Country Music News

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15 Jahre 10 Monate her #93181 von Redneck
Redneck antwortete auf Country Music News
Hi Tex!

Das Staraufgebot reichte von Altvorderen wie Little Jimmie Dickens, Del McCoury, Charlie Daniels und den Riders in the Sky bis zu den akutellen Top-Acts wie Josh Turner, Keith Urban, Martina McBride, Trace Adkins, Blake Shelton, Brad Paisley und Dierks Bentley. Angeführt wurde das Ganze vom Spiritus Rector der Country-Gemeinde, Marty Stuart.

Diese Namen zergehen einem ja auf der Zunge!!! Mein Gott, Little Jimmy Dickens... dieser kleine große alte Mann der Country-Music ist auch nicht totzukriegen! Muß doch schon bald auf die 90 zugehen, oder? Hab neulich ein Video gesehen, zusammen mit Trace Adkins (der ja an die zwei Meter groß ist)... absolut bewegend! Auch eine lebende Legende...

Auf jeden Fall schön, daß die Ami´s Wert legen auf ihre Grand Ole Opry!!! Das ist für Country-Fans schon irgendwie ein mystischer Ort, sollte ich doch mal ins Ami-Land reisen, dann wäre das ein absoluter Pflichtort für mich!

Gruß, Jürgen

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15 Jahre 10 Monate her #93190 von TexasCowboy
:lol: meinst du das hier ?
:lol: lustiger kleiner Kerl, is eigentlich immer am grinsen oder ? Hab ihn noch nie ernst gesehen.

Aber stimmt, solche Namen und alle auf einmal.... fabelhaft. Da würde man seeeehr gerne in der ersten Reihe sitzen.

Der "kleene" (natürlich mit höchstem Respekt) wird am 19. Dez. satte 91 Jahre alt.........HUT AB!!!! Hab bei Wiki mal nachgesehen wusste ich auch nicht genau.
Da gibts ein klasse Video mit dem jungen Vince Gill, wo Jimmy im Video in der Band mitspielt. Habs früher mal bei CMA Europe aufgenommen, weis aber nicht mehr wie der Song heisst.

Ja, so ein Nashville Urlaub mit ein paar Konzerten muss natürlich auch mal sein. Irgendwann ist auch das mal dran.


Grüße
Tex

- Remember the Alamo -

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15 Jahre 10 Monate her #93200 von Redneck
Redneck antwortete auf Country Music News
Hi Tex!

Klasse!!! Genau das hab ich gemeint!!! Das war auf einer Ehrung, ich glaub, für seine Verdienste um die Grand Ole Opry und die Country-Music! Hat er sich verdient, der kleine große Mann! Mit 91 auf der Bühne, ich hoffe, er holt unseren Jopi noch ein, gegen den ist er ja quasi noch ein Jungspund! Und stimmt, egal, was man für Videos anschaut, er lacht immer und hat eine Herzlichkeit und Bescheidenheit, bei der sich viele eine Scheibe abschneiden könnten!!!

Trace ist aber auch ein Riese, dazu paßt aber auch seine Stimme, die ich auch auf der neuen CD "Cowboy´s back in Town" wieder klasse finde!

Grüße, Jürgen

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15 Jahre 10 Monate her #93469 von TexasCowboy
:lol: ja ich glaube Trace hat so meine Größe (1.93) Ich glaube Little Jimmy dürfte so um die 1.60 sein.....
sieht schon lustig aus das Bild.

Ich hoffe auch er macht wenigstens die 100 noch voll. Von ihm haste noch nie was negatives gelesen oder gehört. Vorzeige Sänger.

Trace´s Stimme ist natürlich ein genuss, besonders beim Song "Arlington" den ich sehr gerne höre. Trace und Randy zusammen im Duett.......das wäre mal ein Hammer Song :D


Schöne Grüße nach Bayern

Tex

- Remember the Alamo -

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15 Jahre 10 Monate her #93470 von TexasCowboy
Currington, Billy - Enjoy Yourself

Donnerstag, 07. Oktober 2010 CMN Hamburg




Hey Leute, seid Ihr etwa schlecht drauf? Nervt Euch das graue, kalte Wetter? Der nahende Winter? Der launische Chef, die zickige Gattin oder das Finanzamt? Alles kein Problem: Einfach Billy Curringtons neues Album hören: "Enjoy Yourself". Da sieht die Welt gleich wieder ganz, ganz anders aus ...

Schöner, friedlicher, entspannter. Vor allem letzteres. Schon auf dem Cover – der Sunnyboy mit Dreitagebart, nach hinten gedrehtes Cap, Muckis, nasses T-Shirt – strahlt Billy Currington eine Wellness-Mentalität aus, in der das Wörtchen Stress offenbar nicht vorkommt. Diese tiefenentspannte Grundhaltung setzt sich auch musikalisch fort. Angefangen vom gefühlvollen, mit federnden Midtempo-Grooves ausgestatteten Opener "All Day Long" bis zum finalen, flotten Southern-Country-Rock "Lil' Ol' Lonesome Dixie Town" zieht Billy Currington alle Register des Relaxtseins, der guten Laune.

Natürlich muss er mit dieser Herangehensweise zwangsweise an das Erfolgsrezept von Kenny Chesney erinnern. Zumal Currington auch – vielfach im Booklet illustriert – die Wasserratte oder den Surf-Crack gibt. Im Gegensatz zu Chesney kommt sein Sonne & Meer-Feeling allerdings meist ohne Karibik-Zutaten aus. Das heißt: Die mit lediglich zehn Tracks sparsam bestückte CD liefert ausschließlich modernen Country-Sound. Mal sehr gefühlvoll und balladesk ("Perfect Day", "Let Me Down Easy"), mal in bluesiger Folk-Version ("Bad Day Of Fishin'"), meist aber in solid gefertigten Mainstream-Gefilden angesiedelt ("Until You", "Like My Dog").

