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11 Jahre 7 Monate her #164791
von Besucher
Abgetrennt: Diskussion über Pickups... wurde erstellt von Besucher
Hi zusammen,
auch wenn ich hier wohl kaum jemand kennt, gebe ich die Daten auch mal bekannt:
- L200, amarena-rot, Bj. 2006 (kaot)
- 124.000 km
- Verbrauch bei gemächlicher Fahrt mit Chip um 8 l (Anzeige auf 7,5) aber nur mit Winterreifen "Typ Pkw", mit den AT's gut 1 l plus
- Eintragung als Pkw (ursprünglich 172,00 Euro Steuern u. 2.800 Euro Vers.-Prämie dadurch SOFORT geändert auf 4xx Euro und 620 aktuell 356 Euro/Jahr mit TK und VK)
- AHK (Schraub-Wechselsystem - auch für Rockinger)
- Yokohama Geolandar G012 in 265/65R17 auf Originalfelge mit TÜV-Eintrag
- Belding-Hardtop (GFK) mit angeschraubten Thule-Haltern
- Beschichtung Ladewanne mit 27 l "Turboliner" (Kunststoff)
- verdeckte Rückfahrkamera und Kenwood-Radio mit ausfahrbarem Bildschirm
- "Mitsubishi-Winter-Lösung" auf Kosten Mitsu nachrüsten lassen
- Kupplung bei 82.000 km gewechselt (Anhängerbetrieb, Bremse blockierte, Kupplung qualmte einmal - habe es nicht bemerkt - ausgezählt...)
- alle Riemen, Rollen u. WaPu bei 102.000 km gewechselt (war nötig!!!)
- ungelöstes Problem, seit ca. 1 Jahr sporadisch unruhiger, fast pulsierender Motorlauf unter Last bei etwa 2.000 UPM; kann bei z. B. 80 km Strecke mal auftreten, dann völlig verschwinden und in 30 km wieder da sein - dann monatelang alles normal sein, keine Info im Fehlerspeicher
Meine persönliche "Mängelliste" (abgesehen vom zuvor ungelösten Problem):
- miese Bremsanlage (Details können bei meiner Vorstellung gelesen werden)
- schlechtesten Sitze, die ich jemals in einem Fahrzeug hatte
- Fahrwerk??? Keine Ahnung, warum das da überhaupt so heißt... :ka:
- eigenes Basteln für Verzurrmöglichkeiten, was nun endlich als Standard gilt
Vielleicht bin ich kein echter "Pickup'ler". Von allen gegebenen Eigenschaften habe ich trotz 8 Jahren nicht erkannt, zu welcher Fraktion (Auto, Mini-Lkw, Offroader,...?) solche Plastikbomber heute zuzuordnen sein sollen.
Will man in die eine oder andere Richtung, muss man deutlich mehr investieren als die rund 30.000 Euro Kaufpreis. - Aber zumindest darin sind sich die verschiedenen Herstellermodelle offenbar gleich.
Nutzen für uns damals als Betriebsfahrzeug (Handwerk) gut aber ausnahmslos nur in Verbindung mit Tandem-Anhänger. Sonst wäre jeder Transporter mit Allrad die bessere Wahl. (Durch Anhänger aber Nachteil bei Geschwindigkeit und Parken.)
auch wenn ich hier wohl kaum jemand kennt, gebe ich die Daten auch mal bekannt:
- L200, amarena-rot, Bj. 2006 (kaot)
- 124.000 km
- Verbrauch bei gemächlicher Fahrt mit Chip um 8 l (Anzeige auf 7,5) aber nur mit Winterreifen "Typ Pkw", mit den AT's gut 1 l plus
- Eintragung als Pkw (ursprünglich 172,00 Euro Steuern u. 2.800 Euro Vers.-Prämie dadurch SOFORT geändert auf 4xx Euro und 620 aktuell 356 Euro/Jahr mit TK und VK)
- AHK (Schraub-Wechselsystem - auch für Rockinger)
- Yokohama Geolandar G012 in 265/65R17 auf Originalfelge mit TÜV-Eintrag
- Belding-Hardtop (GFK) mit angeschraubten Thule-Haltern
- Beschichtung Ladewanne mit 27 l "Turboliner" (Kunststoff)
- verdeckte Rückfahrkamera und Kenwood-Radio mit ausfahrbarem Bildschirm
- "Mitsubishi-Winter-Lösung" auf Kosten Mitsu nachrüsten lassen
- Kupplung bei 82.000 km gewechselt (Anhängerbetrieb, Bremse blockierte, Kupplung qualmte einmal - habe es nicht bemerkt - ausgezählt...)
