General Grabber AT3 in „LT“ Variante, fortlaufendes Review

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27 Nov 2018 15:48 #1 von Stefan L.
Hallo,

aufgrund der aktuellen Gesetzeslage habe ich AT Reifen mit „Schneeflocke“ für mein Auto gesucht. Ich wollte es sicherheitshalber wegen meiner Offroad Reisen etwas robuster, also sollte es diesmal ein „LT“ Reifen sein.

Da ich bei meiner Größe 265/70r16 bleiben wollte standen nur zwei Kandidaten zur Auswahl: Der BF Goodrich KO2 und der General Grabber AT3. Den Goodrich fährt hier ja gefühlt jeder Zweite, über den General hört man so gut wie nichts (schon gar nicht von der LT Variante).

Da der General die neuere Entwicklung ist, dazu noch 35,- pro Stück preiswerter und mir persönlich vom Design her besser gefällt, habe ich den bestellt, 265/70r16 121 S.

Erster Eindruck in natura, ganz schön massiv. Gute 13mm Profiltiefe (16.5/32 inch), gut 24 kg Gewicht und er fällt groß aus. Ich hatte hier noch einen ebenfalls nagelneuen Cooper AT3 zu stehen in derselben Größe, den überragt der General um 1,5 cm. Auf dem Foto unten kann man es halbwegs erkennen denke ich. Dafür fällt er einen Tick schmaler aus.

Gestern habe ich sie montieren lassen, auch das lief problemlos. Haben weniger Wuchtgewichte gebraucht als die Cooper AT3, trotz des stabileren Aufbaus und einem Mehrgewicht von 6-7 kg pro Reifen.

Erster Fahreindruck: überraschend gut! Ich hatte mit deutlichen Komforteinbußen auf schlechten Straßen, lauterem Abrollgeräusch und phlegmatischem Antritt an der Ampel gerechnet... hat sich nicht bewahrheitet. Im Stadtverkehr merke ich kaum einen Unterschied zu vorher, und wenn eher positiv: in Kurven ist das Fahrgefühl jetzt etwas direkter, weniger „weich“. Wahrscheinlich flext der Reifen kaum wegen der dickeren Flanken. Zum Verbrauch kann ich noch nichts sagen, außer, dass es mehr sein wird... man merkt es schon beim vom Gas gehen. Mit den Grabbern verliert der Wagen schneller an Tempo als vorher mit den Coopern.
Auf der Autobahn, getestet bis 150 km/h, top Geradeauslauf und keine Vibrationen in der Lenkung.

Alles andere, vor allem natürlich Nasshaftung und Traktion auf Schnee(Matsch) liefere ich nach, sobald ich den Reifen unter solchen Bedingungen testen konnte.

Ach ja, mein Luftdruck vorerst: VA 2.5 / HA 2.2 bar.

Grüße

Stefan


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27 Nov 2018 17:30 #2 von OffRoad-Ranger
Hej Stefan,
danke für die einleitenden Worte und den noch folgenden Erfahrungen.
Ich hatte einen Bericht in der 4x4action1-2017 über den Reifen bei dessen Neuerscheinung gelesen. Ich wollte ich ihn auch kaufen, vor allem da der Reifen bei Conti in Deutschland entwickelt wurde.
Leider war meine Größe ein Dreivierteljahr nicht lieferbar, weshalb ich eine andere Marke nehmen mußte.

Gruß

OffRoad-Ranger

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27 Nov 2018 17:36 #3 von OffRoad-Ranger
Hej,
hier ist der Bericht aus der 4x4action nachzulesen:
www.generaltire...oader

Gruß

OffRoad-Ranger

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27 Nov 2018 18:42 #4 von Stefan L.
Hey,

interessant, ich wusste dass General zur Continental Gruppe gehört (wie auch Matador), aber dass die Reifen hier entwickelt werden wusste ich nicht.

Mal sehen wie sie sich so schlagen im Alltag... bald regnet es wieder, und allen Voraussagen nach dürfte es selbst hier in Berlin auch noch etwas schneien diesen Winter.

Grüße

Stefan

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03 Dez 2018 10:39 #5 von Stefan L.
Hallo,

inzwischen konnte ich die Grabber AT3 bei Nässe auf Asphalt testen. Sie machen sich gut, ich kriege das Heck nur in engen Kurven mit beabsichtigtem Tritt aufs Gas zum zucken. Durchdrehende Räder an der Ampel bisher Fehlanzeige, aber gut, 130 Ps... :lachkrampf:
Insgesamt für diesen Reifentyp sehr respektabel, wobei das EU-Reifenlabel "B" für Nasshaftung doch ziemlich hoch gegriffen scheint... der vorher von mir gefahrene Cooper AT3 Sport mit Einstufung "E" war jedenfalls nicht spürbar schlechter, weder in Kurven noch beim Bremsen oder beim Start an der Ampel.

Am Wochenende war ich mal wieder bei Heidi in Jänschwalde. War ein schöner Ausflug, auch für meine Kids. Auf der Anfahrt über die BAB bei 130 den Tempomat gesetzt. Die Reifen laufen ruhig, der Motor bleibt stets präsenter im Innenraum. Geradeauslauf gut, Vibrationen keine. Auch im Sand haben sich die Grabber gut gemacht, bin überall durchgekommen und diesmal nicht hängen geblieben auf den Kuppen, wobei auch die Nase nicht länger sein dürfte wie das Foto zeigt, für sanfte Grundberührung hats gereicht;-)

Insgesamt bin ich bisher sehr zufrieden. Nur der Verbrauch ist tatsächlich höher, ca. 0,5 - 1 / 100km Liter werden es sein. Dafür ist der Reifen in LT Ausführung aber auch deutlich stabiler.

Grüße,

Stefan


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03 Dez 2018 11:14 #6 von Pfau8
Danke, hochinteressant!

Fahre derzeit den AT (den letzten ohne Schneeflocke, 285/75/16) und bin eigentlich sehr zufrieden, von daher gut zu wissen.

Servus, Pfau8

V8 STATT YOGA.

Chevrolet Silverado 2500 HD
6,0 V8 (Benziner) mit Ext. Cab
Bj. 2001, 4x4, Z71, 2 inch Body Lift
Dreigangautomatik mit Overdrive, Magnaflow in C-Dur

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03 Dez 2018 17:14 #7 von takanata
Hallo,
ich fahre noch den Grabber at2. Habe ihn gewechselt bei 60.000km und jetzt habe ich aktuell
19o.000 km auf der Uhr.Ich bin sehr zufrieden mit dem Reifen.

Grüße aus dem Münsterland

Reinhard

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03 Dez 2018 19:43 #8 von DMAX Fan
@ Reinhard

Bist du mit dem Grabber 130tkm gefahren oder sind zwischenzeitlich neue drauf gekommen?

Gruß Thomas

Isuzu Dmax Custom Double Cab, Schalter,,Webasto, Hardtop,4x2 Untersetzung...

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05 Dez 2018 09:02 #9 von takanata
Hallo Thomas,
bis jetzt 130.000 km, sind jetzt 6 Jahre alte seit dem Wechsel, und habe kaum Abnutzungserscheinungen.

Grüße aus dem Münsterland

Reinhard

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05 Dez 2018 19:50 #10 von Stefan L.
Das ist krass :blink:

Aber Nasshaftung ist nicht mehr so dolle, oder?

Meine Grabber AT3 Laufen weiterhin super. Kurz vor Weihnachten geht es für ein paar Tage nach Lech am Arlberg in Österreich. Vermutlich kann ich dann auch was zu den Wintereigenschaften der Reifen sagen...

Grüße

Stefan

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