Pickupsuche ohne Vorurteile!
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Aber der Mazda ist wirklich ne hässliche Kiste. Sorry auch von mir an alle Mazda Fahrer, aber ist mein Geschmack.
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Danke für den ausführlichen Testbericht mit dem Mazda. Du hast Deine persönlichen Eindrücke sehr schön beschrieben...
Gottseidank ist die Optik eines Fahrzeugs Geschmacksache. Sonst würden ja alle mit dem gleichen Wagen rumfahren, wär ja stinklangweilig...
Mir persönlich gefällt der Mazda sehr gut. Und die Verzurrösen an der Ladefläche, die Du so bemängelst, sind überaus praktisch für Leute, die viel transportieren müssen und waren früher bei vielen Herstellern zu finden, z.B. bei Toyota. Daß die 143 PS keine Löcher in den Asphalt reißen, dürfte auch klar sein. Allerdings bin ich der Meinung, daß mehr Leistung kein Mensch braucht. Du wirst Dich schon ein wenig umgewöhnen müssen, wenn Du den Kauf eines Pickups in Erwägung ziehst! Man fährt automatísch ruhiger, wer rasen will, ist mit einem anderen Auto besser dran.
Der Mazda möchte ein praktisches Fahrzeug sein, die hintere Stoßstange, die Dir nicht gefällt, gewinnt zwar keinen Schönheitspreis, erfüllt aber seinen Zweck und macht dem Namen Stoßstange alle Ehre! Die formschönen Stoßstangen in Chrom, wie sie am Hilux, Navara und Co. zu finden sind, ist von den Ami-Pickups abgeguckt, sicher schöner anzuschauen, verlängert aber das Fahrzeug und hält sicherlich nicht so viel aus wie diese hier. Pickups sind eigentlich als Nutzfahrzeuge gebaut, Mazda legt wohl mehr Wert auf die eigentliche Bestimmung als auf "Lifestyle"... Ich finde das nicht schlimm, es ist halt ein ehrliches Auto ohne Schnickschnack.
Alle Pickups sind auf sehr viel Zuladung ausgelegt und haben eine blattgefderte Starrachse hinten (außer der Landrover Defender 130, der hat 4 Schraubenfedern). Die Hersteller müssen immer einen Kompromiß finden zwischen Komfort und Zuladung, und das ist halt nicht so einfach. Deshalb federn Pickups beladen wesentlich besser als leer. Abhilfe schaffen Fahrwerke aus dem Zubehörhandel, z.B. das australische OLD-MAN-EMU (OME), das es für verschiedene Einsatzzwecke gibt. Ich lege auch sehr lange Strecken mit dem Pickup zurück, habe jetzt schon den fünften Pickup und hatte noch nie das Gefühl, daß ich mit einer Kutsche unterwegs bin! Vielleicht liegt es aber auch daran, daß man sich daran gewöhnt und das im LAufe der Jahre gar nicht mehr registriert...Nach längeren Autobahnfahrten kann man sich gleich einen Termin beim Chiropraktiker geben lassen
Fahr doch mal zum Nissan-Händler und fahr den Navara probe! Der geht (zumindest als Schalter, da bin ich ihn auch schon gefahren) sehr gut, tolle Beschleunigung! Er ist mehr der "Lifestyle-Laster", hat optisch mehr zu bieten. Der Hilux in der SOL-Ausstattung in Verbindung mit dem 3.0 Liter-Diesel und Automatik solltest Du auch in Erwägung ziehen, ein tolles Auto, dessen Motor ein echtes Sahnestück ist. Ich habe bei Toyota Nestle (ein Toyota-Tuner) einen probegefahren, der hatte 33er Reifen (wesentlich größer als die Serienbereifung) und ging immer noch sehr, sehr gut!!!
Tex´ Überlegung, sich einen amerikanischen Pickup zuzulegen, finde ich gar nicht so abwegig. Momentan kann man die Ami-Trucks zu sehr günstigen Preisen bekommen, und das kann sich schon rechnen. Vom Fahrkomfort her kann kein Japaner mit den Fullsize-Trucks mithalten, allerdings sind halt die Ausmaße nicht gerade sehr stadttauglich. Längen von um die 5,50 - über 6 m kommen da schnell zusammen, je nachdem, für was für eine Kabinen- /Ladeflächenlänge man sich entscheidet. Grundsätzlich sind die Benziner um einiges günstiger zu haben als die Diesel, aber wenn man kein Vielfahrer ist und die Fahrzeuge auf Gas umgerüstet sind, kann sich das durchaus lohnen.