- alle Riemen, Rollen u. WaPu bei 102.000 km gewechselt (war nötig!!!)
- ungelöstes Problem, seit ca. 1 Jahr sporadisch unruhiger, fast pulsierender Motorlauf unter Last bei etwa 2.000 UPM; kann bei z. B. 80 km Strecke mal auftreten, dann völlig verschwinden und in 30 km wieder da sein - dann monatelang alles normal sein, keine Info im Fehlerspeicher
Meine persönliche "Mängelliste" (abgesehen vom zuvor ungelösten Problem):
- miese Bremsanlage (Details können bei meiner Vorstellung gelesen werden)
- schlechtesten Sitze, die ich jemals in einem Fahrzeug hatte
- Fahrwerk??? Keine Ahnung, warum das da überhaupt so heißt... :ka:
- eigenes Basteln für Verzurrmöglichkeiten, was nun endlich als Standard gilt
Vielleicht bin ich kein echter "Pickup'ler". Von allen gegebenen Eigenschaften habe ich trotz 8 Jahren nicht erkannt, zu welcher Fraktion (Auto, Mini-Lkw, Offroader,...?) solche Plastikbomber heute zuzuordnen sein sollen.
Will man in die eine oder andere Richtung, muss man deutlich mehr investieren als die rund 30.000 Euro Kaufpreis. - Aber zumindest darin sind sich die verschiedenen Herstellermodelle offenbar gleich.
Nutzen für uns damals als Betriebsfahrzeug (Handwerk) gut aber ausnahmslos nur in Verbindung mit Tandem-Anhänger. Sonst wäre jeder Transporter mit Allrad die bessere Wahl. (Durch Anhänger aber Nachteil bei Geschwindigkeit und Parken.)
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11 Jahre 7 Monate her #164794
von Redneck
Toyota Hilux 2.8
www.stoapfaelzer-4wheelers.com
Redneck antwortete auf Abgetrennt: Diskussion über Pickups...
Servus!
Du bist in der Tat kein "Pickup´ler" und solltest Dir vielleicht lieber was anderes zulegen... :rolleyes:
Deine Worte mögen ehrlich sein, hier sind die meisten mit Herz und Seele Pickup-Piloten, was Du ja nach Deinen eigenen Worten nicht verstehst. Deshalb wird es nicht sehr wahrscheinlich sein, daß Du brauchbare und rein emotionslose Antworten kriegst! Das ist genauso wie wenn Du in einem Mini-, BMW, LKW- oder sonstwas für einem Autoforum unterwegs bist!
Du hast Dich für einen Pickup entschieden, nun findest Du für jeden Verwendungszweck einen triftigen Grund, den dann schlecht zu machen?
Kann ich jetzt nicht ganz verstehen, aber vielleicht bin ich da auch zu emotional.
Vielleicht meldet sich ja jemand, der ähnlich denkt wie Du, ist ja ein großes Forum...
Gruß, Jürgen
Du bist in der Tat kein "Pickup´ler" und solltest Dir vielleicht lieber was anderes zulegen... :rolleyes:
Deine Worte mögen ehrlich sein, hier sind die meisten mit Herz und Seele Pickup-Piloten, was Du ja nach Deinen eigenen Worten nicht verstehst. Deshalb wird es nicht sehr wahrscheinlich sein, daß Du brauchbare und rein emotionslose Antworten kriegst! Das ist genauso wie wenn Du in einem Mini-, BMW, LKW- oder sonstwas für einem Autoforum unterwegs bist!
Du hast Dich für einen Pickup entschieden, nun findest Du für jeden Verwendungszweck einen triftigen Grund, den dann schlecht zu machen?
Vielleicht meldet sich ja jemand, der ähnlich denkt wie Du, ist ja ein großes Forum...
Gruß, Jürgen
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11 Jahre 7 Monate her #164801
von Besucher
Besucher antwortete auf Abgetrennt: Diskussion über Pickups...
Hi Jürgen,
nein, Deine Formulierung des Schlechtmachens trifft nicht meinen Ansatz. Ich sehe es neutral - so sehe ich es immer.