So ab und an erinnert der Lockenkopf aber dann doch an Skipper-Chesney. Beim dem entfernt mit Südsee-Melodien spielenden Titeltrack zum Beispiel. Oder bei der Nichts-Tuer-Hymne "Pretty Good At Drinkin' Beer" – für die aber vermutlich der bekannteste (und wohl erfolgreichste) Müßiggänger der Welt Pate stand, Mister Jimmy Buffett. Aus der Reihe tanzt der mit sehr merkwürdigen Bläser-Vocals ausstaffierte Titel "Love Done Gone". Das erinnert an deutsche Schlager. An eine Gala-Band. Oder an Lou Bega. Für den Fasching sicher geeignet, aber hier dann doch ein Fremdkörper.

Auch wenn kein einziger Song der CD auf Anhieb so in die Gehörgänge knallt, dass man unwillkürlich den Repeat-Knopf drückt, löst Billy Currington sein Titel-Versprechen ein. Die super-entspannten, mega-relaxten Songs holen den Hörer für etwas über 34 Minuten aus seiner Alltags-Hektik. Der graue Himmel wird plötzlich blauer, die Gattin/Freundin anschmiegsamer, der Chef netter und die Jungs vom Finanzamt sind, so die Erkenntnis, auch nur Menschen, die ihren Job erledigen.

Fazit: Billy Currington gelingt mit Produzent Carson Chamberlain ein extrem entspanntes Wohlfühl-Album: Enjoy Yourself! Der Albumtitel ist Programm. Nicht mehr – aber auch nicht weniger.

- Remember the Alamo -

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15 Jahre 10 Monate her #93472 von TexasCowboy
Keith, Toby - Bullets in the Gun
Donnerstag, 07. Oktober 2010 Gunther Matejka






Ja, so kennt man ihn. Den bekennenden Redneck. Den bärigen, bärtigen Haudrauf, der seit Jahren mit erzkonservativen Sprüchen das reaktionäre Nashville repräsentiert, wie kein anderer. Natürlich bringt er auch auf seinem neuen Album "Bullets In The Gun" seine Message unters Volk. Natürlich ziert auch diese, von ihm höchstselbst produzierte CD der Hinweis an seine Landsleute: "Don’t apologize for being patriotic. Support the troops." Erster Adressat seiner Booklet-Danksagungen ist "My Lord and Savior Jesus Christ." Doch, doch, in Amerika geben Guns, Bullets, Politik und Jesus immer noch eine schöne Einheit. Vor allem, wenn Toby Keith seine Weltanschauung predigt ...

Zugegeben: Er ist ja wirklich ein guter Sänger. Er hat was. Vielleicht ist es Star-Appeal, vielleicht Charisma. In jedem Fall hat er ein überbordendes Selbstbewusstsein. Selbstzweifel scheinen ihm so fremd zu sein, wie den meisten Menschen Quantenphysik. So wirft er auch in diversen Booklet-Fotos wieder sein irgendwie fieses Blendax-Lächeln der Marke: 'Ich bin der Größte' an. Sei’s drum ... Genau deshalb lieben ihn auch viele Countryfans.

Auch musikalisch hält sich Toby Keith nach dem Motto: "Give the people what they want.". Also: keine Experimente, keine neuen Töne. Wie von ihm gewohnt, präsentiert er eine recht modern und zupackend ausgefallene Mixtur aus Country-Rockern, Country-Blues, Folk und Balladen. Die allermeisten der zehn neuen Tracks – zuzüglich vier Live-Versionen von Cover-Songs – schrieb Keith zusammen mit Bobby Pinson. Meist erzählen die zwei Stories aus dem amerikanischen Way-of-Life: Wie gemütlich und freundschaftlich es sich in einem "Trailerhood" leben lässt (was man bezweifeln darf), wie hochdramatisch "Kissin’ In The Rain" sind (da denkt er bei jedem Gewitter dran) oder der obligatorische Trucker-Song "Drive It On Home" (rockig, düster, hart).

Die besten Momente hat Toby Keith – wieder einmal – wenn er seine lockige Mähne gegen den Strich bürstet. Wenn er sein Testosteron in leisen, folkigen Songs zügeln und dosieren muss. Dann zeigt er seine unbestreitbaren Qualitäten als gefühlvoller Interpret und warmkehliger Sänger. Die besten Beispiele hierfür bilden das akustische "In A Couple Of Days" und die ruhigen, mit prächtig positiven Melodien aufgeladenen Songs "Ain’t Breakin‘ Nothin‘" und "Is That All You Got".

Den Abschluss der neuen Titel bildet "Get Out Of My Car" – nicht zu verwechseln mit dem alten Billy Ocean-Hit – bei dem Toby Keith zwar Banjo-Legende Ricky Skaggs präsentiert. Aber auch ein bisschen was über sein Frauenbild verrät: "Get outta your clothes or get out of my car." Vielleicht ist es ja witzig gemeint...

In den vier Bonus-Tracks präsentiert das Album vier Live-Tracks von Coverversionen – darunter das bluesige "11 Months And 29 Days", den Klassiker "Chug-A-Lug" und – gelungene Überraschung! – den legendären Gordon Lightfoot-Hit "Sundown". Mit letzterem tut er sich eigentlich keinen Gefallen. Denn die tiefgehende, bildreiche Poesie von Lightfoot steht im krassen Gegensatz zum eigenen simplen Texterhandwerk.

Fazit: Typisch Toby Keith. Rabiater Country-Rock, manchmal noch rabiatere Texte. In den ruhigen Momenten zeigt er aber, was er kann.

- Remember the Alamo -

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