Der aktuelle Dodge RAM oder vor allem der Chevy Silverado / GMC Sierra sind wunderschöne Fahrzeuge, auch der Ford kann sich sehen lassen.
Wenn man es eine Nummer kleiner will, aber immer noch den "American Way of drive" genießen will, kämen der Chevrolet Colorado, der amerikanische Ford Ranger und der Dodge Dakota in Frage. Diese Fahrzeuge haben so in ungefähr die Ausmaße der japanischen Pickups und gelten in den Staaten als "Small-Size-Trucks"... Colorado, Ranger und Dakota sind aber nur mit Benzinmotor zu haben. (der Colorado wurde in einer geringen Stückzahl von ca. 500 Stück als Diesel verkauft, aber das ist zu vernachlässigen)
Zu guter Letzt gäbe es auch noch die "japanischen Ami´s"... das sind Fahrzeuge, die zwar in Japan gebaut werden, jedoch eher für den amerikanischen Markt bestimmt sind und bei uns vom Händler nicht offiziell angeboten werden, wie der Toyota Tundra mit V8, der Nissan Titan V8 oder eine Nummer kleiner, etwas größer als der Hilux, der Toyota Tacoma mit einem Sechszylinder Benziner.
Vergleichen kann man die Fahrzeuge nur schwer miteinander. Wer einmal dem Charme der Ami-Pickups erlegen ist, kommt nur sehr schwer wieder davon los. Da wir selbst auch einen amerikanischen Pickup fahren, muß ich schon zugeben, daß er mehr Emotionen weckt als das irgendein japanischer Pickup tun könnte. Und wenn wir nicht schon einen Ami hätten, dann hätte ich mir bestimmt keinen Toyota gekauft (obwohl ich mit dem Hilux mehr als zufrieden bin). So gesehen muß ich unserem Tex als Fan der Ami-Fraktion also voll zustimmen...
Schwierig wird sich aber die Probefahrt gestalten, solche Fahrzeuge sind nicht bei jedem Händler zu finden, und wenn, dann selten in der Ausstattung, die man gerne hätte! Die Kominationsmöglichkeit der Amis in Bezug auf Ladeflächenlänge, Ausstattung, Motoren und Kabinenlänge sind nahezu unbegrenzt....
So, ich hoffe, Dich nun nicht komplett verwirrt zu haben, aber wir wollen ja so objektiv wie möglich bleiben (sofern das hier unter Pickupfans überhaupt möglich ist...)
Gruß aus Bayern, Jürgen
Toyota Hilux 2.8
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Bin gespannt für was sich Thomas am Ende entscheiden wird. Auswahl ist ja reichlich vorhanden
Tex
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Pick-Ups sind in höchstem Maße individuell, ist wie mit Schuhen wenn zwei die gleiche Schuhgröße haben, heisst das noch lange nicht, dass beiden die gleichen Schuhe passen. Das erst mal vorneweg.gaertner2325 schrieb: Testbericht Mazda BT50
Dein Lenksäulenproblem kann ich nicht ganz nachvollziehen. Ich bin ein zierliches 1,85m-Kerlchen mit rund 130kg, ich war noch nie mit meinem Knie in der Nähe der Lenksäule, geschweige denn am Allradhebel. Und nach dem 3. Bandscheibenvorfall ist für *mich* die Ergonomie was Sitz etc. angeht eine Wohltat. Auch auf langen Strecken. Aber wie schon gesagt, Schuhe und so...
Der erste Gang ist zugegebenermaßen zu lang übersetzt, aber an der Ampel muss es Nachbars Junior mit seinem Spoilergolf ganz schön qualmen lassen, um vor mir wegzukommen
Der Stoßfänger ist ein einfach ein Stoßfänger, nicht mehr und nicht weniger, Nutzfahrzeug eben. Bei mir sitzen da die originalen Parksensoren drin, in die Eisdielendekorohre gingen die gar nicht.
