L200 / Navara / Ranger / Hilux - meine Eindrücke

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19 Nov 2019 19:41 #41 von D23

S/T/G schrieb: .....
Ist jedenfalls nach meinen bisherigen Recherchen eine der kompaktesten und leichtesten Kabinen, die noch eine halbwegs kabinentypische Ausstattung aufweist.
.....


Das würde ich auch so sehen.
Aber das wirkliche Problem ist die "kabinentypische Ausstattung" , der Grundriss der wohnlichen Einrichtung.
Und der ist bei fast allen - mir bekannten - "Wohnkabinen" gewichtsverteilungstechnisch gleich (ungünstig).

Grüße
Klaus

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19 Nov 2019 19:55 - 19 Nov 2019 20:07 #42 von D23

S/T/G schrieb: ....
So richtig einleuchten will es mir aber immernoch nicht. Bei Navara und Konsorten liegen die größeren Kabinen incl. reisefertiger Zuladung wahrscheinlich um die 1000kg. Beim L sind dann 500kg problematisch...?!?


Beim Navara und Co. sind die schweren Kabinen wahrlich auch nicht unproblematisch.
Trotz sämtlicher - hoch gelobter - Optimierungsmaßnahmen mehreren sich die Rahmenschäden der Navaras und Co. unter der Last der Wohnkabinen.
Auch hier sind die 500 kg (+), konstruktiv falsch positioniert, durchaus "spürbar".

Wir haben einen Gewichtsverlagerungstest in unserer Kabine vorgenommen:
30 kg links und 30 kg rechts / auf Bordwandhöhe von ganz vorn (auf der Achse) nach ganz hinten (Bodenlänge 200 cm) verschoben.
Welch ein Unterschied - auf der Autobahn und im Kreisverkehr.

Mittlerweile nutzen wir den Stauraum vorn unten nahezu gnadenlos aus und hinten oben ist nix mehr, nur Luft.

Niemand möchte Dich vom Kauf abbringen, das ist allein Deine Entscheidung.
Die Kabine selbst ist qualitativ sicher nicht schlecht, aber das Konzept des Innenausbaus ....
Und nach dem Kauf kann man schwerpunktorientiert nur mit hohem Aufwand nacharbeiten.

Grüße
Klaus
Letzte Änderung: 19 Nov 2019 20:07 von D23.

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19 Nov 2019 21:01 #43 von S/T/G
Danke für die ausführliche Antwort :) Und alles gut, ich bin ja froh über jegliches Feedback - ehrlicher und ungeschönter Meinungsaustausch ist ja letzten Endes auch einer der großen Vorteile eines Forums :)
Ich hatte jetzt nur den Eindruck gehabt, dass das eher L200-spezifische Problemstellungen wären, ergo meine Nachfragen. Die Fahreigenschaften sind je nach Gewichtsverteilung sicherlich eher suboptimal. Rahmenbrüche o.Ä. bei 500kg Zuladung kann ich mir jedoch einfach nur sehr schwer vorstellen - bei 1000kg, 800 davon auf Höhe der Heckklappe schon eher ;-)
Mal schauen, für nächstes Jahr schwebt uns ein Trip nach Skandinavien im Kopf herum. Vielleicht lässt sich da ja eine Kabine (bspw. die WIlly) mieten, das dürfte sicherlich eine sehr erhellende Erfahrung sein :)
Welche Kabine hast du denn?

Viele Grüße,
Dennis
___________________________________________
2019 Mitsubishi L200 2.2DI-D AT Intro Edition

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19 Nov 2019 21:21 #44 von S t e f a n
Nö.
Problematisch sind die 1000kg Zuladung oder die, die mit 2360kg Hinterachslast rumeiern...
Bei mir sind HA Last und VA Last fast gleich!

Das wird schon!



Gruß Stefan

Toyota Hilux. Damit 42 Länder und 3 Kontinente bereist.