Ich kenne aber solche Reaktionen, habe das über Jahre des Motorradfahrens auch schon durch. Mich wundern vielmehr die dann teils heftigen Reaktionen, als ob man das Produkt selbst gebaut hat und es nun gegen vermeintliche Angreifer verteidigen muss.
Mir ist diese emotionale Identifikation oftmals nicht nachvollziehbar. Ich fahre u. a. eine neue ZZR 1400, offen. Geiler Vorschub..., aber mieser Windschutz, da kommt nichts an eine ZX-12 ran, und weitere Dinge, die nie bei einem Motorrad vernünftig gelöst wurden. Es geht aber - kostet nur mal wieder zusätzlich.
Wen kotzt es heute nicht an, wenn moderne Scheinwerfer einem noch bei Regen so richtig die Sicht rauben? Und dann ballern sich genüg Deppen - sorry - bei älteren Modellen noch illegale Xenon-Brenner rein.
Wie oft kommen Dir Moppeds entgegen, bei deren Licht Du fast erblindest? Allein fahren, mal mit Sozia... . Hurra, dann stell Du mal alles um. Lässt sich dauerhaft lösen, nennt sich dann "Öhlins" und kostet in meinem Fall schlappe 1.500 Euro.
Bin ich der Sklave der Industrie? Muss ich deren Lied singen, wenn mir Dinge einfach missfallen? ICH zahle doch dafür, dann erwarte ich auch etwas. Meine simple Frage an die Geschäftsleitung damals in Sachen Wintertauglichkeit:
"Wo kann ich ihren Produktbeschreibungen und AGB's entnehmen, dass der L200 nicht unter 4° C betrieben werden kann?"
Mein Ansatz ist anders:
Ich muss mit den Produkten leben, die es gibt. Manchmal (bis inzwischen häufiger) ist eine Entscheidung bei mir nach dem Prinzip "das kleinere Übel".
Frage ich Taubenreuther, dann sagen die: "Ja, das ist kein Pkw."
Sage ich: "Beim Motorrad lade ich 80-100% der Fahrzeugmasse drauf, beim Lkw... . S-Max und Opel Insignia laden auch mehr als 800 kg rein... ."
Dann lautet die Antwort: "Es ist auch kein Lkw... eben ein Pickup."
OK - wo liegen aber nun die Stärken: Allrad, Geländetauglichkeit?
Mir haben hier Nachbarn schon die Ohren vollgejammert und bereut, dass sie einen L200 hatten, der offenbar ohne Diff-Sperre war. Sie seien im Winter bei wenigen cm Schnee liegen geblieben und äußerten ihr Bedauern, vom Pajero überhaupt zum L200 gewechselt zu sein.
"Der zog 3,5 t, mit dem Ding haben wir sogar unseren Traktor aus einer Schneewehe gezogen... ."
Das kann der KAOT auch? Never - ohne zusätzliches Gewicht auf der Ladefläche! - Ich stand hier bei 7-8% Steigung, einen LEEREN Anhänger angedockt bei ca. 25 cm frischem Pulverschnee. SuperSelect drin..., Sperre rein..., Untersetzung mit Sperre... - nach bedauernden Blicken "meiner Anhänger-Verleiher" nahmen sie ihren Traktor und zogen mir den Anhänger vom Hof auf die geräumte Straße!!! Glücklicherweise leide ich nicht unter einem leichten Erröten. :lol:
Und Ja, gute Winterreifen waren drauf...
Soll ich nun schreiben, dass es nicht so war, oder die Bremsen klasse sind (obwohl auch der offizielle Bremsentest damals anderes aussagte)?
Ich mache ihn nicht schlecht, ich belasse es einfach nur bei der Wahrheit, lasse Negatives nicht weg und rede die Dinge nicht schön.
Er hat mir gute Dienste geleistet, dafür musste ich aber auch zusätzlich investieren (Anhänger, Chiptronic, Zurrschienen, ...), mich über die fehlende Dieselheizung ärgern, nachrüsten lassen und meine Ansprüche hier und da deutlich nach unten schrauben.
Ich bin aber hier, lerne gerne dazu - aber nur auf sachlicher Ebene. Da lasse ich mich überzeugen, wenn die Argumente stimmen.
So long
blacky
nein, Deine Formulierung des Schlechtmachens trifft nicht meinen Ansatz. Ich sehe es neutral - so sehe ich es immer.
