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motorenöl
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Opa Bernd schrieb: Das "richtige" Öl zufinden ist allerdings eine Fleißarbeit.
Nöö, Betriebsanleitung aufschlagen und nachsehen, reinkippen was da drin steht und man ist immer auf der sicheren Seite. Damit läuft der Motor sicher 500Tkm...

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- Stefan L.
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Grüße
Stefan
2019er Toyota Hilux Revo Doka Comfort, Fahrwerk ca. +50mm, Tough Dog Foam Cell, 245/75R17 ST Maxx, ORTEC Top Cover mit 22mm Reling, Aruma-Matte
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- Opa Bernd
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Zitat aus Oil-Club.de:"Der gravierendste Unterschied der beiden Freigaben A3\B4 gegenüber A5\B5 liegt im herabgesetzten HTHS Wert:
HTHS Wert. Dieser Wert steht für eine Scherbelastung. Üblich beginnt dieser bei über 3.5m*Pas. Im Motor treten hohe Scherbelastung auf, z.B zwischen Kolben und Zylinderwand. Desto höher dieser Wert ist , feste stabiler kann das Öl diese beiden Bauteile von einander trennen. In modernen Motoren, fordern die Hersteller ein Öl nach der Spezifikation A1/ A5,B5. Diese haben einen herabgesetzten HTHS Wert der unter 3.5m*Pas liegt. Der Grund ist ein niedriger Spritverbrauch und somit weniger Abgase. Nachweislich liegt das allerdings im kaum messbaren Bereich, der Verschleiß dagegen ist allerdings höher. Ich empfehle deshalb immer ein Öl mit hohem HTHS. Nachweislich, liefen Motoren welche vom Hersteller mit niedrigen HTHS Wert befüllt werden , beim umölen auf ein A3/B4 viel ruhiger ."
Soweit zu den technischen Hintergedanken von mir und anderer.
Das heutzutage 5 W 30 offensichtlich nicht gleich 5 W 30 ist, mußte ich auch erst begreifen.
Ja, letzlich muß jeder für sich entscheiden!
Gruß Bernd (Opa)
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Skyrat2 schrieb: ... beim Öl kann man aber jede Menge falsch machen was zum kapitalen Motorschaden führen kann... beim Premium Diesel tanken nicht
Es muss nicht mal gleich der Motorschaden sein, der direkt auf falsches Öl zurückzuführen ist.
„Falsches Öl“ keine Garantie mehr!
Kommt es dann zu einem Motorschaden, der auch ganz andere Gründe hat, dann ist nix mehr mit Garantie!!!
Lieben Gruß
Matthias
2017er Wildtrak 3.2 Automatik
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also wie immer:
Wer noch "Garantie" hat oder auf Kulanz hofft:
das von Ford vorgeschriebene Oel verwenden!
Alle anderen:
so wie jeder denkt, den Schaden muß man dann ja im Zweifel selber tragen.
Ganz schön ölige Sache.

