre 9 Monate her von OffRoad-Ranger.

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8 Jahre 9 Monate her #230528 von Skyrat2
Bevor ich absichtlich mit Beladung rumfahre, oder irgendwelche Eisenplatten reinschraub sollte man vielleicht eher mal nach seinem Luftdruck sehen.

Bei einem normalen PU ohne besondere Lasten hintendrauf wie ihn die meißten wohl fahren sind 2 Bar auf der Hinterachse schon viel, dann bricht der auch nicht mehr so schnell aus, dazu vorne auch noch anpassen und es wird um längen besser.

Zumal das eh fast nur ein Automatik Problem ist B)

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8 Jahre 9 Monate her - 8 Jahre 9 Monate her #230596 von bb

Skyrat2 schrieb: Bei einem normalen PU ohne besondere Lasten hintendrauf wie ihn die meißten wohl fahren sind 2 Bar auf der Hinterachse schon viel,


Spontaner Gedanke:
Ohne Fahrzeug, Masse, Reifengröße, den genauen Reifentyp, die gefahrenen Strecken und Geschwindigkeiten zu kennen und den Reifen unter all diesen Bedingungen auf das Verhalten bei niedrigem Reifendruck getestet zu haben, halte ich diese Aussage für sehr gewagt, vorsichtig ausgedrückt. (siehe auch letzte Zeile)

Meine Anmerkungen:
Richtig ist, dass die Herstellervorgaben für unbeladene Fahrzeuge in der Regel zu hoch sind, weil mit höherem Reifendruck der Verbrauch sinkt.
Die tollen 245 bis 285 Breitreifen liegen bei hohem Reifendruck nicht so breit auf, sondern vor allem in der Mitte, das reduziert den Rollwiderstand, der nähert sich dann den 195er oder 205er Trennscheiben früherer Jahre an.

Ein hoher (überhöhte) Reifendruck reduziert jedoch das Walken der Profilstollen. Einige Reifendesigns reagieren empfindlich auf niedrigen Reifendruck unter Last mit dem Abreißen von Stollen.

Fahrzeughersteller geben bei ihren Druckangaben einen Sicherheitszuschlag, damit auch bei Ausnutzung der Zuladung ein sicherer Betrieb gewährleistet bleibt.

Die hohen Flanken von 4x4 Reifen laufen bei hohen Geschwindigkeiten nicht so präzise, wie die Flanken von Niederquerschnittsreifen, sie wabbeln. Bei höheren Autobahngeschwindigkeiten mit niedrigen Reifendruck ist das deutlich zu spüren, zum Beispiel am Geradeauslauf, vor allem in Spurrillen, bei schneller Kurvenfahrt, bei stärkeren Lenkbewegungen oder beim Bremsen. Wenn das Profil des Reifens anders rollt, als die vom Lenkrad gedrehte Felge, kann das in Gefahrensituationen zum Crash führen. Die Druckangaben der Hersteller berücksichtigen das.

Nach dem Schreiben dieses Beitrags mit intensivem Nachdenken über die Thematik korrigiere ich meine spontane Meinung zu:

Der Tipp, einen Pickup mit erheblich reduziertem Reifendruck unter 2 Bar ohne Einschränkungen im normalen Straßenverkehr zu bewegen, ist gefährlich und unverantwortlich!
Letzte Änderung: 8 Jahre 9 Monate her von bb.
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8 Jahre 9 Monate her #230598 von Skyrat2
Also wenn ich mir den "richtigen" Luftdruck anhand von den tatsächlichen Achslasten ausrechne oder dazu noch besser, ihn mit einem Strich auf dem Reifen einstelle - eben so das ich die gesammte Auflagefläche nutze - dann finde ich das den einzig richtigen Weg um meine Fahrsicherheit zu erhöhen.

Diese den Öko-Verbrauch geschuldeten hohen Werte welche die Auflagefläche derart drastisch reduzieren tragen garantiert nicht der Sicherheit bei.

Meiner fährt sich traumhaft, komfortabel, egal ob Landstrasse, Autobahn oder auch im Revier - ohne unerwartetes unter- bzw. übersteuern.

Es ist halt nicht stimmig wenn ich mich beschwere das der Wagen ausbricht und dann mit einem so hohen Luftdruck selbst der Verursacher bin. Das kann man auch dem Reifen nicht nachsagen.

Muss jeder wissen, ich fahre mit der Methode seit 25 Jahren, egal ob deutsche Autobahn oder Australisches Outback :daumen:
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