Du wirst es auch nicht glauben, genau wegen der von Dir als Designsünde angemahnten Zurrleiste auf der Aussenseite habe ich den BT in der Midlands-Version genommen. Die Toplands-Ausstattung in D hat die Zurrleiste nicht.
Aber wie gesagt, es muss passen. Wenn es das nicht tut, kann man sich kein Auto schönreden.
Vllcht. noch eine Anmerkung zu US-Pickups: Wunderschöne Kisten. Ehrlich. Nur breiter und wesentlich länger. Gerade wenn ich hier Feldwege und Wald fahre, würde ich mir permanent den Lack verkratzen, auch enge Kurven werden dann zur Qual (ist mit dem BT schon die Pest).
Gruss,
Michael
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Der hat die schönere Heckstossstange. Der hat auch einen sehr guten Kompromiß zwischen Traglast und Komfort. Er ist angenehm leise im Innenraum.
Leider schließen sich bei vielen gängigen PickUps die Topausstattung und die anderthalb-Kabine aus. Trotzdem ist die Ladefläche beim Navara noch recht groß. Der Seitenhalt der Sitze wird dich dagegen nicht begeistern - nicht lieferbar. Kann aber auch von Nachteil sein, wenn man beruflich permanent ein und aussteigen muß.
Ich fahre im übrigen auch mit dem Navara in Parkhäuser, auch wenn er einen halben Meter aus der Lücke ragt.
auf allen vieren unterwegs - derzeit VW Amarok T1 - 3,0 Style
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@Redneck & Texascowboy
Habe mir gesterns schon die heißesten US-Eisen angeschaut - gibts ja wahre Gustostückerl...
Was auffällt ist die Topausstattung der US-Pickups - dafür haben Sie auch einen entsprechenden Preis id de und at.
Was den Preis noch treibt sind die 22% Einfuhrzoll auf Pickups...
(Telefonauskunft Wahrheitsgehalt unbekannt)
@Cybister
Hast ja recht - kommt immer auf die Hauptanwendung an...
Ich werde zu 80% leer von Baustelle zu Baustelle fahren aber wenns notwendig ist werde ich eine Palette aufladen und einen Hänger mit 1m³ Schotter ziehen...
Für die restliche Zeit wäre ich ganz gern in einem optisch ansprechenden Auto unterwegs...
Ich hab keine Wasserwaage angehalten aber rein optisch schaut der Stoßfänger nicht so aus als würde er Schaden vom Rest der Karosse abhalten, schaut ziemlich weit innen aus...
Im Wald wird wahrscheinlich jeder Lack leiden, wo ich zum Wasser fahre ist jedesmal so verwachsen, daß ich nicht einmal mit dem Radl kratzfrei durchkommen würde...
Will den Mazda auch nicht schlecht reden aber wenn ich rein einen Laster benötige dann würde ich mich wahrscheinlich für den NP300 von Nissan entscheiden.
Also nichts für ungut
grüße
thomas
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- gaertner2325
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Der Navara wäre der nächste auf meiner liste - leider findet sich kein Händler in meiner Nähe - Nissan hat angekündigt, daß sich jemand meldet aber bisher noch nichts... (war am 19.08.2009)
grüße
thomas
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TexasCowboy schrieb:
Aber ich denke, wenn man Auto fahren kann sind auch knapp 5 m keine große sache oder Stefan
Tex
Stimmt. Hier meine Pokale für das Einparken mit einem 5.25 Meter Auto in eine 4 Meter fünfzig Parklücke
Gruß Stefan
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Wir benötigen einen 1,5 Kabiner mit genügend Zuladung (über 1t)
Nach Probefahrten mit DMax, BT50 und Navara schien die Entscheidung eigentlich schon fast klar, der Navara machte den zunächst besten Eindruck, hatte den besten Motor, die längste Ladefläche, ordentliches Sitzgefühl. Der Hilux fiel schon vor der Probefahrt raus, weil er nur gut 800Kg Zuladung ausgewiesen hatte. Mittlerweile lässt sich der Hilux auf bis zu 1500 kg auflasten, das Argument fällt weg. Und auf ein mal ist er extrem interessant.