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20 Nov 2019 22:14 #45 von D23

S/T/G schrieb: .....
Mal schauen, für nächstes Jahr schwebt uns ein Trip nach Skandinavien im Kopf herum. Vielleicht lässt sich da ja eine Kabine (bspw. die WIlly) mieten, das dürfte sicherlich eine sehr erhellende Erfahrung sein :)
.....
Welche Kabine hast du denn?


Ersteres ist sicherlich eine gute Entscheidung.

Letzeres: Der Hersteller hat rentenbedingt das Unternehmen verkauft.
Als leichte Expeditionskabine mit Aufstelldach eh nur bedingt für Skandinavien geeignet.


Grüße
Klaus
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21 Nov 2019 06:01 #46 von D23
Mittlerweile - nach mehrmaligem Umbau und 30.000 Wohnkabinen-Kilometern - hat sich die ToolBox-Gewichtsorientierung als Betriebsoptimum in Bezug auf die Fahrdynamik PU+Kabine herauskristallisiert.


(Beispielbild www.ktec-shop.de )

Wenn die Gestaltung des Innenraumes die Komprimierung des Ausbaugewichtes und der Urlaubszuladung im Bereich der ToolBox zulässt, dann ist der Schwerpunkt der gesamten Ladung optimal positioniert. Die Fahrdynamik des PU bleibt erhalten, auch höhere Geschwindigkeiten auf der Autobahn sind möglich. Das schafft Reserven, die man im Ernstfall nutzen kann - nicht muss. Fahrwerksänderungen sind nicht nötig, die Kabine (trotz kleinem Alkofen) nickt und schaukelt nicht.

Dann ist auch die Bodenlänge der Kabine relativ. Wenn "hinten" keine oder kaum Einbauten sind, Luft wiegt "nichts".

Das ist eine grundsätzliche konstruktive Überlegung, die man teilen kann oder nicht.
In unserem Fall ist entspanntes Fahren mit Kabine (ca. 6 Monate p .a. auf dem PU) ein wesentlicher Punkt.

Viel Spaß und Erfolg bei der Kabinen- und Innenraumauswahl.

Grüße
Klaus

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21 Nov 2019 06:33 #47 von Trail-Seeker

D23 schrieb:
Das ist eine grundsätzliche konstruktive Überlegung, die man teilen kann oder nicht.


Über die Gesetze der Physik und was diese bei solch einem Projekt bedeuten sollte man eigentlich Klarheit haben und es nicht zu einer Glaubensfragen machen. Der Massenschwerpunkt sollte so zentral wie möglich sein und niedrig liegen.

2018 PXII Wildtrak, frost white, 3.2l Auto, 8x17 TUFF T01 ET20, 265/70 BFG A/T, 45mm Pedders TrakRyder, Gobi-X Rock Sliders, Lazer Lamps RRR 750 Elite 3, OBDLink MX BT, ConversMod CM327, Rhino Rack

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21 Nov 2019 11:21 #48 von D23

Trail-Seeker schrieb:

D23 schrieb:
Das ist eine grundsätzliche konstruktive Überlegung, die man teilen kann oder nicht.


Über die Gesetze der Physik und was diese bei solch einem Projekt bedeuten sollte man eigentlich Klarheit haben und es nicht zu einer Glaubensfragen machen. Der Massenschwerpunkt sollte so zentral wie möglich sein und niedrig liegen.


Oh, im Wohnkabinenbereich ist es ähnlich wie im Motorölbereich - viel Glauben, meist wenig ....
Warte einfach mal etwas ab .....
;)

Grüße
Klaus

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25 Dez 2019 11:12 - 25 Dez 2019 11:17 #49 von OffRoad-Ranger
Hallo Klaus,

ich hab mal deinen Beitrag abgetrennt und von nun ab in die Mitsu-Rubrik verschoben:
www.pickuptruck...58982

Gruß

OffRoad-Ranger

1. 2477ccm díosal
2. 3959ccm gásailín
3. 2499ccm díosal
4. 1328ccm gásailín
5. 2477ccm díosal
Letzte Änderung: 25 Dez 2019 11:17 von OffRoad-Ranger.

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