MlG
MAB
Ein Leben ohne Ranger ist möglich, aber unsinnig!
Ford Ranger Limited ExtraCab 2.2 l, 4x4, 150PS, EURO 5, Schalter, 2014 vFL, Sync (1), HVO100, Yokohama Geolandar G015 265/65 R17
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über Motorenöle, deren Eignung und Spezifikationen kann man mühelos
wochenlange und durchaus interessante Gespräche führen.
Das mit der Garantie ist das eine und lange Zeit wurde eine SAE Viskositätstabelle
in der Bedienungsanleitung mit z. B. den Worten angeführt:
"SAE 10-W30" oder besser und damit wurden die Mehrbereichsöle erst für den User
freigegeben.
Heute wird natürlich händeringend nach Gründen gesucht um evtl. Garantieansprüchen aus dem Wege zu gehen.
Wer sich aber gründlich belesen hat und das technische Verständnis aufbringt die Motorenschmierung der verschiedenen Motoren einzuschätzen, kommt im Zweifelsfall zu einer weniger komplizierten Vorgehensweise.
Sind Teil- oder Vollsynthetische Öle vorgeschrieben, sollte man in diesem Bereich bleiben (bei modernen Motoren üblich). In der SAE Klasse (Viskosität -1 und +1 Klasse, anstatt 10-W30 5-W40 als Beispiel)höher gehen, wenn die Spezifikation /z.B. A2/B4 eingehalten wird, sorgt bei neuerem Motor für bessere Kaltstartschmierung und die Gefahr des Ölfilmrisses ist sehr gering.
Die Turboeignung oder besser Dieseleignung wird immer auf dem Gebinde mit angegeben.
Das zerschlagen der Polymerketten, auch in den Additiven, findet bei längerem Gebrauch des Öles als mechanische Beanspruchung statt, der man durch rechtzeitigen Wechsel (Filter immer erneuern) entgegenwirken kann.
Bei größeren Laufleistungen der Motoren werden durch Abrieb Lagerspiele und
Schmierstellen latent größer, so dass hier die Viskosität allmählich wieder Richtung Herstellerangabe gehen sollte. Damit wird der Öldruck wieder stabil
und die Sicherheit erhöht.
Darüber hinaus, sind natürlich die Betriebs- und Klimabedingungen zu beachten, die ausschlaggebend für die Viskosität sind.
Der Trend zu Langlaufölen ist zwar irgendwo richtig aber technisch nicht so günstig. Ist die Schmierfähigkeit erstmal herabgesetzt und zusätzlich ein beispielsweise thermisches Problem eingetreten, ist die Reserve und somit die Sicherheit mehr als gefährdet.
Als Resume sollte man sich mal folgendes Überlegen:
Ein frisches Öl hat mehr Reserven und die Schmierfähigkeit ist gegeben.
Vor allem Schmutzanteile, bei höherer Verdichtung größer als bei geringer Verdichtung/ Diesel vers. Benziner, setzen die Schmierfähigkeit, vor Allem durch die kleinen Schmier- und Kühlbohrungen(Kolbenboden, Kolbenzapfenlager (Auge)) deutlich herab.
Lieber einmal öfter wechseln und hierfür ein hochwertiges aber nicht überteuertes Markenöl der richtigen Spezifikation verwenden.
Diese Einschätzung ist keine wissenschaftliche Abhandlung, sondern ein Erfahrungsbericht über ca. 30 Fahrzeuge, mit den unterschiedlichsten Motoren und etwa 2,0 Mil. gefahrenen Km auf eigenen Fz. Die Wartung der Fremdfahrzeuge oblag mir zwar nicht, haben aber zu meiner Erfahrung beigetragen, den hier wurde nicht anders hinsichtlich der Ölfrage verfahren. Trotzdem habe ich diese Fz und die Fahrleistung außer acht gelassen.
Um die Frage vorwegzunehmen, gab es insgesamt zwei Motorschäden.
Ein luftgekühlter Boxer (Käfer 1300, 44PS), Pleul gebrochen, Km 246000, durch übermäßig hohe Drehzahl (musste immer schnell zum Bund).
Einzylinder Honda 650cbm, 62PS, 22000 Km, Kurbelwellenlager fest /bei 140 Km/h, Öldruckfehler Ventil Vorratsbehälter (Pumpensumpf Druckumlaufschmierung mit Entnahmebehälter).
Ich hoffe das war ein wenig verständlich rübergebracht.
Greets from phil
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- Cip
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zzgl einem Einfahrölwechsel, den ich bei 4000km gemacht habe (nächster Ölwechsel ist daher auch bei 17tsd statt 15tsd)
Lieben Gruß
Matthias
2017er Wildtrak 3.2 Automatik
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- Opa Bernd
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war doch gut das wir mal darüber geredet haben!
Für mich wurde meine ursprüngliche Frage beantwortet.
Dank an alle und schönen Sonntag noch!

LG
Bernd (Opa)
PS:


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2,2 Ltd. Extracab Schalter Bj.2015 Verbrauch 8,9 ltr./ 100 km
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