Diesel Skandal und Fahrverbote

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8 Jahre 5 Monate her - 8 Jahre 5 Monate her #237350 von Stefan L.
Dieser ganze Feinstaub und NOx Wahn hat mit ehrlichen Umweltschutzgedanken in etwa soviel zu tun wie Donald Trump mit ernsthafter Politik :bash:

Ich blende dieses Thema weitestgehend aus, nicht gut für den Blutdruck.
Meinen Euro 5 Ranger von 2016 fahre ich bis er auseinanderfällt, und zwar hier in Berlin. Das will ich sehen wie die Einhaltung etwaiger künftiger Fahrverbote kontrolliert werden soll, die Polizei und Ordnungsämter haben hier echt andere Sorgen. Da wird bei meinem Ranger auch nix nachgerüstet, jedenfalls nicht auf meine Kosten, lieber zahle ich die 1-2 mal im Jahr, die ich vielleicht(!) erwischt werde, das Bußgeld.
Just my 2c....

Grüße

Stefan

2019er Toyota Hilux Revo Doka Comfort, Fahrwerk ca. +50mm, Tough Dog Foam Cell, 245/75R17 ST Maxx, ORTEC Top Cover mit 22mm Reling, Aruma-Matte
Letzte Änderung: 8 Jahre 5 Monate her von Stefan L..
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8 Jahre 5 Monate her #237352 von Rooster55
Rooster55 antwortete auf Dieseldoomsday
Ruhig Blut und kalte Unterhosen.
Ich habe hier mal ein Link für die Zeitung von Morgen.
Erst wenn es klar ist, wer bezahlt, passiert was. ;)
Die meisten Kommunen sind nämlich Pleite, oder fast.

LG Axel
FORD Ranger DoKa 3.2 Automatik Wildtrak Orange Bau 2.11.16 Ezl. 12.16
[IMG

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8 Jahre 5 Monate her #237353 von nap@t3fan.de
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8 Jahre 5 Monate her - 8 Jahre 5 Monate her #237359 von unfor
unfor antwortete auf Dieseldoomsday
...und ehrlich gesagt, bei dieser ganzen Gängelpolitik der letzten Zeit, kratzt mich dieser ganze Hype um die Fahrverbote nicht, wenn ich muss fahr ich durch ihre Sauberzonen! Außerdem haben wir hier 3 große Einkaufszentren im Umkreis mit Parkplätzen so groß wie Fussballfelder und dazu kostenlos. Sollen sie ihre Innenstädte doch dem Fahrradclientel überlassen, abends kann man sowieso nur noch mit ungutem Gefühl flanieren gehen und auch die Online-Shops dürfen sich freuen.
Diese ganze Bevormundung aus Berlin und Brüssel hängt mir zum Halse raus, bezahlen darf alles der kleine Mann - ich habe fertig :rote_karte:

Am Ar... vorbei, ist auch ein Weg!
Letzte Änderung: 8 Jahre 5 Monate her von unfor.
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8 Jahre 5 Monate her #237393 von le-maroc
moin,
tja, auch ich muss wohl bald bluten...

Mein im Sommer 2016 gekaufter Nissan NP300 hat auch nur Euro 5. Denn jetzt verkaufen bringt mir nur Tränen in den Augen durch den starken Wertverlust, also abwarten was im nächsten Jahr ansteht. Entweder auf Euro 6 nachrüsten oder dann für noch weniger Geld verkaufen.

Man müßte mal einen Streik organisieren, das mal alle Dieselfahrer ne Woche den Wagen (Truck) stehen lassen, also keine Belieferung der Geschäfte, keine Müllabfuhr und weitere... vielleicht fangen die dann mal an, etwas umzudenken.

Durch die Fahrverbote werden "vielleicht" die Kommunen etwas sauberer aber die Umwelt wird schmutziger. Die alten Diesel gehen in den Osten oder nach Afrika und verpesten da die Luft und durch den Massenhaften Fahrzeugkauf in Deutschland wird hier zusätzlich die Luft verunreinigt.

überlege schon ob ich mir einen Jeep Wrangler (Benziner) zulege, wenn es von der Politik weiter Scheiße regnet. Die Politiker können nur froh sein, das es momentan keine Wahlen gibt, denn wären wir jetzt kurz vor einer Wahl, würde das Fahrverbot für Euro 4 ab jetzt und ab 1.Sep.2019 für Euro 5 erst in ein paar Jahren eintreten.

Ich sag nur, alles Geldmacherei... die wollen uns dazubewegen, einen neuen Wagen zu kaufen um die Wirtschaft anzukurbeln.

Naja, mir fehlen einfach die Worte...

Gruß Rainer

Navara, Hilux oder Ranger
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8 Jahre 5 Monate her #237394 von Vargtimmen
Hier eine kleine Presseschau:


Am Gerichtsurteil, Städten das Erteilen von Fahrverboten zu erlauben, lassen die deutschsprachigen Kommentatoren kaum ein gutes Haar. Sie befürchten eine scheinheilige Lösung, die am Ende allen schadet und sparen nicht an Kritik - gelegentlich auch konstruktiv.