Ich kenne aber solche Reaktionen, habe das über Jahre des Motorradfahrens auch schon durch. Mich wundern vielmehr die dann teils heftigen Reaktionen, als ob man das Produkt selbst gebaut hat und es nun gegen vermeintliche Angreifer verteidigen muss.
Mir ist diese emotionale Identifikation oftmals nicht nachvollziehbar. Ich fahre u. a. eine neue ZZR 1400, offen. Geiler Vorschub..., aber mieser Windschutz, da kommt nichts an eine ZX-12 ran, und weitere Dinge, die nie bei einem Motorrad vernünftig gelöst wurden. Es geht aber - kostet nur mal wieder zusätzlich.
Wen kotzt es heute nicht an, wenn moderne Scheinwerfer einem noch bei Regen so richtig die Sicht rauben? Und dann ballern sich genüg Deppen - sorry - bei älteren Modellen noch illegale Xenon-Brenner rein.
Wie oft kommen Dir Moppeds entgegen, bei deren Licht Du fast erblindest? Allein fahren, mal mit Sozia... . Hurra, dann stell Du mal alles um. Lässt sich dauerhaft lösen, nennt sich dann "Öhlins" und kostet in meinem Fall schlappe 1.500 Euro.
Bin ich der Sklave der Industrie? Muss ich deren Lied singen, wenn mir Dinge einfach missfallen? ICH zahle doch dafür, dann erwarte ich auch etwas. Meine simple Frage an die Geschäftsleitung damals in Sachen Wintertauglichkeit:
"Wo kann ich ihren Produktbeschreibungen und AGB's entnehmen, dass der L200 nicht unter 4° C betrieben werden kann?"
Mein Ansatz ist anders:
Ich muss mit den Produkten leben, die es gibt. Manchmal (bis inzwischen häufiger) ist eine Entscheidung bei mir nach dem Prinzip "das kleinere Übel".
Frage ich Taubenreuther, dann sagen die: "Ja, das ist kein Pkw."
Sage ich: "Beim Motorrad lade ich 80-100% der Fahrzeugmasse drauf, beim Lkw... . S-Max und Opel Insignia laden auch mehr als 800 kg rein... ."
Dann lautet die Antwort: "Es ist auch kein Lkw... eben ein Pickup."
OK - wo liegen aber nun die Stärken: Allrad, Geländetauglichkeit?
Mir haben hier Nachbarn schon die Ohren vollgejammert und bereut, dass sie einen L200 hatten, der offenbar ohne Diff-Sperre war. Sie seien im Winter bei wenigen cm Schnee liegen geblieben und äußerten ihr Bedauern, vom Pajero überhaupt zum L200 gewechselt zu sein.
"Der zog 3,5 t, mit dem Ding haben wir sogar unseren Traktor aus einer Schneewehe gezogen... ."
Das kann der KAOT auch? Never - ohne zusätzliches Gewicht auf der Ladefläche! - Ich stand hier bei 7-8% Steigung, einen LEEREN Anhänger angedockt bei ca. 25 cm frischem Pulverschnee. SuperSelect drin..., Sperre rein..., Untersetzung mit Sperre... - nach bedauernden Blicken "meiner Anhänger-Verleiher" nahmen sie ihren Traktor und zogen mir den Anhänger vom Hof auf die geräumte Straße!!! Glücklicherweise leide ich nicht unter einem leichten Erröten. :lol:
Und Ja, gute Winterreifen waren drauf...
Soll ich nun schreiben, dass es nicht so war, oder die Bremsen klasse sind (obwohl auch der offizielle Bremsentest damals anderes aussagte)?
Ich mache ihn nicht schlecht, ich belasse es einfach nur bei der Wahrheit, lasse Negatives nicht weg und rede die Dinge nicht schön.
Er hat mir gute Dienste geleistet, dafür musste ich aber auch zusätzlich investieren (Anhänger, Chiptronic, Zurrschienen, ...), mich über die fehlende Dieselheizung ärgern, nachrüsten lassen und meine Ansprüche hier und da deutlich nach unten schrauben.
Ich bin aber hier, lerne gerne dazu - aber nur auf sachlicher Ebene. Da lasse ich mich überzeugen, wenn die Argumente stimmen.
So long
blacky
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11 Jahre 7 Monate her #164818
von Redneck
Toyota Hilux 2.8
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Redneck antwortete auf Abgetrennt: Diskussion über Pickups...
