Diesel Skandal und Fahrverbote

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7 Jahre 11 Monate her #246212 von Chris81

Wolli8855 schrieb: Solange noch ein Holzofen oder offener Kamin in der Stadt befeuert wird machen Dieselfahrverbote keinen Sinn.

Das hängt ganz davon ab auf welcher Welle die Städte reiten.
NOX dürften die Kamine kaum ausstoßen zuwenig Druck bei der Verbrennung. Und genau darum hat man ja die AdBlue-Geschichte bei Euro6 eingeführt, um die Stickoxide zu reduzieren.
Der Feistaub ist ein ganz anderes Thema, das leider allzu oft in den selben Topf geworfen wird...
Momentan scheint es technisch so zu sein dass man das eine erhöht um das andere zu minimieren im Motorenbau, im Klartext, man hat bei Euro 6 mit der Abgasrückführg und Anpassungen bei der Verbrennung mit Absicht mehr NOX bei der Verbrennung erzeugt, um dafür weniger Feinstaub, also unzureichen verbrannte Partikel auszustoßen, und dafür dann die überschüssigen Stickoxide mittels AdBlue zu bekämpfen...
Mehr oder weniger effektiv wenn man auch noch AdBlue sparen will...
Beim "Feinstaub" wird wiederum nicht differenziert zwsicehn ruß, den Diesel schon immer produziert haben und den auch Kamine etc. ausstoßen, und den viel kleineren, feineren Partikeln, die auch Lungengängig sind, die sind gefährlich.
Rußpartikelfilter haben die Diesel ja schon länger.
Nun sit der jux dass die aufgeladenen Turbobenziner ebenso eine Menge Feinstaub produzieren und bis dato noch keine (oder kaum) Partikelfilter haben. Das Nox-Problem sollten Benziner allerdngs wirklich nicht bekommen.

Das Hauptproblem dabei ist dass man kaum un-emotional über das Thema diskutieren kann. Deutschland meint unebdignt den Sprit soweit besteuern zu müssen, und die CO2-Ausstöße so stark zu begrenzen, dass sie alle gezwungen waren Commonrail, Turbobenziner etc. zur "effizienzerhöhung" zu bauen und sich damit eben eine Menge Seiteneffekte eingefangen haben.
Die "Lösung", zumidnest die angestrebte, ist natürlich die Reduktion des individualverkehrs und wenn dann höhsten elektrisch. Klar, der Pöbel lässt sich ja auch viel einfacher kontrollieren wenn sie von gemeinsam benutzter infrastruktur abghängig sind... schaltet man die ab, ist jeglicher Widerstand einfach zu ersticken.... :ka:
Der Irrsinn des Ganzen wird sich erst in Jahrzehnten zeigen... wir werden sehen.
Schade um die vernichteten Werte bei den Dieseln... die nun im Übrigen nicht aufhören die Schadstoffe in die Luft zu pusten, sondern das nun eben in Osteuropa tun anstatt in Dtl.
Aus den Augen, aus dem Sinn...

2018er Alaskan Intens dci190 in Phönix Blau.
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7 Jahre 11 Monate her #246213 von Lukas1979
Hallo zusammen,

ja das sehe ich um Grunde ganz genau so. Zum einen wie Stefan schon sagt, hänge ich schon an dem Auto. Es mag sich Theatralisch anhören. Aber gebt mir ne Million, ich würde mir kein anderes kaufen.
Von daher werde ich auch erst mal abwarten.

Was die Kaminöfen angeht. Ja das stimmt schon. Und ich sehe da auch eine schlimme Entwicklung in jeder hinsicht. Das Problem beim ÖPNV ist ja auch das sicherlich mehr immer mehr ihn nutzen sollen. Dabei sind die Züge heute schon voll. Wenn ich hier mal für den RMV (Rhein Main Verkehrsverbund) spreche dann ist auch eine weitere Aufstockung nicht mehr möglich. Der RMV fährt was geht. Er läuft Wagen Technisch am absoluten Limit. Und wenn es dann heißt es werden neue Strecke gebaut dann sind sofort die Umweltschützer. Ja, aber wie soll laufen...