Grund: In den Foren gibt es Klagen und Beschwerden über alle außer Hilux, die Toyota Besitzer scheinen dagegen problemfrei unterwegs zu sein. Motor- Kupplungs- Getriebeschäden schon unter 100000km ohne extremen Offroad Einsatz, das muss ich nicht haben.
Leider hat der Hilux 1,5 Cab nicht die geniale Doppeltür. Aber hinten sitzt man trotzdem erstaunlich erträglich und man kommt viel besser rein, als in den DMax. Die Ladefläche ist mit 1,80 kürzer als beim Navara, aber länger als beim Mazda.
Im Moment geht bei uns die Tendenz daher ganz stark Richtung Hilux 1,5 Cab. Als Vorteile sehe ich zum Beispiel: Vorderachskonstruktion (keine Drehstabfederung), echtes Sperrdifferential hinten, subjektiv bestes Sitz- und Raumgefühl, keine abschreckenden Berichte über Serienmängel im Internet, gute Werte bei Crash Tests. Dazu kommt die Hoffnung, dass Toyota seinen guten Ruf nicht aufs Spiel setzen will mit einem nachlässig gebauten PU.
Auch dass der Motor nur 120PS hat, kann man als Vorteil deuten. Er ist nicht so stark getunt, wie der Mazda mit 171PS. Also lebt er länger. Per Chip kann man ihn auch auf 145 PS bringen, wenn man es braucht. Den 3l gibt es leider nicht im 1,5Cab, genauso wenig wie die Automatik.
Interessant ist auch der Wiederverkaufswert. DMax hat den größten Weertverlust, Mazda und Ranger folgen, dann Nissan und am besten hält sich Toyota.
Bei allen Herstellern kann es schwierig werden, den passenden Vorführwagen zu finden. Schade eigentlich, aber die Absatzzahlen sind dafür wohl zu gering.
Gruß, Bernhard
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Von der Optik her bauen die Amis schon schöne Trucks! Und sie sind zuverlässig, unser Chevy hat uns in den 7 Jahren noch kein einziges Mal im Stich gelassen... da kenne ich Japan-Trucks, die mehr Macken haben und noch keine 10 Jahre alt sind!
Die Ausmaße sind auch bei den "Small-Size-Trucks" meist etwas größer als die japanischen Konkurrenten. Wenn Du also schreibst, es geht manchmal etwas enger durchs Gebüsch, dann bleiben Kratzer natürlich nicht aus, deswegen scheiden wohl die Fullsize - Geräte aus. Denn die Transportaufgaben, die Du an den Wagen stellst, erledigen sowohl japanische als auch amerikanische Fahrzeuge. Die emotionale Seite (schicker Wagen, wie Du sagst) ist natürlich eine andere - in einem Chevy Siverado, Ford F 250 oder Dodge Ram zu sitzen, ist natürlich schon was anderes als in einem japanischen 4-Zylinder-Diesel rumzutuckern (wenn man darauf wert legt)!
Heute hab ich bei uns erst einen Toyota Tacoma rumfahren sehen, ein endgeiler Pickup mit einem Sechszylinder Benziner und etwas größer als der Hilux, da könnte ich sofort schwach werden!
Hier im Serienzustand:
Man kann auch noch mehr draus machen: Ein wenig höherlegen, größere Räder drauf, und er sieht noch besser aus!
@ Bernhard:
Auch ich hab ein wenig rumgestöbert, bevor ich den Hilux gekauft habe. Mich in Foren informiert, auf der Messe zusammen mit Patrick Nestle von Toyota Nestle unter dem Hilux gelegen und mir die Kiste schön reden lassen. Immer, wenn ich einen Navara sah, war ich hin- und hergerissen... Toyota oder Nissan? Nun, letztlich hat mich der Qualitätseindruck überzeugt. Ich brauche nicht so viel Zuladung, ich bin kein Raser und kann auch auf langen Strecken äußerst bequem sitzen. Der Rest war einfach Gefallen am Hilux. Und ich habe es keine Sekunde bereut bis jetzt... doch, es gibt Sekunden, nämlich dann, wenn mir ein Chevy oder Dodge entgegenkommt...
Gruß, Jürgen
Toyota Hilux 2.8
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