Servus Blacky!
Ich würde niemals sagen, daß Deine Sichtweise falsch ist! Manche Dinge im Leben sehe ich auch so, bei Autos halt nicht. Wenn ein Auto für Dich nur ein Fortbewegungsmittel oder Dein Mittel zum Zweck ist, dann ist das in Ordnung. Wirst auch sicherlich nicht der einzige sein, bei dem das so ist, auch hier nicht.
Nur die allermeisten sind hier, weil sie sich entschieden haben, ein Auto zu fahren, daß eben ein wenig anders ist als alle anderen, das zumindest hierzulande doch ein bißchen ein Nischenprodukt ist, ganz im Gegensatz zu Amerika, wo der Ford F 150 seit Jahrzehnten nicht nur der meistverkaufte Pickup ist, sondern das meistverkaufte Auto überhaupt! Und die Leute, die sich entschieden haben, mal "was anderes" zu fahren, die lieben ihren Pickup und da sind Emotionen mit im Spiel! Ich fahre jetzt seit fast 25 JAhren Geländewagen, nicht nur Pickups, hab schon alle möglichen (und unmöglichen!) Konzepte des Vierradantriebs durch. Es ist mein Hobby geworden, mit allem, was dazugehört. Ich war schon immer ein emotionaler Mensch, eher weniger ein rational denkender, der nur das anschafft, was er braucht und auch da nur, was das vernünftigste ist. Und da ich jetzt über 10 Jahre hier im Forum bin, lernt man ja auch ein klein wenig, wie die meisten hier ticken. Und die ticken eher emotional als vernunftorientiert...
Deshalb sagte ich, wirst Du wohl wenig rein sachliche Antworten bekommen, ein bißchen sind in einem Autoforum immer Emotionen im Spiel! Hätten wir uns für einen Schützenverein entschieden, dann würden wir in einem Waffenforum über Smith & Wessen, SigSauer oder Heckler & Koch diskutieren, und jeder hätte genau wie bei den Pickups auch besondere Vorlieben!
Schauen wir mal, ob noch einer so denkt wie Du, dann freu ich mich über eine sachliche Diskussion! Ausarten dürfte die dann wohl eher nicht, sind ja keine Emotionen im Spiel, lach... (Letzten Satz bitte nicht ernst nehmen!) :lol:
Viele Grüße und schönen Abend, Jürgen
Ich würde niemals sagen, daß Deine Sichtweise falsch ist! Manche Dinge im Leben sehe ich auch so, bei Autos halt nicht. Wenn ein Auto für Dich nur ein Fortbewegungsmittel oder Dein Mittel zum Zweck ist, dann ist das in Ordnung. Wirst auch sicherlich nicht der einzige sein, bei dem das so ist, auch hier nicht.
Nur die allermeisten sind hier, weil sie sich entschieden haben, ein Auto zu fahren, daß eben ein wenig anders ist als alle anderen, das zumindest hierzulande doch ein bißchen ein Nischenprodukt ist, ganz im Gegensatz zu Amerika, wo der Ford F 150 seit Jahrzehnten nicht nur der meistverkaufte Pickup ist, sondern das meistverkaufte Auto überhaupt! Und die Leute, die sich entschieden haben, mal "was anderes" zu fahren, die lieben ihren Pickup und da sind Emotionen mit im Spiel! Ich fahre jetzt seit fast 25 JAhren Geländewagen, nicht nur Pickups, hab schon alle möglichen (und unmöglichen!) Konzepte des Vierradantriebs durch. Es ist mein Hobby geworden, mit allem, was dazugehört. Ich war schon immer ein emotionaler Mensch, eher weniger ein rational denkender, der nur das anschafft, was er braucht und auch da nur, was das vernünftigste ist. Und da ich jetzt über 10 Jahre hier im Forum bin, lernt man ja auch ein klein wenig, wie die meisten hier ticken. Und die ticken eher emotional als vernunftorientiert...
Deshalb sagte ich, wirst Du wohl wenig rein sachliche Antworten bekommen, ein bißchen sind in einem Autoforum immer Emotionen im Spiel! Hätten wir uns für einen Schützenverein entschieden, dann würden wir in einem Waffenforum über Smith & Wessen, SigSauer oder Heckler & Koch diskutieren, und jeder hätte genau wie bei den Pickups auch besondere Vorlieben!