Was den Mopp angeht. Ja mit der Massen Abschaltung von Infrastruktur kann man sehr gut den Mopp bändingen. Ob das wirklich so die Absicht dahinter steckt, ich weiß es nicht. Ich finde es jedenfalls extrem Fahrlässig alles an Daten nur noch in die Cloud zu schieben, weil das ja angeblich billiger ist. Große Firmen schaffen ihre Dateiserver ab und nutzen nur noch Cloud´s. Wer liest da mit? Liest da jemand mit? Was macht die große Firma wenn die Amis plötzlich die Cloud abschalten? Ich finde das sehr Gefährlich.... Sorry wenn wir hier von Thema abkommen...

_____________________
Lukas

:-)

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7 Jahre 10 Monate her #246356 von Shasaar
Hallo Lukas,

mit Abwarten kann man erst einmal nichts verkehrt machen.

Momentan finde ich den Zeitpunkt für ein "neues" Alternativfahrzeug sowieso denkbar schlecht.
Die Benziner sind wahrscheinlich bald das neue Ziel der Deutschen Umwelthilfe.
Porsche hat bereits angekündigt, keine neuen Dieselfahrzeuge mehr anzubieten.
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Andere nachziehen.
Die E-Autos stecken noch in den Kinderschuhen & wenn Du jetzt eines kaufst, will es in 6 Jahren auch keiner mehr haben, weil die Technik, bei der gerade anziehenden Entwicklung im E-Sektor, bereits total veraltet ist.
In den Hybrid-Dingern ist soviel Technik & Elektronik verbaut, dass sich die Langzeitnutzung schlecht einschätzen lässt. Die Qualität bei Verbrennern ist schon enorm gesunken, wieviel mehr Qualitätsmängel können dann bei einem Hybrid-Fahrzeug auftreten.

In der Summe lässt sich nicht vorhersagen, welches die nächsten Fahrzeuge sind, die aus dem Verkehr gezogen werden, oder ob sich die Politiker nicht gleich auf einen Plan einlassen, der die Fahrzeugverkäufe dauerhaft sichert (z.Bsp. dass einfach alle 2 Jahre eine "alte" Norm rausfliegt ... dann darfst mit Euro 6d halt in 8 Jahren nicht mehr in der Stadt fahren und musst ein Neues Vehikel kaufen).

Solang es keine Informationen gibt, wie der langfristige Plan unserer Regierung ausschaut, ärgert man sich am Ende nur, wenn man doch auf das falsche Pferd gesetzt hat.
Momentan kann man eigentlich nur falsch liegen, egal für was man sich entscheidet, also kann man auch beim Alten bleiben ;).

Eine Hoffnung habe ich allerdings: Wenn viele aus Panik ein neues Vehikel kaufen, steigt die Luftqualität an den Mess-Stellen und Fahrverbote können wieder wegfallen oder doch nicht eingeführt werden.
Dann dürfen die wenigen, verbleibenden Luftverschmutzer vielleicht auch weiter Ihre bösen Stinker fahren, denn die Oldtimer-Fraktion hat ja auch freie Fahrt. :D

Viele Grüße.
Shasaar

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7 Jahre 10 Monate her #246357 von Tanki

Shasaar schrieb: Hallo Lukas,

...
In den Hybrid-Dingern ist soviel Technik & Elektronik verbaut, dass sich die Langzeitnutzung schlecht einschätzen lässt. Die Qualität bei Verbrennern ist schon enorm gesunken, wieviel mehr Qualitätsmängel können dann bei einem Hybrid-Fahrzeug auftreten.
...
Viele Grüße.
Shasaar


Dem kann ich so nicht zustimmen. Wir haben seit 2 Jahren einen Auris Hybrid, in dem die Technik aus der älteren Prius Reihe steckt. Und der Prius wird seit Mitte der 90er Jahre gebaut, Erfahrung ist also genug da. Von technischen Problemen habe zumindest bei Toyota nichts weiter gehört.
Zum Motor, da wird ein 1,8l Benziner mit Saugrohreinspritzung verbaut, also auch bewährte Technik.
Bei dem Hybrid fallen aber Teile wie Anlasser und Lichtmaschine weg, die über den Generator abgedeckt werden. Einen weitern Vorteil hat das starten über den Generator, der Motor wird erst mit der Verbrennung beaufschlagt, wenn er schon mehr als 1000U/min macht, das soll auch schonender sein.
Ich kann hier wie schon geschrieben aber nur für die Toyota-Technik sprechen, wie das bei anderen läuft kann ich nicht sagen.
Wenn ich das passenden Fahrzeug mit einem Toyota Hybrid, gerne auch einen Pick-Up, bekommen könnte würde ich das Fahrzeug gerne nehmen...

VG Jörg

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