"Endlich", freut sich die Landeszeitung aus Lüneburg, "geben die Leipziger Verwaltungsrichter den Städten mit der Möglichkeit, Fahrverbote zu verhängen, ein Werkzeug in die Hände, um die Stickoxid-Grenzwerte einhalten zu können, auf die sie von den europäischen Staaten bereits vor 19 Jahren verpflichtet wurden. Das Leipziger Urteil wirkt wie die Korrektur eines Schildbürgerstreiches und ist doch ein weiteres Schelmenstück. Die Hexenjagd auf den Diesel erinnert an den Versuch der Schildbürger, eine Katze zu vertreiben, indem man die Häuser anzündete, auf deren Dächern sie entlanglief. Am Ende war Schilda zerstört. Wer Diesel verbannt, lässt mehr Benziner in die Stadt, hat so zwar weniger Stickoxid in der Luft, dafür aber mehr vom Klimakiller CO2. Wenn das Leipziger Urteil wirklich den Weg aus Schilda weisen soll, müssten die Autokonzerne auf die Nachrüstung älterer Diesel mit Katalysatoren verpflichtet werden."

Ähnlich beißend urteilt die Braunschweiger Zeitung: "Weil ein ominöser Abmahnverein mit 274 Mitgliedern zum Kreuzzug gegen den Diesel aufgerufen hat, droht nun eine beispiellose Wertvernichtung in Milliardenhöhe. Denn Millionen von Dieselfahrzeugen verlieren schlagartig an Wert, wenn ihre Verwendung gerichtlich eingeschränkt wird. Seit Beginn der Industrialisierung war die Luft in Deutschland nicht so sauber wie heute, und trotzdem entsteht der Eindruck, das Land ersticke im Smog. Deswegen sollten nun schnellstens auch Kerzen verboten werden. Eine einzelne brennende Kerze kann schließlich innerhalb von Minuten eine Überschreitung des Grenzwertes herbeiführen - zumindest im Straßenverkehr. Im Zimmer ist sinnigerweise eine höhere Konzentration zulässig..."
Video
Merkel beruhigt Autobesitzer: Gericht ermöglicht Diesel-Fahrverbote in Städten 27.02.2018 – 2:22 min Politik Merkel beruhigt Autobesitzer Gericht ermöglicht Diesel-Fahrverbote in Städten

"Das Urteil wird dazu führen, dass der Dieselanteil weiter sinkt", prophezeit die Welt, denn "wer sollte jetzt noch einen neuen Selbstzünder kaufen? Das ist nicht nur schlecht fürs Klima, weil die allermeisten Kunden auf Benziner umsteigen werden, die mehr CO2 ausstoßen, es bringt auch die Autoindustrie weiter in die Bredouille, die die Vorgaben zum Kohlendioxidausstoß so kaum wird erfüllen können. Am Ende hat die Bundesregierung also nicht einmal das Ziel erreicht, die Schlüsselindustrie wirksam zu schützen. Zur Einführung einer blauen Plakette gibt es jetzt keine Alternative mehr. Sie ändert nichts daran, dass es für ältere Dieselfahrzeuge bald Fahrverbote geben wird. Aber immerhin wäre das eine einheitliche Regelung, auf die sich die Betroffenen einstellen können."

"Viele verteufeln den Dieselmotor und machen so, als seien Benziner oder Elektro-Autos im Gegensatz dazu die braven Saubermänner (...)", kritisiert die Ludwigshafener Rheinpfalz und merkt an: "In staugeplagten Großstädten wie etwa Stuttgart (...) könnten besser gesteuerte Verkehrsleitsysteme, koordinierte Ampelschaltungen mit passenden grünen Wellen, durchdachte variable Tempovorgaben, Pkw-Vernetzung sowie ein entzerrter Parkplatzsuchverkehr und bauliche Maßnahmen für wichtige Schritte hin zu besserer Luft sorgen. Der Individualverkehr lässt sich nun einmal nicht aus der Welt schaffen - und Bevormundung bringt kaum jemanden dazu, in Bus oder Straßenbahn zu steigen."
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Hendricks zu möglichen Fahrverboten: "Hätten uns früher darum kümmern müssen" 27.02.2018 – 4:31 min Politik Hendricks zu möglichen Fahrverboten "Hätten uns früher darum kümmern müssen"

Zu einem Blick in die Vergangenheit rät der Mannheimer Morgen: "Die Bundesregierung könnte mit einer blauen Plakette die alten Diesel aus den Umweltzonen aussperren. Dass dies funktionieren würde, ist in zahlreichen Umweltzonen längst bewiesen. Doch dieses praktische Instrument wird den betroffenen Ländern und Städten verweigert aus Angst vor der Wut der Bürger. Wer zum Beispiel 2015 im Vertrauen auf die Öko-Versprechen noch einen Diesel mit Euro V gekauft hat, müsste einige tausend Euro an Wertverlust verkraften oder eine Nachrüstung zahlen. Die Autokonzerne haben mit ihren Abgasschummeleien den Vertrauensverlust noch weiter vergrößert."

"Nur wenn die deutschen Autobauer jetzt beherzt das Lenkrad herumreißen und sich zu ihrer Verantwortung bekennen, können sie den ganz großen Crash vermeiden", mahnt das Straubinger Tagblatt. "Das bedeutet: Umrüstung aller Schummeldiesel, sofort, wenn nötig und möglich auch durch Hardware-Updates, natürlich auf Kosten der Hersteller. Und künftig kann das Ziel nur heißen, dass deutsche Hersteller Autos bauen, die von Haus aus so sauber sind, dass sie keine Umweltzonen, keine Fahrverbote und keine Abgasprüfung fürchten müssen. Die Bundesregierung muss dafür Regeln machen und deren Einhaltung strikt überwachen."

Zusammengestellt von Max Raudszus

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