Schauen wir mal, ob noch einer so denkt wie Du, dann freu ich mich über eine sachliche Diskussion! Ausarten dürfte die dann wohl eher nicht, sind ja keine Emotionen im Spiel, lach... (Letzten Satz bitte nicht ernst nehmen!) :lol:
Viele Grüße und schönen Abend, Jürgen
Toyota Hilux 2.8
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11 Jahre 7 Monate her #164824
von Besucher
Besucher antwortete auf Abgetrennt: Diskussion über Pickups...
Hi Jürgen,
Danke dafür... - neee, habe ich auch nicht negativ gewertet, auch nicht Deinen erwähnten letzten Satz.
Mein Kommentar galt allgemein allen potentiellen Personen, die sich stets angegriffen fühlen und "dumm" rüberkommen. Es gibt solche "Gefahrensucher", die sich bereitwillig jeden Stiefel selbst anziehen und ihre Frisur direkt auf Krawall bürsten. Solche Zeitgenossen hatte ich schon in den Moppedforen stets in mein "Herz geschlossen".
Deine Aussagen habe ich so aber nicht gesehen - auch Du hast Deine Meinung mitgeteilt, so ist das doch OK.
(Deine damit verbundene Warnung hatte ich auch verstanden...) :daumenhoch:
Du kennst die Kollegen/Innen hier sicherlich besser als ich.
Wären nämlich alle Fahrzeuge top, gäbe es keine OME's, 4x4's, Taubenreuther's ... auf dieser Welt.
Vorlieben und Emotionen sind menschlich und auch OK. Meine Sicht ist so wie Du es erkannt hast - ich bin zielorientiert.
Sollte beispielsweise jemand der Meinung sein, dass die Bremsen seines L200 super reinhauen, interessiert mich, wie derjenige das gelöst hat.
Ich hatte schon so blöde Sprüche gehört: "Ich weiß es und fahre eben entsprechend vorausschauend." :lachkrampf:
Klar, ich bin allein auf der Straße und suche mir meine Unfallsituationen auch immer gezielt aus... . Dann stehe ich morgens auf und sage zu meiner Frau: "Heute ist Grün dran, Fahrerin, Alter... ."
Meine Gedanken über einen solchen Zeitgenossen möchte ich jetzt nicht preisgeben.
Mein Interesse an Foren ist das Klären spezifischer Probleme oder Hilfe dabei - nicht weniger aber auch nicht viel mehr. Mal an interessanten Treffen teilzunehmen und Leute kennen zu lernen, mit den man gut kann, das ist auch OK.
Die "Besonderheit" eines Pickup's Geländewagens finde ich auch gut, dann sind wir aber schon direkt bei der Bürokratie in D. Normen, Richtlinien... . Winde dran wie es passt? - Nein, Personenschutz. Gleiches bei den Bull Bars. Könnte ich akzeptieren, dann aber auch für die vor der Richtlinie verbauten. Nicht aus Neid - das Thema lautet aber Personen- und nicht Investitionsschutz! Warum fahren Crosser gerne nach Rumänien, Bulgarien? Wo fährst Du hier in D ins Gelände? Auf privaten Flächen und nur sehr, sehr wenigen öffentlichen Bereichen.
Meinungen sind Meinungen, die muss man weder kommentieren noch übernehmen. Jeder darf bei mir seine eigene haben, ich finde das klasse. Ich sehe die meisten Dinge aus einer anderen Brille - bin aber tolerant und erwarte eben solches.
Jetzt belasse ich es aber, sonst bekomme ich von einem Moderator noch eine auf's Ohr...
Dir auch einen angenehmen Abend!
blacky
Danke dafür... - neee, habe ich auch nicht negativ gewertet, auch nicht Deinen erwähnten letzten Satz.
Mein Kommentar galt allgemein allen potentiellen Personen, die sich stets angegriffen fühlen und "dumm" rüberkommen. Es gibt solche "Gefahrensucher", die sich bereitwillig jeden Stiefel selbst anziehen und ihre Frisur direkt auf Krawall bürsten. Solche Zeitgenossen hatte ich schon in den Moppedforen stets in mein "Herz geschlossen".
Deine Aussagen habe ich so aber nicht gesehen - auch Du hast Deine Meinung mitgeteilt, so ist das doch OK.
(Deine damit verbundene Warnung hatte ich auch verstanden...) :daumenhoch:
Du kennst die Kollegen/Innen hier sicherlich besser als ich.
Wären nämlich alle Fahrzeuge top, gäbe es keine OME's, 4x4's, Taubenreuther's ... auf dieser Welt.
Vorlieben und Emotionen sind menschlich und auch OK. Meine Sicht ist so wie Du es erkannt hast - ich bin zielorientiert.
Sollte beispielsweise jemand der Meinung sein, dass die Bremsen seines L200 super reinhauen, interessiert mich, wie derjenige das gelöst hat.
Ich hatte schon so blöde Sprüche gehört: "Ich weiß es und fahre eben entsprechend vorausschauend." :lachkrampf:
Klar, ich bin allein auf der Straße und suche mir meine Unfallsituationen auch immer gezielt aus... . Dann stehe ich morgens auf und sage zu meiner Frau: "Heute ist Grün dran, Fahrerin, Alter... ."
Meine Gedanken über einen solchen Zeitgenossen möchte ich jetzt nicht preisgeben.
Mein Interesse an Foren ist das Klären spezifischer Probleme oder Hilfe dabei - nicht weniger aber auch nicht viel mehr. Mal an interessanten Treffen teilzunehmen und Leute kennen zu lernen, mit den man gut kann, das ist auch OK.
Die "Besonderheit" eines Pickup's Geländewagens finde ich auch gut, dann sind wir aber schon direkt bei der Bürokratie in D. Normen, Richtlinien... . Winde dran wie es passt? - Nein, Personenschutz. Gleiches bei den Bull Bars. Könnte ich akzeptieren, dann aber auch für die vor der Richtlinie verbauten. Nicht aus Neid - das Thema lautet aber Personen- und nicht Investitionsschutz! Warum fahren Crosser gerne nach Rumänien, Bulgarien? Wo fährst Du hier in D ins Gelände? Auf privaten Flächen und nur sehr, sehr wenigen öffentlichen Bereichen.
Meinungen sind Meinungen, die muss man weder kommentieren noch übernehmen. Jeder darf bei mir seine eigene haben, ich finde das klasse. Ich sehe die meisten Dinge aus einer anderen Brille - bin aber tolerant und erwarte eben solches.
Jetzt belasse ich es aber, sonst bekomme ich von einem Moderator noch eine auf's Ohr...
Dir auch einen angenehmen Abend!
blacky
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11 Jahre 7 Monate her #164825
von bb
bb antwortete auf Abgetrennt: Diskussion über Pickups...
Hi Jürgen,
ich denke schon, dass viele ihre Pickups vor allem sachlich begründet kaufen, wobei natürlich Emotionen mitspielen.
Diese vernunft- und sachbezogenen Gründe sind dann natürlich individuell sehr unterschiedlich.
Nur bei drei meiner Autos ab 1972 waren Emotionen wesentlich beteiligt:
VW 1200 - 1973: Mein Bruder erbte nach dem Tod meines Vaters den Heckflossen-Benz, ich bekam den VW 1200 meines Bruders. Dabei hatte ich den Benz schon während der langen Krankheit meines Vaters gefahren. Das fand ich extrem ungerecht und habe den Käfer gehasst. Aber was anderes konnte ich mir im Studium nicht leisten.
Peugeot 504 Break - 1979: Das erste selbst ausgesuchte Fahrzeug. Gebraucht gekauft, da war dummerweise schon der Wurm drin. Leider hat es sich nach 7 Jahren selbst durch Rostfraß soweit zerlegt, dass ich ihn kurz vorm letzten TÜV nach Ägypten verkauft habe. Aber ich habe ihn geliebt und ihn nach besten Kräften gepflegt.
Toyota HZJ 79 - 2001: Mit dem festen Wohnaufbau das ideale Fahrzeug fürs große Abenteuer, unter anderem, um 1 Jahr durch Australien zu cruisen. 2011 zum Verkauf gezwungen durch irrwitzige Besteuerung und final durch die Fahrverbotszone Ruhrgebiet. Diese Erfahrung führte zu der Entscheidung, Fahrzeug und Wohnabteil trennbar zu halten. Denn eine Wohnkabine lässt sich auch auf das nächste Fahrzeug schrauben, wenn mal wieder irgendwelche Bürokraten und Abzocker die Regeln ändern.
Bei allen anderen Fahrzeugen (Peugeot 204; 304; 304 Break; 505 Break; Transit; Scudo; Caddy; Ranger 2AW; aktuell Navara habe ich vor allem nach Nutzfaktor, Preis und laufenden Kosten geschaut. Die Fahrzeuge sind und waren für mich nicht Selbstzweck, sondern Mittel, um den Job zu erledigen oder dem Hobby nachzugehen.
Das Hobby ist immer noch Reisen, gerade auch abseits der asphaltierten Straßen. Wenn ein Fahrzeug den Zweck nicht richtig erfüllen kann, hänge ich auch nicht dran. Das war beim Ranger 2AW der Grund, ihn schon nach 3 Jahren zu ersetzen, da er nicht mit meiner Wohnkabine harmonierte. Der Nissan macht das einfach besser.
Umbauten an den Pickups sind daher vor allem mit dem Verwendungszweck begründet. Wenn sich optische Verbesserungen dabei ergeben, nehme ich das mit. Aber nur für eine optische Aufwertung würde ich keine großen Beträge investieren. Die AT Reifen und den Unterfahrschutz gab es wegen der offroad Nutzung, die Luftfeder wegen der Kabine. Ein Snorkel kommt erst dran, wenn ich wirklich in die Sahara fahre oder wenn die Watfähigkeit konkret für eine Tour erhöht werden muss.
Bernhard
ich denke schon, dass viele ihre Pickups vor allem sachlich begründet kaufen, wobei natürlich Emotionen mitspielen.
Diese vernunft- und sachbezogenen Gründe sind dann natürlich individuell sehr unterschiedlich.
Nur bei drei meiner Autos ab 1972 waren Emotionen wesentlich beteiligt:
VW 1200 - 1973: Mein Bruder erbte nach dem Tod meines Vaters den Heckflossen-Benz, ich bekam den VW 1200 meines Bruders. Dabei hatte ich den Benz schon während der langen Krankheit meines Vaters gefahren. Das fand ich extrem ungerecht und habe den Käfer gehasst. Aber was anderes konnte ich mir im Studium nicht leisten.
Peugeot 504 Break - 1979: Das erste selbst ausgesuchte Fahrzeug. Gebraucht gekauft, da war dummerweise schon der Wurm drin. Leider hat es sich nach 7 Jahren selbst durch Rostfraß soweit zerlegt, dass ich ihn kurz vorm letzten TÜV nach Ägypten verkauft habe. Aber ich habe ihn geliebt und ihn nach besten Kräften gepflegt.
Toyota HZJ 79 - 2001: Mit dem festen Wohnaufbau das ideale Fahrzeug fürs große Abenteuer, unter anderem, um 1 Jahr durch Australien zu cruisen. 2011 zum Verkauf gezwungen durch irrwitzige Besteuerung und final durch die Fahrverbotszone Ruhrgebiet. Diese Erfahrung führte zu der Entscheidung, Fahrzeug und Wohnabteil trennbar zu halten. Denn eine Wohnkabine lässt sich auch auf das nächste Fahrzeug schrauben, wenn mal wieder irgendwelche Bürokraten und Abzocker die Regeln ändern.
Bei allen anderen Fahrzeugen (Peugeot 204; 304; 304 Break; 505 Break; Transit; Scudo; Caddy; Ranger 2AW; aktuell Navara habe ich vor allem nach Nutzfaktor, Preis und laufenden Kosten geschaut. Die Fahrzeuge sind und waren für mich nicht Selbstzweck, sondern Mittel, um den Job zu erledigen oder dem Hobby nachzugehen.
Das Hobby ist immer noch Reisen, gerade auch abseits der asphaltierten Straßen. Wenn ein Fahrzeug den Zweck nicht richtig erfüllen kann, hänge ich auch nicht dran. Das war beim Ranger 2AW der Grund, ihn schon nach 3 Jahren zu ersetzen, da er nicht mit meiner Wohnkabine harmonierte. Der Nissan macht das einfach besser.
Umbauten an den Pickups sind daher vor allem mit dem Verwendungszweck begründet. Wenn sich optische Verbesserungen dabei ergeben, nehme ich das mit. Aber nur für eine optische Aufwertung würde ich keine großen Beträge investieren. Die AT Reifen und den Unterfahrschutz gab es wegen der offroad Nutzung, die Luftfeder wegen der Kabine. Ein Snorkel kommt erst dran, wenn ich wirklich in die Sahara fahre oder wenn die Watfähigkeit konkret für eine Tour erhöht werden muss.
Bernhard
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